Zu erst einmal: Führerschein:
1368,40€ + 7 Wochen + 0 Fehlerpunkte + eine praktische Prüfung = Dirk Meyer erhält seine Fahrerlaubnis. Weniger Stress, große Erleichterung.
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Das Studium hat letzte Woche wieder angefangen, und ich habe momentan unter folgenden Fächern zu leiden, und habe daneben geschrieben welchen Schulfächern sie bisher ungefähr entsprechen:
Biochemie (= Chemie)
Biometrie und Methodik (= Mathe)
Haushaltsökonomik (= Sozial-Wissenschaften / Wirtschaft)
Lebensmittelchemie (= Chemie)
Mikrobiologie & Hygiene (= Biologie / Chemie)
WiSo (= Sozial-Wissenschaften / Wirtschaft)
Ich denke das 3. Semester ELW wird schaffbar.
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Parkour läuft ständig voran. Ich versuche momentan (mehr oder minder) erfolgreich in Köln Läufe zu etablieren. Also das Trainieren von Parkour durch Anwenden der Techniken in "realen" Situationen. Momentan ist es meist ein Fangenspielen, aber es macht vielen Leuten Spaß, und die Zahl an Leuten, die mitmachen, steigt stetig.
Übe momentan an einer neuen Heimturnübung. Wenn sich Erfolg bei dieser Übung einstellt, werd ich das hier mal als kleinen Videoclip einstellen! :)
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Meiner Haut geht es derzeit relativ gut. Die Hömöopathische Therapie schlägt gut an.
Seie sie nun Placebo oder nicht:
Entweder ist meine Ärztin eine gute Ärztin, und sie behandelt mich wirklich.
Oder sie ist eine gute Quacksalberin, und verarscht mich effizient genug.
So oder so bin ich bereit dafür Geld auf den Tisch zu liegen, denn Verbesserung bemerk ich :)
Mir geht's eigentlich ganz gut. Lächle viel, und freu mich viel. Wetter ist auch mal schön (kalt und sonnig, genau wie ich's mag).
- Sumairu.
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Montag, 19. Oktober 2009
Dienstag, 17. Februar 2009
Kickstart 2009
Lange Zeit kein Post mehr, hier ein Update über mich und meinen Weg:
Gesundheit:
Meiner Haut geht es ständig besser. Ich führ das auf striktere Ernährung, namentlich eine mehr oder minder strikte Warrior's Diet (siehe Archiv), sowie laktosefreie Milchprodukte, und Erfolge in Training, Berufsleben (Parkour-Business) und Privatem zurück.
Die betroffenen Stellen meiner Haut sind die gleichen, aber die Tiefe der Wunden, bzw. der Zustand der Haut bessert sich konstant. Dementsprechend dreht sich der Teufelskreis (Mir geht's mies, wegen schlechter Haut, daher kratz ich mehr, und die Haut wird schlechter) in die andere Richtung. Gefällt!
Training:
Rollen über beide Schultern klappen zunehmend besser, Aerial von sehr kleiner Erhöhung in einen Sandkasten einigermaßen gestanden, beidarmigen Planche geschafft, Kippe klappt bei fast jedem Versuch, mehrere Reck/Stangenbewegungen bereiten mir keine Angst mehr, Handstand auf hohen Mauern wird besser, Landungen und Präzis sind VIEL besser geworden, Kombinationen/Flow-work hat sich krass gesteigert, Selbstbewusstsein in Höhen hat sich gesteigert, ich hab den Palmspin über Stangen wieder gelernt, in der Halle Wallspin über die falsche Seite geschafft, Flugrollen über erste Hindernisse gemacht, gerader freistehender Handstand 45 Sekunden lang gehalten. Und ich hab mehrere "Kranke Sprünge" gestanden ;)
Einziges Manko: Hab mir leicht den Knöchel verknackst, und pausiere deshalb ein wenig.
Beruflich (Studium):
Der erste Klausurenblock ist überstanden, die Anatomieklausur steht am 19.03, die Grundnahrungsmittelklausur am 27.03 an.
Vom ersten Klausurenblock habe ich die Matheklausur schon definitiv bestanden, wenn auch nicht grade mit Pauken und Trompeten. Dennoch kann ich den ganzen Kram jetzt vergessen, und mir im Kopf Platz für andere Dinge machen. Ökologie bewohnt mich ein mittelmäßiges Gefühl, bei Biologie (= Botanik + Zoologie) bin ich recht sicher bestanden zu haben, dennoch auch nicht glamorös. Habe das erste Semester hauptsächlich zur Eingewöhnung ans Studentenleben, und zum Aufarbeiten meiner ersten drei Fehlwochen benutzt.
Beruflich (Parkour-Business):
Habe zwei weitere Geburtstagsworkshops gehalten, hab eine Anfrage vom Film, eine Anfrage vom Fernsehen auf'm Tisch, und kriege bald Photos von zwei Photographen; Einer von den beiden kam nur zufällig am Mediapark vorbei, und frug mich, ob ich "das nicht nochmal machen" könne, was ich bejahte unter der Prämisse das daraus entstehende Bildmaterial auch zur Verfügung gestellt zu kriegen :)
Weiterhin hatte ich noch ein sehr nettes Gespräch mit einem werten Herren einer schauspielerischen Institution, aus der sich sicherlich auch eine sehr erfolgreiche Kooperation entwickeln wird, und ein weiteres Telefonat mit einer Sportlehrerin für Workshops in ihrer Schulsportwoche.
Die Winterpause scheint vorbei zu sein, kommen viele Anfragen rein :)
Fühlt sich mächtig gut.
- Dirk
Gesundheit:
Meiner Haut geht es ständig besser. Ich führ das auf striktere Ernährung, namentlich eine mehr oder minder strikte Warrior's Diet (siehe Archiv), sowie laktosefreie Milchprodukte, und Erfolge in Training, Berufsleben (Parkour-Business) und Privatem zurück.
Die betroffenen Stellen meiner Haut sind die gleichen, aber die Tiefe der Wunden, bzw. der Zustand der Haut bessert sich konstant. Dementsprechend dreht sich der Teufelskreis (Mir geht's mies, wegen schlechter Haut, daher kratz ich mehr, und die Haut wird schlechter) in die andere Richtung. Gefällt!
Training:
Rollen über beide Schultern klappen zunehmend besser, Aerial von sehr kleiner Erhöhung in einen Sandkasten einigermaßen gestanden, beidarmigen Planche geschafft, Kippe klappt bei fast jedem Versuch, mehrere Reck/Stangenbewegungen bereiten mir keine Angst mehr, Handstand auf hohen Mauern wird besser, Landungen und Präzis sind VIEL besser geworden, Kombinationen/Flow-work hat sich krass gesteigert, Selbstbewusstsein in Höhen hat sich gesteigert, ich hab den Palmspin über Stangen wieder gelernt, in der Halle Wallspin über die falsche Seite geschafft, Flugrollen über erste Hindernisse gemacht, gerader freistehender Handstand 45 Sekunden lang gehalten. Und ich hab mehrere "Kranke Sprünge" gestanden ;)
Einziges Manko: Hab mir leicht den Knöchel verknackst, und pausiere deshalb ein wenig.
Beruflich (Studium):
Der erste Klausurenblock ist überstanden, die Anatomieklausur steht am 19.03, die Grundnahrungsmittelklausur am 27.03 an.
Vom ersten Klausurenblock habe ich die Matheklausur schon definitiv bestanden, wenn auch nicht grade mit Pauken und Trompeten. Dennoch kann ich den ganzen Kram jetzt vergessen, und mir im Kopf Platz für andere Dinge machen. Ökologie bewohnt mich ein mittelmäßiges Gefühl, bei Biologie (= Botanik + Zoologie) bin ich recht sicher bestanden zu haben, dennoch auch nicht glamorös. Habe das erste Semester hauptsächlich zur Eingewöhnung ans Studentenleben, und zum Aufarbeiten meiner ersten drei Fehlwochen benutzt.
Beruflich (Parkour-Business):
Habe zwei weitere Geburtstagsworkshops gehalten, hab eine Anfrage vom Film, eine Anfrage vom Fernsehen auf'm Tisch, und kriege bald Photos von zwei Photographen; Einer von den beiden kam nur zufällig am Mediapark vorbei, und frug mich, ob ich "das nicht nochmal machen" könne, was ich bejahte unter der Prämisse das daraus entstehende Bildmaterial auch zur Verfügung gestellt zu kriegen :)
Weiterhin hatte ich noch ein sehr nettes Gespräch mit einem werten Herren einer schauspielerischen Institution, aus der sich sicherlich auch eine sehr erfolgreiche Kooperation entwickeln wird, und ein weiteres Telefonat mit einer Sportlehrerin für Workshops in ihrer Schulsportwoche.
Die Winterpause scheint vorbei zu sein, kommen viele Anfragen rein :)
Fühlt sich mächtig gut.
- Dirk
Sonntag, 14. September 2008
Uni, Photos und Interview
Am Mittwoch war ich im Studentensekreteriat der Universität Bonn, und bin seitdem eingeschriebener Student des ersten Bachelor of Science Studienganges in Fachrichtung "Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften". Über das Studi-VZ habe ich schon einige, zukünftige Kommilitonen kennenlernen können, und wir werden uns wohl auch bald mal treffen um uns über das Studienfach zu unterhalten, Bewegggründe zum Studium auszutauschen und uns gegenseitig kennenzulernen.
Die Gelegenheit werde ich auch gleich nutzen um jemanden darum zu bitten mir seine bisherigen Unterlagen nach meinem Kuraufenthalt, der die ersten drei Wochen des Studiums überschneidet, nachzureichen, bzw. mit dem ich mich während der Kur unterhalten kann, was gerade auf dem Campus abläuft. Ein kurzer Blick verriet mir, dass knapp 80% des Kurses weiblich sind ^^;.
Folgend den Photosessions mit Johannes Schmitt, auszubildender Photograph in Köln, habe ich einige Photos bereits erhalten. Macht euch eure eigene Meinung (ich find sie hammergeil), und äußert auch ruhig Kritik: Ich werde sie weiterleiten!







Weitere Photos werden wohl folgen!
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Gestern war ich trainieren und hab wieder einige Fortschritte gemerkt. Höhenangst strebt gegen Null, Handstand aus dem Stütz an einer Mauer funktioniert immer besser, Wallspin braucht fast keine Überwindung mehr und wird generell sauberer, Selbstsicherheit in vielen Bewegungen ist stärker geworden, und ich hab mich gefreut wieder alte Bekannte zu treffen :)
Weiterhin habe ich ein Interview für eine Fach- / Examensarbeit gegeben, welches das Thema "Parkour - Subkultur oder Trendsportart" beleuchten soll, was ich persönlich sehr interessant finde, und auch selber viele Gedankengänge zum Thema habe. Wenn ich ein Resultat, bzw. das Ergebnis sehen sollte, werde ich es hochladen.
Ich habe auch von Sat.1 eine DVD erhalten, wo ein kleiner Beitrag, den ich mal mit denen zusammen gemacht habe, drauf ist, den ich bald hochladen werde. Im Moment keine Lust / Zeit das umzukonvertieren.
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Meiner Haut geht's auch langsam besser, der Fehmarnschock klingt langsam ab. Jetzt müssen nur noch die angefressenen Kilos runter :P
Mir geht's recht gut :).
- Dirk
Die Gelegenheit werde ich auch gleich nutzen um jemanden darum zu bitten mir seine bisherigen Unterlagen nach meinem Kuraufenthalt, der die ersten drei Wochen des Studiums überschneidet, nachzureichen, bzw. mit dem ich mich während der Kur unterhalten kann, was gerade auf dem Campus abläuft. Ein kurzer Blick verriet mir, dass knapp 80% des Kurses weiblich sind ^^;.
Folgend den Photosessions mit Johannes Schmitt, auszubildender Photograph in Köln, habe ich einige Photos bereits erhalten. Macht euch eure eigene Meinung (ich find sie hammergeil), und äußert auch ruhig Kritik: Ich werde sie weiterleiten!
Weitere Photos werden wohl folgen!
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Gestern war ich trainieren und hab wieder einige Fortschritte gemerkt. Höhenangst strebt gegen Null, Handstand aus dem Stütz an einer Mauer funktioniert immer besser, Wallspin braucht fast keine Überwindung mehr und wird generell sauberer, Selbstsicherheit in vielen Bewegungen ist stärker geworden, und ich hab mich gefreut wieder alte Bekannte zu treffen :)
Weiterhin habe ich ein Interview für eine Fach- / Examensarbeit gegeben, welches das Thema "Parkour - Subkultur oder Trendsportart" beleuchten soll, was ich persönlich sehr interessant finde, und auch selber viele Gedankengänge zum Thema habe. Wenn ich ein Resultat, bzw. das Ergebnis sehen sollte, werde ich es hochladen.
Ich habe auch von Sat.1 eine DVD erhalten, wo ein kleiner Beitrag, den ich mal mit denen zusammen gemacht habe, drauf ist, den ich bald hochladen werde. Im Moment keine Lust / Zeit das umzukonvertieren.
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Meiner Haut geht's auch langsam besser, der Fehmarnschock klingt langsam ab. Jetzt müssen nur noch die angefressenen Kilos runter :P
Mir geht's recht gut :).
- Dirk
Mittwoch, 20. August 2008
Medienkram
Und Grüße an die Leserschaft!
Letzten Samstag, folglich der 16.08, habe ich mit Inka Friese vom KinderKanal / WDR zusammengearbeitet um einen Kurzbeitrag für die Show "Wissen macht Ah!" herzustellen. Die Kooperation hat mir sehr gut gefallen, ich konnte alle meine Vorschläge einbringen, die Aufnahmen werden vermutlich auch gut, und generell war ein sehr freundliches Ambiente. Gerne öfters solche Zusammenarbeit :)
Das besondere an diesem Beitrag ist, dass es keine Interviews gibt, dass heißt Informationen ausschließlich über den Erzähler eingebunden werden. Das mag zuerst Skepsis erregen, aber ich durfte vorab schon den Text des Erzählers querlesen und korrigieren. Den endgültigen Text werde ich auch noch erhalten, um ihn noch einmal zu überarbeiten. Die Aufnahmen werde ich auch kriegen, und vermutlich einen kleinen Sampler davon hochladen. Weiteres hierzu wird folgen.
-------------------------------------------------------------
Gestern war ich in Düsseldorf um mit Schauspielern und Regisseuren des jungen Schauspielhauses zu reden. Diese planen in ihrer Neu-Inszenierung des Wedekind Klassikers "Frühlingserwachen" [Mehr Infos] Künste der Fortbewegung einzubauen. Das generelle Mottos des Stücks ist "Live fast - die young", wo ich erstmal schlucken musste, da das nun überhaupt nicht meine Lebenseinstellung ist, und auch Parkourphilosophisch einige Fragen aufruft.
Nach eingehendem Gespräch mit allen involvierten kam ich aber zu dem Schluss, dass ich nicht Parkour weitergebe, in diesem Fall, sondern einfach urbanes Turnen. Es geht darum ein visuell ansprechendes Video zu schneiden, welches dann in der Vorstellung läuft während die Jungs auf der Bühne kleinere Sprünge ausführen.
Mein Job ist das Finden von geeigneten Orten, vermitteln von Grund- und Fortgeschrittenen Techniken, Training mit den Schauspielern und Überwachung des Videodrehs. Die drei Schauspieler habe ich schon getroffen, und es sind ausgesprochen fitte Jungs, die sehr schnell lernen. Ich bin gespannt auf das Endprodukt, und auf das fertige Theaterstück :)
-------------------------------------------------------------
Heute war ich mit Johannes Schmitt unterwegs. Er befindet sich gerade in einer Ausbilundg zum Photographen, und muss in diesem Zusammenhang eine Photodoku machen, die ein Berufsbild in 4-6 Bildern zusammenfasst. Da ich in der Tat momentan Parkour, und verwandte Bewegungskünste, meine einzige Einnahmequelle ist, und Johannes selber an Parkour interessiert ist, fiel die Wahl auf Parkour und Akrobatik.
Wir haben heute schon einige Photos gemacht, hauptsächlich ruhige Posen bzw. Akrobatik. Er wird mich demnächst auch noch einmal zum Training begleiten, damit wir photographisch eine Art "Trainerrolle" festhalten können.
Die Photos wird er mir auch zur Verfügung stellen, und einige werde ich wohl hochladen :)
Up on track.
- Dirk
Letzten Samstag, folglich der 16.08, habe ich mit Inka Friese vom KinderKanal / WDR zusammengearbeitet um einen Kurzbeitrag für die Show "Wissen macht Ah!" herzustellen. Die Kooperation hat mir sehr gut gefallen, ich konnte alle meine Vorschläge einbringen, die Aufnahmen werden vermutlich auch gut, und generell war ein sehr freundliches Ambiente. Gerne öfters solche Zusammenarbeit :)
Das besondere an diesem Beitrag ist, dass es keine Interviews gibt, dass heißt Informationen ausschließlich über den Erzähler eingebunden werden. Das mag zuerst Skepsis erregen, aber ich durfte vorab schon den Text des Erzählers querlesen und korrigieren. Den endgültigen Text werde ich auch noch erhalten, um ihn noch einmal zu überarbeiten. Die Aufnahmen werde ich auch kriegen, und vermutlich einen kleinen Sampler davon hochladen. Weiteres hierzu wird folgen.
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Gestern war ich in Düsseldorf um mit Schauspielern und Regisseuren des jungen Schauspielhauses zu reden. Diese planen in ihrer Neu-Inszenierung des Wedekind Klassikers "Frühlingserwachen" [Mehr Infos] Künste der Fortbewegung einzubauen. Das generelle Mottos des Stücks ist "Live fast - die young", wo ich erstmal schlucken musste, da das nun überhaupt nicht meine Lebenseinstellung ist, und auch Parkourphilosophisch einige Fragen aufruft.
Nach eingehendem Gespräch mit allen involvierten kam ich aber zu dem Schluss, dass ich nicht Parkour weitergebe, in diesem Fall, sondern einfach urbanes Turnen. Es geht darum ein visuell ansprechendes Video zu schneiden, welches dann in der Vorstellung läuft während die Jungs auf der Bühne kleinere Sprünge ausführen.
Mein Job ist das Finden von geeigneten Orten, vermitteln von Grund- und Fortgeschrittenen Techniken, Training mit den Schauspielern und Überwachung des Videodrehs. Die drei Schauspieler habe ich schon getroffen, und es sind ausgesprochen fitte Jungs, die sehr schnell lernen. Ich bin gespannt auf das Endprodukt, und auf das fertige Theaterstück :)
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Heute war ich mit Johannes Schmitt unterwegs. Er befindet sich gerade in einer Ausbilundg zum Photographen, und muss in diesem Zusammenhang eine Photodoku machen, die ein Berufsbild in 4-6 Bildern zusammenfasst. Da ich in der Tat momentan Parkour, und verwandte Bewegungskünste, meine einzige Einnahmequelle ist, und Johannes selber an Parkour interessiert ist, fiel die Wahl auf Parkour und Akrobatik.
Wir haben heute schon einige Photos gemacht, hauptsächlich ruhige Posen bzw. Akrobatik. Er wird mich demnächst auch noch einmal zum Training begleiten, damit wir photographisch eine Art "Trainerrolle" festhalten können.
Die Photos wird er mir auch zur Verfügung stellen, und einige werde ich wohl hochladen :)
Up on track.
- Dirk
Donnerstag, 5. Juni 2008
Die letzten fünf Tage
Ich bin wieder zurück (schon seit Dienstag) und schreibe jetzt hier einfach mal ein kleines Résumé der letzten Tage:
Samstag:
War der Girl's Day in Düsseldorf. Ich bin mit Lisa und Nora hingefahren, und war persönlich als Coach tätig. Es waren schätzungsweise 15-20 Mädchen da, die mit uns, trotz später schlechtem Wetter, fleißig trainiert haben. Es waren auch einige da, die schon erstaunlich fit waren und viel leisten konnten.
Ich persönlich habe mich selber mit Handstandkunststücken wie einen 3-sekündigen Einhandstand und eine 5-sekündigen "Straddle Planche", allerdings mit gebeugten Armen und noch schlechter Haltung, und noch weiteren, kleinen Spielereien, überrascht.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = =
Sonntag:
Muskelkater vom Vortag. Wir haben einige Präzisionssprünge gemacht, was ich schon länger nicht mehr gemacht habe um meine Knie zu schonen, und deshalb streikten meine Beine ein wenig. Erstaunlicherweise an dem inneren, unteren Oberschenkelmuskel am stärksten. Der Muskel, der bei mir zu schwach ist und durch Übungen, so der Physiotherapeut, gestärkt werden müsse, wird jetzt also auch bei Sprüngen und Landungen rekrutiert. Yes!
So gegen 9:30 hat mich Samson abgeholt und wir sind Richtung Frankfurt gefahren. Auf dem Weg haben wir soooo viele Gespräche geführt, über verschiedenste Aspekte von Parkour, über unsere Vorbilder, über die Entwicklung der Szene, über unsere eigene Entwicklung und über noch vieles mehr...
Irgendwann rief Enis an und orderte uns nach Darmstadt, was wir auch erreichten indem wir der Autobahnbeschilderung folgten.
Dort trainierten wir mit Raimund, Dinja (Da Ninja, richtiger Name unbekannt :D), Jason und Enis. Samson ist bei seinem dritten Sprung, einem Präzisionssprung, zu kurz gesprungen, an der Kante abgerutscht und hat sich das rechte Schienbein blutig geschlagen. Glücklicherweise konnte er mit seinen Armen den Oberkörper von der Mauer fernhalten, was die Lage ein wenig entschärfte. Dennoch musste er ins Krankenhaus um die Wunde zu nähen, und war für den Rest des Tages mehr oder weniger eingeschränkt.
Wir haben zuerst an, vermutlich Enis', Schule trainiert und sind danach an das Staatstheater in Darmstadt gefahren. Der Spot war früher von Skatern belagert, wurde aber allmählich Parkourisiert, wie mir Jason berichtete. Netter Spot eigentlich, aber Samson rief an und wir holten ihn ab um dann gemeinsam zum Felsenmeer zu fahren.
Das Felsenmeer im Odenwald kann man sich als, auf der Spitze eines Berges gelegenen, drei Kilometer langen Abhang vorstellen, der von riesigen, abgerundeten Felsen (Durchmesser etwa einen Meter) durchzogen ist. Mehrere Wanderwege führen einen serpentinenförmig an den Fuß des Abhangs.
Wir aber haben uns über die Steine fortbewegt und sind einmal von ganz oben bis zur, etwa halbzeitig situierten, Brücke gesprungen, gelaufen und geklettert, und haben dort ein wenig Fangen gespielt. Dies war auch meine erste Oben-Ohne-Session, da ich es normalerweise vermeide mit nacktem Oberkörper zu trainieren. Ist mir zum einen wegen meinem immernoch vorhandenen Übergewichts, und zum anderen wegen der Neurodermitis unangenehm. Dieses Mal hat es sich aber sehr natürlich angefühlt...
Von der Brücke haben wir uns dann bis zum Fuß des Felsenmeeres vorgekämpft und nach Verschnaufspause den langen Weg nach oben wieder angetreten. Das war wohl eines der intensivsten Trainings, die ich je vollzogen habe. Keine Grundbewegung ist möglich, man muss schnell und instinktiv reagieren und man muss höllisch aufpassen nicht zu rutschen... bzw. so zu rutschen, wie es geplant war. Hier hat mich vor allem Jason fasziniert, der sich mit einer unschlagbaren Leichtigkeit und Natürlichkeit durch die Felsenlandschaft kämpfte.
Nach dem Training fuhr dann der Rest von uns, namentlich Jason, Enis, Samson und Ich, noch nach Darmstadt zum All-You-Can-Eat-Chinesen, wo wir uns, nach getaner Arbeit, die Bäuche vollschlugen und lustige Gespräche hatten. Wir haben uns über die "alten Zeiten" im .de Forum unterhalten, darüber wie wir mit Parkour und so angefangen haben, und was das für eine komische Frucht im Obstsalat seie.
Danach fuhren Samson, Jason und Ich zu Jasons Haus um dort zu übernachten. Seine Mutter und sein Bruder wussten davon nichts, aber Jasons "Das ist Dirk, das ist Samson" scheinten vollkommen zu genügen, um unser Anliegen darzustellen. Nach viel Trinken und einigem Duschen haben wir uns noch einige Videos angeschaut und gingen danach schlafen, um am nächsten Tag recht fit zu sein.
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Montag:
Jason hatte an dem Tag Schule, weshalb wir auch früh aufstanden, gemeinsam frühstückten und dann unsere Sachen packten, um uns auf den Weg zu machen.
Samson und Ich kamen viel zu früh in Mainz an, das Kolpinghaus hatte geschlossen und wir bummelten ein wenig durch die Stadt, aßen etwas, kauften uns eine Billigfrisbee und spielten ein wenig. Wir unterhielten uns über Werbung mit Parkour, darüber Geld für Aufträge zu verlangen, über moralische Grundwerte und über den steigenden Kommerz im Parkour.
Als wir erneut zum Kolpinghaus kamen, hatte es geöffnet und wir sprachen nach kurzer Wartezeit mit El Jéfe, der uns den Schlüssel zu einem Zimmer gab, und uns darüber informierte, dass das ganze um 17:00 beginne.
Daraufhin inspizierten wir das Zimmer, was angenehm eingerichtet war und diesmal, man erinnere sich an das 1-bettige Zimmer des letzten Jahres, zwei Betten beinhaltete. Wir hatten auch eine große Balkontür und ein Fenster, welche für ausreichend Luft sorgten. Nachdem wir unsere Sachen verstaut und geordnet hatten, begaben wir uns auf Spotsuche und -inspektion. Wir waren ja schon einmal in Mainz, und wollten die gleichen Spots besuchen.
Nach eingängier Inspektion entschieden wir uns auch dafür und beklagten unsere geschundenen Körper und übermüdeten Geister. Aus diesem Grunde kehrten wir in unsere Bleibe zurück und gönnten unseren Existenzen ein wenig Ruhe. Nach etwa einer halben Stunde, und einer verträumten Wiederkehr in das Diesseits, machten wir uns allmählich bereit um der Herausforderung des Workshops entgegenzutreten. Ob der Schmerzsignale und müden Augen fühlten wir uns eher weniger motiviert sportliche Höchstleistungen zu vollbringen.
Erstaunlicherweise änderte sich dies schlagartig durch das, von mir angeleitete, Aufwärmtraining mit den Schützlingen. Nach Sprüngen, Liegestützen, Dehnübungen und Gelenkrotationen fühlten Samson und ich uns wie neu und waren bereit den Leuten Parkour so zu vermitteln, wie wir es bis jetzt kennengelernt haben.
Ich bin stolz darauf keine einzige Bewegung betitelt oder vorgegeben zu haben, und dennoch einen riesigen Fortschritt in den Köpfen der Leute gesehen zu haben. Sie machten schon vollständige Läufe, nachdem sie sich fünf Sekunden Denkzeit gegeben haben, und wussten auf jedes Hindernis eine passende Antwort. Auf die Frage, was sie in den fünf Sekunden gedacht haben, antworteten alle damit, dass sie sich über das Hindernis und sich selbst Gedanken gemacht haben. Jegliche externe Einflüsse wurden ausgeschaltet, und es wurde sich auf die Aktion an sich konzentriert, was auch zu erstaunlich guten Ergebnissen führte: Wenn ich an meinem ersten Trainingstag nur schon so viel Fortschritt gemacht hätte!
Nach dem Workshop, und einem im Kolpinghaus frei zur Verfügung gestellten Abendessen, wollten wir noch ein wenig weiter trainieren, wurden aber von dem Unwetter, das wohl jeder, zumindest in NRW-Ansässige, bemerkt haben wird, überrascht und entschieden uns für parkour-bezogenes Krafttraining.
Zu diesem Krafttraining erschienen aber nur drei, von den sicherlich acht freiwillig-gemeldeten Teilnehmern, denen wir dann aber umso mehr die Hölle heiß gemacht haben.
Nach getaner Arbeit ging es unter die Dusche und es folgten wieder einige Gespräche zwischen Samson und mir, wo wir uns gegenseitig über unsere Ansichten austauschten. Draußen schlugen etwa alle zwanzig Sekunden irgendwo Blitze ein, die das Zimmer erhellten und mich irgendwie von Nachtruhe abhielten. Dennoch schlief ich irgendwann ein und der Dienstag konnte kommen:
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Dienstag:
Nach einem kostenlosen und großzügigen, aber frühen (etwa 7:30) Frühstück im Kolpinghaus packten wir unsere Sachen, warfen den geliehenen Schlüssel unserer Bleibe in ein dafür vorgesehenes Loch an der Rezeption, und zogen von dannen.
So etwa gegen 11:00 kamen wir in Köln an, ich verabschiedete mich von Samson, und wurde erstmal mit Emails, Forenposts, ICQ- und MSN-Nachrichten und anderen "Updates" überflutet. Nachdem ich dies alles abgearbeitet hatte ging ich um 12:20 zum Physiotherapeuten, der mich wegen meiner Knieprobleme behandelt. Diese Behandlung besteht aus Massage der Muskeln, und bestimmten Dehnübungen. Weiterhin kann ich ihn über jegliche Anatomie und Physiologie ausquetschen, was ich durchaus für sehr praktisch halte. So á la "Warum knackt das hier? Ist das schlimm?" oder "Kann ich diesen Muskel so oder so dehnen?", und dergleichen Fragen, die mir schon lange auf der Zunge brannten.
Um 14:30 machte ich mich dann auf den Weg in die Innenstadt um... zu trainieren. Schon wieder. Mit immernoch starken Muskelkater...
Jedenfalls kam ich im Mediapark an und hatte zwei Leuten von der Sporthochschule zugesagt ihnen um 15:00 und 16:00 jeweils ein Interview zu geben. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich nicht mehr verpflichtet fühle dies ehrenamtlich zu tun, sondern nach einer kleinen Aufwandsentschädigung frage, denn im Moment gebe ich fast wöchentlich Interviews, und opfere auch sonst einen Großteil meines Tages für Parkour, und habe irgendwie keine Lust mehr das kostenfrei zu tun.
Ich habe den Leuten ihre Fragen beantwortet, ein wenig trainiert, und einen Wallspin über die falsche Seite gemacht. Dies war aber an einer etwa 45° steilen Mauer, ist also noch nicht einmal annähernd mit einem richtigen zu vergleichen :)
Gegen 19:30 kam ich nach Hause, schlug mir den Bauch voll, badete um mich zu entspannen und fiel gegen Mitternacht ins Bett... und all dies um...
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Mittwoch:
...am Mittwoch wieder gegen 8:00 aufzustehen um in die Schule zu fahren und die Ergebnisse meines schriftlichen Abiturs zu erfahren. Ich war nervös wie sonstwas, weil das entweder Erleichterung oder verdammt viel Stress bedeuten konnte, und gleichzeitig noch meine zukünftige Karriere maßgeblich beeinflussen würde.
Irgendwie hatte ich mir auch eine leichte Erkältung eingefangen, gepaart mit sehr leichtem Schwindelgefühl/Kopfschmerzen, was ich rückblickend auf das viele Training zurückführen würde. Das war für Muskeln, Körper und Immunsystem einfach zu viel Belastung mit zu wenig Regenerationsphasen. Ich denke es sind die Anzeichen eines leichten Übertrainings, die mich momentan plagen. Da ich mich aber die nächsten paar Tage ausreichend ausruhen werde denke ich, dass ich am Wochenende wieder fit bin.
Um 10:30 etwa erhielt ich dann meine Ergebnisse und meinen daraus resultierenden vorläufigen Abiturschnitt.
In Englisch erreichte ich 12 Punkte, in Mathematik 8 Punkte und in Sozial-Wissenschaften 9 Punkte. Das heißt, dass ich offiziell einen vorläufigen Abiturschnitt von 1,8 habe, und nicht in eine Nachprüfung muss.
Da mir aber nur vier Punkte fehlen um auf 1,7 zu rutschen, ließ ich mich von meinen Beratungslehrern beraten und es stellte sich heraus, dass ich durch eine freiwillige, mündliche Nachprüfung in Mathematik nichts zu verlieren habe. Bei 11 oder mehr Punkten kriege ich die 1,7, und selbst bei einem Bewertung mit NULL Punkten bleibe ich auf 1,8. Ich ließ mich also einschreiben, und werde nächste Woche Mittwoch diese Prüfung absolvieren.
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So in etwa liefen bei mir die letzten Tage ab... Video-, Ton- oder Bildmaterial gibt es nicht wirklich, da ich einfach zu faul bin. Dafür schreibe ich ja meist immerhin ausführlich über meine Erlebnisse...
Meine Haut hat sich über das anstrengende Wochenende erstaunlicherweise gebessert, und ich hoffe, dass diese positive Entwicklung nicht nur temporär ist, sondern meinen Zustand permanent verbessert :)
Die Dinge laufen eigentlich ganz gut.
- Dirk
Samstag:
War der Girl's Day in Düsseldorf. Ich bin mit Lisa und Nora hingefahren, und war persönlich als Coach tätig. Es waren schätzungsweise 15-20 Mädchen da, die mit uns, trotz später schlechtem Wetter, fleißig trainiert haben. Es waren auch einige da, die schon erstaunlich fit waren und viel leisten konnten.
Ich persönlich habe mich selber mit Handstandkunststücken wie einen 3-sekündigen Einhandstand und eine 5-sekündigen "Straddle Planche", allerdings mit gebeugten Armen und noch schlechter Haltung, und noch weiteren, kleinen Spielereien, überrascht.
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Sonntag:
Muskelkater vom Vortag. Wir haben einige Präzisionssprünge gemacht, was ich schon länger nicht mehr gemacht habe um meine Knie zu schonen, und deshalb streikten meine Beine ein wenig. Erstaunlicherweise an dem inneren, unteren Oberschenkelmuskel am stärksten. Der Muskel, der bei mir zu schwach ist und durch Übungen, so der Physiotherapeut, gestärkt werden müsse, wird jetzt also auch bei Sprüngen und Landungen rekrutiert. Yes!
So gegen 9:30 hat mich Samson abgeholt und wir sind Richtung Frankfurt gefahren. Auf dem Weg haben wir soooo viele Gespräche geführt, über verschiedenste Aspekte von Parkour, über unsere Vorbilder, über die Entwicklung der Szene, über unsere eigene Entwicklung und über noch vieles mehr...
Irgendwann rief Enis an und orderte uns nach Darmstadt, was wir auch erreichten indem wir der Autobahnbeschilderung folgten.
Dort trainierten wir mit Raimund, Dinja (Da Ninja, richtiger Name unbekannt :D), Jason und Enis. Samson ist bei seinem dritten Sprung, einem Präzisionssprung, zu kurz gesprungen, an der Kante abgerutscht und hat sich das rechte Schienbein blutig geschlagen. Glücklicherweise konnte er mit seinen Armen den Oberkörper von der Mauer fernhalten, was die Lage ein wenig entschärfte. Dennoch musste er ins Krankenhaus um die Wunde zu nähen, und war für den Rest des Tages mehr oder weniger eingeschränkt.
Wir haben zuerst an, vermutlich Enis', Schule trainiert und sind danach an das Staatstheater in Darmstadt gefahren. Der Spot war früher von Skatern belagert, wurde aber allmählich Parkourisiert, wie mir Jason berichtete. Netter Spot eigentlich, aber Samson rief an und wir holten ihn ab um dann gemeinsam zum Felsenmeer zu fahren.
Das Felsenmeer im Odenwald kann man sich als, auf der Spitze eines Berges gelegenen, drei Kilometer langen Abhang vorstellen, der von riesigen, abgerundeten Felsen (Durchmesser etwa einen Meter) durchzogen ist. Mehrere Wanderwege führen einen serpentinenförmig an den Fuß des Abhangs.
Wir aber haben uns über die Steine fortbewegt und sind einmal von ganz oben bis zur, etwa halbzeitig situierten, Brücke gesprungen, gelaufen und geklettert, und haben dort ein wenig Fangen gespielt. Dies war auch meine erste Oben-Ohne-Session, da ich es normalerweise vermeide mit nacktem Oberkörper zu trainieren. Ist mir zum einen wegen meinem immernoch vorhandenen Übergewichts, und zum anderen wegen der Neurodermitis unangenehm. Dieses Mal hat es sich aber sehr natürlich angefühlt...
Von der Brücke haben wir uns dann bis zum Fuß des Felsenmeeres vorgekämpft und nach Verschnaufspause den langen Weg nach oben wieder angetreten. Das war wohl eines der intensivsten Trainings, die ich je vollzogen habe. Keine Grundbewegung ist möglich, man muss schnell und instinktiv reagieren und man muss höllisch aufpassen nicht zu rutschen... bzw. so zu rutschen, wie es geplant war. Hier hat mich vor allem Jason fasziniert, der sich mit einer unschlagbaren Leichtigkeit und Natürlichkeit durch die Felsenlandschaft kämpfte.
Nach dem Training fuhr dann der Rest von uns, namentlich Jason, Enis, Samson und Ich, noch nach Darmstadt zum All-You-Can-Eat-Chinesen, wo wir uns, nach getaner Arbeit, die Bäuche vollschlugen und lustige Gespräche hatten. Wir haben uns über die "alten Zeiten" im .de Forum unterhalten, darüber wie wir mit Parkour und so angefangen haben, und was das für eine komische Frucht im Obstsalat seie.
Danach fuhren Samson, Jason und Ich zu Jasons Haus um dort zu übernachten. Seine Mutter und sein Bruder wussten davon nichts, aber Jasons "Das ist Dirk, das ist Samson" scheinten vollkommen zu genügen, um unser Anliegen darzustellen. Nach viel Trinken und einigem Duschen haben wir uns noch einige Videos angeschaut und gingen danach schlafen, um am nächsten Tag recht fit zu sein.
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Montag:
Jason hatte an dem Tag Schule, weshalb wir auch früh aufstanden, gemeinsam frühstückten und dann unsere Sachen packten, um uns auf den Weg zu machen.
Samson und Ich kamen viel zu früh in Mainz an, das Kolpinghaus hatte geschlossen und wir bummelten ein wenig durch die Stadt, aßen etwas, kauften uns eine Billigfrisbee und spielten ein wenig. Wir unterhielten uns über Werbung mit Parkour, darüber Geld für Aufträge zu verlangen, über moralische Grundwerte und über den steigenden Kommerz im Parkour.
Als wir erneut zum Kolpinghaus kamen, hatte es geöffnet und wir sprachen nach kurzer Wartezeit mit El Jéfe, der uns den Schlüssel zu einem Zimmer gab, und uns darüber informierte, dass das ganze um 17:00 beginne.
Daraufhin inspizierten wir das Zimmer, was angenehm eingerichtet war und diesmal, man erinnere sich an das 1-bettige Zimmer des letzten Jahres, zwei Betten beinhaltete. Wir hatten auch eine große Balkontür und ein Fenster, welche für ausreichend Luft sorgten. Nachdem wir unsere Sachen verstaut und geordnet hatten, begaben wir uns auf Spotsuche und -inspektion. Wir waren ja schon einmal in Mainz, und wollten die gleichen Spots besuchen.
Nach eingängier Inspektion entschieden wir uns auch dafür und beklagten unsere geschundenen Körper und übermüdeten Geister. Aus diesem Grunde kehrten wir in unsere Bleibe zurück und gönnten unseren Existenzen ein wenig Ruhe. Nach etwa einer halben Stunde, und einer verträumten Wiederkehr in das Diesseits, machten wir uns allmählich bereit um der Herausforderung des Workshops entgegenzutreten. Ob der Schmerzsignale und müden Augen fühlten wir uns eher weniger motiviert sportliche Höchstleistungen zu vollbringen.
Erstaunlicherweise änderte sich dies schlagartig durch das, von mir angeleitete, Aufwärmtraining mit den Schützlingen. Nach Sprüngen, Liegestützen, Dehnübungen und Gelenkrotationen fühlten Samson und ich uns wie neu und waren bereit den Leuten Parkour so zu vermitteln, wie wir es bis jetzt kennengelernt haben.
Ich bin stolz darauf keine einzige Bewegung betitelt oder vorgegeben zu haben, und dennoch einen riesigen Fortschritt in den Köpfen der Leute gesehen zu haben. Sie machten schon vollständige Läufe, nachdem sie sich fünf Sekunden Denkzeit gegeben haben, und wussten auf jedes Hindernis eine passende Antwort. Auf die Frage, was sie in den fünf Sekunden gedacht haben, antworteten alle damit, dass sie sich über das Hindernis und sich selbst Gedanken gemacht haben. Jegliche externe Einflüsse wurden ausgeschaltet, und es wurde sich auf die Aktion an sich konzentriert, was auch zu erstaunlich guten Ergebnissen führte: Wenn ich an meinem ersten Trainingstag nur schon so viel Fortschritt gemacht hätte!
Nach dem Workshop, und einem im Kolpinghaus frei zur Verfügung gestellten Abendessen, wollten wir noch ein wenig weiter trainieren, wurden aber von dem Unwetter, das wohl jeder, zumindest in NRW-Ansässige, bemerkt haben wird, überrascht und entschieden uns für parkour-bezogenes Krafttraining.
Zu diesem Krafttraining erschienen aber nur drei, von den sicherlich acht freiwillig-gemeldeten Teilnehmern, denen wir dann aber umso mehr die Hölle heiß gemacht haben.
Nach getaner Arbeit ging es unter die Dusche und es folgten wieder einige Gespräche zwischen Samson und mir, wo wir uns gegenseitig über unsere Ansichten austauschten. Draußen schlugen etwa alle zwanzig Sekunden irgendwo Blitze ein, die das Zimmer erhellten und mich irgendwie von Nachtruhe abhielten. Dennoch schlief ich irgendwann ein und der Dienstag konnte kommen:
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Dienstag:
Nach einem kostenlosen und großzügigen, aber frühen (etwa 7:30) Frühstück im Kolpinghaus packten wir unsere Sachen, warfen den geliehenen Schlüssel unserer Bleibe in ein dafür vorgesehenes Loch an der Rezeption, und zogen von dannen.
So etwa gegen 11:00 kamen wir in Köln an, ich verabschiedete mich von Samson, und wurde erstmal mit Emails, Forenposts, ICQ- und MSN-Nachrichten und anderen "Updates" überflutet. Nachdem ich dies alles abgearbeitet hatte ging ich um 12:20 zum Physiotherapeuten, der mich wegen meiner Knieprobleme behandelt. Diese Behandlung besteht aus Massage der Muskeln, und bestimmten Dehnübungen. Weiterhin kann ich ihn über jegliche Anatomie und Physiologie ausquetschen, was ich durchaus für sehr praktisch halte. So á la "Warum knackt das hier? Ist das schlimm?" oder "Kann ich diesen Muskel so oder so dehnen?", und dergleichen Fragen, die mir schon lange auf der Zunge brannten.
Um 14:30 machte ich mich dann auf den Weg in die Innenstadt um... zu trainieren. Schon wieder. Mit immernoch starken Muskelkater...
Jedenfalls kam ich im Mediapark an und hatte zwei Leuten von der Sporthochschule zugesagt ihnen um 15:00 und 16:00 jeweils ein Interview zu geben. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich nicht mehr verpflichtet fühle dies ehrenamtlich zu tun, sondern nach einer kleinen Aufwandsentschädigung frage, denn im Moment gebe ich fast wöchentlich Interviews, und opfere auch sonst einen Großteil meines Tages für Parkour, und habe irgendwie keine Lust mehr das kostenfrei zu tun.
Ich habe den Leuten ihre Fragen beantwortet, ein wenig trainiert, und einen Wallspin über die falsche Seite gemacht. Dies war aber an einer etwa 45° steilen Mauer, ist also noch nicht einmal annähernd mit einem richtigen zu vergleichen :)
Gegen 19:30 kam ich nach Hause, schlug mir den Bauch voll, badete um mich zu entspannen und fiel gegen Mitternacht ins Bett... und all dies um...
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Mittwoch:
...am Mittwoch wieder gegen 8:00 aufzustehen um in die Schule zu fahren und die Ergebnisse meines schriftlichen Abiturs zu erfahren. Ich war nervös wie sonstwas, weil das entweder Erleichterung oder verdammt viel Stress bedeuten konnte, und gleichzeitig noch meine zukünftige Karriere maßgeblich beeinflussen würde.
Irgendwie hatte ich mir auch eine leichte Erkältung eingefangen, gepaart mit sehr leichtem Schwindelgefühl/Kopfschmerzen, was ich rückblickend auf das viele Training zurückführen würde. Das war für Muskeln, Körper und Immunsystem einfach zu viel Belastung mit zu wenig Regenerationsphasen. Ich denke es sind die Anzeichen eines leichten Übertrainings, die mich momentan plagen. Da ich mich aber die nächsten paar Tage ausreichend ausruhen werde denke ich, dass ich am Wochenende wieder fit bin.
Um 10:30 etwa erhielt ich dann meine Ergebnisse und meinen daraus resultierenden vorläufigen Abiturschnitt.
In Englisch erreichte ich 12 Punkte, in Mathematik 8 Punkte und in Sozial-Wissenschaften 9 Punkte. Das heißt, dass ich offiziell einen vorläufigen Abiturschnitt von 1,8 habe, und nicht in eine Nachprüfung muss.
Da mir aber nur vier Punkte fehlen um auf 1,7 zu rutschen, ließ ich mich von meinen Beratungslehrern beraten und es stellte sich heraus, dass ich durch eine freiwillige, mündliche Nachprüfung in Mathematik nichts zu verlieren habe. Bei 11 oder mehr Punkten kriege ich die 1,7, und selbst bei einem Bewertung mit NULL Punkten bleibe ich auf 1,8. Ich ließ mich also einschreiben, und werde nächste Woche Mittwoch diese Prüfung absolvieren.
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So in etwa liefen bei mir die letzten Tage ab... Video-, Ton- oder Bildmaterial gibt es nicht wirklich, da ich einfach zu faul bin. Dafür schreibe ich ja meist immerhin ausführlich über meine Erlebnisse...
Meine Haut hat sich über das anstrengende Wochenende erstaunlicherweise gebessert, und ich hoffe, dass diese positive Entwicklung nicht nur temporär ist, sondern meinen Zustand permanent verbessert :)
Die Dinge laufen eigentlich ganz gut.
- Dirk
Sonntag, 1. Juni 2008
Frankfurt und Mainz
Hallo an die Leserschaft!
Heute werde ich mit Samson nach Frankfurt fahren um dort mit Jason, Enis, Daniel & Co. zu trainieren, oder einfach nur rumzulungern... die Nacht werden wir wohl bei einem der Frankfurter verbringen, das weiß ich noch gar nicht so genau... denke bei Jason.
Morgen fahren wir dann nach Mainz um am späten Nachmittag / Abend einer Anfrage nachzugehen und einen Workshop zu leiten, für das Kolpinghaus Mainz, mit dem wir auch schon letztes Jahr zufriedenstellend zusammengearbeitet haben. Dort haben wir auch einen Schlafplatz und können nach dem Training einfach chillen und uns einen ruhigen Abend machen.
Zurückkkommen werde ich am Dienstag, vermutlich so gegen Mittag. Also bitte nicht wundern, wenn ich irgendwo nicht auf Mails oder ICQ/MSN antworte :)
Hat jetzt schon Muskelkater von gestern...
- Dirk
Heute werde ich mit Samson nach Frankfurt fahren um dort mit Jason, Enis, Daniel & Co. zu trainieren, oder einfach nur rumzulungern... die Nacht werden wir wohl bei einem der Frankfurter verbringen, das weiß ich noch gar nicht so genau... denke bei Jason.
Morgen fahren wir dann nach Mainz um am späten Nachmittag / Abend einer Anfrage nachzugehen und einen Workshop zu leiten, für das Kolpinghaus Mainz, mit dem wir auch schon letztes Jahr zufriedenstellend zusammengearbeitet haben. Dort haben wir auch einen Schlafplatz und können nach dem Training einfach chillen und uns einen ruhigen Abend machen.
Zurückkkommen werde ich am Dienstag, vermutlich so gegen Mittag. Also bitte nicht wundern, wenn ich irgendwo nicht auf Mails oder ICQ/MSN antworte :)
Hat jetzt schon Muskelkater von gestern...
- Dirk
Dienstag, 20. Mai 2008
Progress!
Heute war so ein endgeiler Tag. Ich war mit Sascha, Mirjam, Lisa und Christian draußen und wir haben trainiert. Nebenher habe ich noch Sascha (Nr.2) und Schila fragen beantwortet, für eine Reportage für den Kölner Stadtanzeiger.
Und, ich habe mich krass gesteigert:
- Planche an Mauern geht viel schneller
- viel weniger Höhenangst
- generell besseres Körpergefühl
- leisere Bewegungen
- besseres runterlassen von Objekten (auch mit anschließendem wieder hochklettern)
und die beiden folgenden Schmankerl, alles ohne je wirklich in Hallen trainiert zu haben:
Erstes Video
Zweites Video
Nach dem zweiten Video war ich SO breit am Grinsen, als ob ich Drogen genommen hätte oder dergleichen, und so fühlte ich mich auch. Dieses Gefühl für etwas lange, und hart zu arbeiten, und irgendwann die Früchte dieser Arbeit ernten zu können, ist einfach genial.
Ich nehme auch im Moment langsam, aber stetig Gewicht ab. Weiß nicht wirklich warum, aber ist mir auch egal.
Morgen ist meine mündliche Prüfung in Informatik. Ich werd jetzt bissel lernen gehen.
SUMAIRU.
- Dirk
EDIT: Noch ein kleiner Schnipsel:
Und, ich habe mich krass gesteigert:
- Planche an Mauern geht viel schneller
- viel weniger Höhenangst
- generell besseres Körpergefühl
- leisere Bewegungen
- besseres runterlassen von Objekten (auch mit anschließendem wieder hochklettern)
und die beiden folgenden Schmankerl, alles ohne je wirklich in Hallen trainiert zu haben:
Erstes Video
Zweites Video
Nach dem zweiten Video war ich SO breit am Grinsen, als ob ich Drogen genommen hätte oder dergleichen, und so fühlte ich mich auch. Dieses Gefühl für etwas lange, und hart zu arbeiten, und irgendwann die Früchte dieser Arbeit ernten zu können, ist einfach genial.
Ich nehme auch im Moment langsam, aber stetig Gewicht ab. Weiß nicht wirklich warum, aber ist mir auch egal.
Morgen ist meine mündliche Prüfung in Informatik. Ich werd jetzt bissel lernen gehen.
SUMAIRU.
- Dirk
EDIT: Noch ein kleiner Schnipsel:
Samstag, 28. Juli 2007
Die Woche - Der Rückblick
Und da bin ich wieder da. Ich schreibe einfach zu jedem Tag, was ich gemacht habe, dann welche besonderen Personen ich kennengelernt habe und wie sie mir im Gedächtnis bleiben (mit kleinen Zitaten), und dann nochmal ein kleines Gesamtfazit.
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TAGE
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Samstag
Nachdem wir im Zug nicht alle zusammen sitzen konnten (Spätbuchen zahlt sich so gar nicht aus), waren wir erst einmal von der Größe von Paris überwältigt. Vom "Gare du Nord" (Nord Bahnhof) aus war der Plan eigentlich nach "Villeneuve, Saint Georges", dem Ort in dem Armend's Ferienhaus war, weiterzufahren. Während der Fahrt im Thalys habe ich aber eine SMS bekommen, dass wir mit Gepäck am besten gleich nach Evry Courcoronnes durchfahren sollten. Also war die rausgesuchte Verbindung unnütz.
Wir haben uns irgendso ein Ticket gekauft, was sich später sogar als das richtige herausstelte (hoch meine mickrigen Französisch- und Metrokenntnisse!) sind wir bestimmt 10 Minuten durch den unterirdischen Bahnhofskomplex gelaufen, bis wir jemanden gefunden haben, der uns empfahl zum "Gare du Lyon" zu fahren und dort umzusteigen. Haben wir dann auch gemacht und kamen so gegen 18:00 in Evry Courcoronnes an und warteten am Ausgang des RER-Bahnhofes (RER == S-Bahn in Deutschland) auf Abholung, die durch Ben und Armend erfolgte.
Nachdem wir um zwei Ecken gegangen sind konnten wir schon Manpower sehen und hatten ihn uns größer vorgestellt. Am kleinen Spot wo wir "trainiert" (lies: rumgealbert) haben, haben wir erstmal der halben BPKC die Hand geschüttelt, eigentlich nur Hallo gesagt und rumgeblödelt, und sind dann über die Evry-Kathedrale mit dem Bus nach Lisses gefahren, um uns da ein bisschen umzuschauen. Wir waren auch noch auf der Dame, aber für mich ist die nichts. Ist auf jeden Fall mal viel gebogener, als sie auf den Videos aussieht... ich mag' sie nur aus der Ferne. Von nah isse blöd.
Am Abend in Armend's Ferienhaus und schlafen. Nicht viel passiert.
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Sonntag
Am Sonntag waren wir wieder mit Team ADD und Teilen der BPKC unterwegs. Wir haben an "La Défense" trainiert. Die Haltestelle heißt eigentlich "La Grande Arche de la Défense" aber alle sagen "Am Grande Arsch".
La Défense ist ein riesieger Hochhausdschungel und überwältigte mich schon wieder. Paris ist groß.
Trainiert haben wir im Hinterhof eines kleineren Komplexes in dem eine Art Gartenanlage mit vielen Mauern war. Auch diese riesigen Luftabzugsschacht-Pyramiden, die man aus Videos kennt. Auch die kleine Mauer, die balancierend von vielen überlaufen wird, die sich über eine breite Autostraße schlängelt.
Ich selber habe an dem Tag fast gar nichts gemacht, weilich mich noch super schwach und erkältet gefühlt habe. Nicht sonderlich viel passiert, aber viele Hände geschüttelt, weil es bei denen üblich ist Leute, die nach Parkour aussehen, mit einem "Bonjour" (das für einen Deutschen aufgrund von lokalem Dialekt klingt wie "Bojoch") oder einem "Salut" und einem Händeschütteln zu grüßen. Namen wurden nicht ausgetauscht und trainiert wurde durcheinander. Von den Leuten erkannte ich niemanden wirklich.
Abends zum Hotel Formule One. Wir mussten am nächsten Tag früh in Lisses sein und würden es sonst nicht zeitlich schaffen.
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Montag
Am Montag stand Yamakasi-Training auf dem Plan. Wir haben Laurent und einen seiner Freunde (Stanny!) am See, hinter der Dame du Lac getroffen und liefen erst zweimal um den See. Die erste Runde war für mich kein Problem, aber bei der zweiten Runde musste ich mehrere Pausen machen um mich zu kratzen. Es war leicht am Regnen, ich war am Schwitzen und meine Allergie machte sowieso schon Mucken. Jedenfalls bin ich halt irgendwie kratzenderweise weitergelaufen und wunderte mich, dass mir die ganze Truppe zurück entgegen kam.
Sie kamen um mich "abzuholen". Beim Warmlaufen ist es bei den Yamakasi üblich den langsamsten zu unterstützen und die restliche Strecke zu ihm zurückzulaufen und ihn ins Ziel zu bringen. Geiles Gefühl, wenn 20 Leute einen Abholen :).
Danach wurde gedehnt und dann kam das eigentliche Training.
Übermäßig viele Liegestützvariationen, Sprungkraftübungen, kurz: Eine bunte Mischung aus Lungenausdauer, Explosivkraft, Koordination und Kraftausdauer. Seeeeeeeehr viele "Pushups"!
Nach dem eigentlichen Training sind wir mit Laurent, Stanny, Ben, Nicole und Armend nach Evry gelaufen um noch ein wenig Techniktraining zu machen. Verschiedene Dreh- und Durchspringkombinationen an einem wackeligen Gitter in einem heruntergekommenen Parkhaus. Schöne Übungen, auf jeden Fall. Dann verabredeten wir uns noch zum gemeinsamen Mittagessen in einem örtlichen All-You-Can-Eat und Kay, Max, Yves und Armend trainierten noch mit Stanny (soweit ich weiß?), während Ben, Nicole und Ich kurz ins Hotel gingen.
Zum einen, weil ich noch Geld holen musste, zum anderen, weil ich unbedingt duschen musste. Nach jedem Nasswerden meiner Haut trocknet diese wieder und wird spröde, trocken und rissig. Dann tut eigentlich jede Bewegung weh.
Also ging ich geduscht und in denselben vom Training verschwitzten, vom Regen durchnässten, am Vortag auch schon getragenenen Klamotten (wir gingen ja "straight to the hotel") mit Ben und Nicole zum Bus um wieder nach Evry reinzufahren. Essen.
Lecker Essen. Eine Hauptspeise (habe leider Hühnchen genommen, was sich als ein gekochter Flügel herausstellte... hatte auf Paniertes gehofft... gab' noch ein Riesenfischstäbchen und so ein Hacksteakdingsie zur Auswahl), soviel Beilage wie man will (Nudeln, Reis, Fritten, Kartoffelpürree, rote Bohnen, Broccoli und keine Ahnung noch was alles) und ein Getränk für insgesamt 6,20€. Finde ich passabel, wenn man bedenkt, dass ein Döner in Frankreich 3,90€ kostet.
Das Essen war ganz lecker und wir haben uns viel mit Laurent unterhalten. Yann kam auch noch kurz dazu um Hände zu schütteln und hallo zu sagen.
Nach dem Essen ging es, glaube ich, nach Hause zu Armend.
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Dienstag
Am Dienstag stand Hallentraining mit Laurent, Stanny, BPKC und Team ADD auf dem Programm. Wir trafen uns in Evry Courcoronnes am Bahnhof um von dort aus zur Halle zu gehen.
Die Halle stellte sich als Tanzhalle mit weichen Hindernissen, vielen Matten, einer Reck-Barren-Konstruktion und weiteren kleinen Spielmöglichkleiten heraus. Das Training in der Halle war frei, also konnte jeder machen, was er wollte.
Nach dem Hallentraining ging es noch mit Stanny und ein paar anderen Läufern an die Kathedrale in Evry um dort noch locker zu trainieren.
Der Tag verlief, so glaube ich, ziemlich ereignislos. Glaube wir waren abends noch kurz in Lisses.
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Mittwoch
Am Mittwoch stand Training mit Tim von den Pisteurs und seinem Freund Stéphane (nicht Vigroux) an. Tim konnte aber leider nicht.
Wir trafen uns mit Ben am Grande Arsch um weiter nach Südwestparis zu fahren. Dort haben wir noch auf eine Fotografin (von Ben) gewartet, und sind dann mit dem Bus weiter in den Stadtkern gefahren. Fragt mich nicht wie der Ort heißt, oder wo es genau ist, für mich sieht das alles gleich aus. Überall Einkaufszentren, Neubaugebiete und Spots en masse.
Stéphanes Sprungkraft war übermenschlich und er flog, trotz seiner Größe (bestimmt über 1,90m) erstaunlich leichtfüßig und übelst präzise durch die Gegend. Präzis die ich nicht für möglich gehalten habe wurden gesprungen und die Spots in der Gegend waren der Hammer.
Irgendwie fehlte mir dennoch jeglicher Antrieb und ich war total faul und habe, so glaube ich, eigentlich gar nichts gemacht, weil ich null Energie hatte. Wieder vielen Leuten die Hand geschüttelt, ohne je ihren Namen erfahren zu haben.
Von dem Tag haben glaube ich 7 Leute Sonnenbrand bekommen. Ich nicht, ich hatte ja immer meine Sweatjacke an, weil ich ja eh nix gemacht habe. Hab' mich auch sonst viel im Schatten aufgehalten, weil ich zu faul war mich mit Sonnengel einzucremen. Hätte auch glaube ich meiner Haut ganz gut getan.
Am Abend zum Ferienhaus und schlafen. Glaube nicht so viel passiert :D.
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Donnerstag
Am Donnerstag wollte Armend mit den Yamakasis trainieren gehen und wir (sprich Yves, Kay, Max und Ich) wollten uns eine Pause gönnen um für Freitag (den letzten Tag) noch Energie zu haben. Irgendwie war aber alles anders und wir mussten die nächsten beiden Nächte im Hotel verbringen. "Warum?" mag' sich manch einer fragen, aber das ist nicht wirklich wichtig und keiner weiß eigentlich so wirklich warum. Soll an dieser Stelle egal sein.
Jedenfalls mussten wir das Haus mit all unserem Gepäck verlassen und entschlossen uns unsere Aggressionen über diesen Vorfall erst einmal mit ordentlichem Frühstück herunterzuspülen. Also zum Supermarkt und Bananen, Baguette und Frischkäse kaufen. Ersteren Beiden in Dritteres getaucht und mit Milch, bzw. Saft heruntergespült ergaben ein finanziell und kulinarisch tragbares Frühstück.
Wäre der Tag ruhiger verlaufen und hätten wir ein vielleicht entspannteres Aufstehen gehabt, dann hätten wir evtl. eine City-Tour gemacht und uns den Eifelturm angeschaut.
So sind wir aber nach Evry, bzw. Lisses gefahren und haben uns ein Zimmer zu viert gemietet. Zimmer heißt hier ein Hochbett, mit insgesamt zwei Matratzen. Die Untere was größer. Ich habe oben geschlafen, Max und Kay teilten sich das Bett unten und Yves schlief im Schlafsack auf dem Boden. Wir waren mit Einrichtung zufrieden. War ja schließlich spottbillig und für den Preis war es gut.
Danach sind wir nach Lisses rein und haben nochmal gefrühstückt, bzw. Essen und Trinken für den Tag gekauft. Danach haben wir die wohl meisten Szenen gefilmt (Gebt mir bitte 'ne Woche oder so für das Video...). Im Laufe des Tages haben wir noch Bruno kennengelernt, der die übelste Sprungkraft aus'm Handgelenk schüttelte. Der Typ lief in Shorts, T-Shirt und so Billig-Mode-Turnschuhen rum und sprang mal eben beidbeinig auf einen nasenhohen Zaun, den Lisses-Schul-Armsprung aus dem Stand und den bekanntesten Lisses Katze-Präzi (oder Katze-Arm) aus dem Gehen super locker. Sehr überraschende Sprungkraft.
Am Abend noch Blödeleien im Hotel und danach um 23:00 pennen. Am nächsten Tag ging um 5:30 der Wecker...
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Freitag
Heute war Yamakasitraining angesagt. Ein Experiment. Sie wollten zum ersten mal "24 hours in movement" ausprobieren. Wir trafen um etwa 6:10 Stanny am See hinter der Dame und dehnten und hüpften ein wenig. Laurent und Armend kamen später hinzu und wir liefen erst einmal etwa 30-40 Minuten (kann es total schlecht einschätzen, aber fühlte sich lang an...) durch kleine Vororte und einen Wald zu einer Parkfläche, an der mehrere große Hügel waren. Laurent zeigte auf einen Hügel und sagte "This is your new friend". 11x Raufsprinten, herunterjoggen und unten 11 Liegestützen. Nach der zweiten Wiederholung verlor ich jegliche Farbe aus dem Gesicht, schwitzte kalten Schweiß und mir wurde kotzübel. Habe weitergemacht.
Danach kamen tausend Liegestützvariationen an einer Parkbank wo mir zuerst noch übler wurde: Kennt ihr das, wenn sich übermäßig viel Flüssigkeit im Mund sammelt, die leicht sauer schmeckt? Die hab' ich jedenfalls ins Gebüsch gespuckt und nach noch ein paar mehr "Pushups" ging es mir dann "super bien". Die Farbe kehrte zurück und ich fühlte mich uber-stark... keine Ahnung warum.
Nach einiger Zeit und verschiedensten abstrakten Kraft- und Teamübungen kam Williams von den Yamakasi dazu und wärmte sich scheinbar endlos mit Sprungkraftübungen und wundervollen Handständen auf. Der Mann hat Ausstrahlung!
Als leichter Regen ansetzte gingen wir in den Wald um verschiedenste Krafttrainingsübungen zu machen. Seitwärts, vorwärts, laufend, hüpfend über kleine Balken. An einer Art Affenleiter Beinheben und an kleinen Baumstümpfen, die aus der Erde ragten, wer hätte es gedacht, Pushups...
Zu dem Zeitpunkt sagte Laurent das 24 Stunden Training ab, weil er zu Recht meinte "Physical is important, but you can't do it 24 hours. Normally we would also have done technical training, but it's raining too heavy".
Also Krafttraining im Regen. Total durchnässt, eingeweicht und Neurodermitisgeplagt (nass = super trocken) ins Hotel. Kurz Duschen und trockene, saubere Sachen unter den nassen, stinkenden suchen, halbfündig werden (zwar benutzt, aber noch erträglich) und wieder zum Bahnhof, mit Williams treffen, kurz was essen und dann zur Turnhalle.
In der Turnhalle ging bei uns allen (Armend, Kay, Max, Yves und Mir) gar nichts mehr, außer zuschauen wie Williams leichtfüßig durch die Gegend akrobatisiert. Nachdem wir die Halle wieder aufgeräumt haben, mit Laurent Emails getauscht haben, uns von allen verabschiedet haben (und Armend ein kleines Souvenir von Laurent bekommen hat) gingen wir zurück nach Evry um nochmal für heute einzukaufen.
SEHR viele Blödeleien später gingen wir dann schlafen. Wecker auf 6:30.
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Samstag
Das ist quasi heute.
Morgens aufstehen, letzte Sachen zusammenpacken, Müde aussehen und an der Bushaltestelle, im Bus, am RER-Bahnhof, und im RER einnicken. Am Gare du Nord wieder verwirrt sein, wieder über irgendwelche Metro-Absperrungen steigen, bzw. springen (ich glaube wir sind ~25x schwarzgefahren, was aber keinen stört. Wir sind neben der Security über die Absperrung gesprungen... sogar die Pariser halten Schwazfahrern die Drehkreuze an den Haltestellen auf), das richtige Gleis erstaunlich schnell finden, in den Zug einsteigen und warten. Beziehunsgweise auf rechte engem Raum ungemütlich ein bisschen einnicken, ein bisschen Lügen (oder Betrügen, oder Klopfen, oder Verarschen oder wie man das Kartenspiel jetzt nennt) spielen und schließlich ankommen. Der Mutter in die Arme fallen, ins Taxi steigen, zu Hause ankommen und auf die Couch schmeißen. PLATZ!!!! GROSSE RÄUME!!! KALTES TRINKEN UND HYGIENE!!!!
Duschen und auf der Couch einschlafen.
Dann Kontakt zu der Außenwelt. Mails checken, ICQ Gespräche abwirken, "Wie war Lisses?" Fragen mit einem "Ich schreib' dazu was in meinen Blog" abwürgen und Schmerzen haben.
Ich bin froh wieder da zu sein. Freue mich auf mein Bett heute Nacht.
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LEUTE
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Armend
Armend ist ein lustiger Zeitgenosse, wenn man merkt, dass er nicht so böse ist, wie er aussieht. Man kann gut mit ihm trainieren (weil er 'ne harte Sau ist) und kann auch sonst viel Spaß mit ihm haben. Vor allem wenn man sich in irgendwelchem deutschen Dialekten versucht oder mit ihm Essen geht.
Zitat(e):
"Sollen wir noch nach Lisses fahren jetzt? Trainieren?"
"Muskelkater? ... Nö, hab' keinen."
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Chris
Chris von BPKC ist ein recht guter Akrobat und man kann mit ihm eine sehr lustige Zeit verbringen. Interessant ist vor allem, dass er auch Penspinning, Cointricking und jegliche Kartentricks macht.
Zitat(e):
"Jaa! In meiner Familie haben alle so komische Namen... zum Beispiel mein Bruder, der Jerome. So. ... ... ..."
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Pablo und Simon
Pablo von BPKC und sein Bruder, der zum Fotografieren mitgefahren ist. Die beiden kommen von Mallorca und unterhalten sich ab und zu Spanisch. War lustig, mit ihnen auf Deutsch, Spanisch und Brocken Japanisch zu reden. Pablo ist auch Animegucker und so kamen zufällige Ausrufe wie "Halt die Klappe!" oder "Stirb!" oder "Guten Appetit!" auf Japanisch vor. Weiterhin ist Pablo uber-krank und macht 8-Fuß 360 Beschissen (lies: Precision).
Zitat(e):
"Urusai!!" (Halt die Klappe!)
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Theo
Theo von Team ADD halt. Ich dachte immer der wäre voll böse, weil der so aussieht. Ist aber voll nett. Komme super gut ihm mit klar :).
Zitat(e):
Kein wirkliches.
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Der ganze Rest von BPKC und Team ADD
Sorry Jungs, ich habe so viele kennengelernt. Ich weiß echt von euch allen noch die Namen, aber jetzt über jeden was zu schreiben ist zu viel.
Hab' euch lieb Jungs. Grüße nach Berlin!
p.s.: Johnny, Jonas, Robert, Pablo, Simon, Caro, Dag, Chris, Olli, Markus, Nicole, Ben, Max, Theo, Martin (der schon weg war, als wir kamen). Das sind alle?
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Mein Schwesterchen
Fühl dich umarmt :).
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Paul aka Puschen
Kenne ihn schon länger, aber immernoch super nett und super lustig. Der trickende Super-Saiyajin, den ich immer nur verletzt erlebe. Ihm ist Parkour zu einfach, deswegen springt er einfach mit einem Fuß... 9-Fuß Armsprung mit Händen hinter dem Kopf.
Zitat(e):
"Voll gut!"
"Moin!"
"Das hat gar nicht so viel mit den Haaren zu tun" (über seine Haare in Verbindung zum Super-Saiyajin)
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Nils
Nils der Sprücheklopfer :). Hat uns alle mit seinem Plattdeutsch zum Lachen gebracht. Hör mal auf zu rauchen, dann hör ich auf zu kratzen ;P.
"Ick bin deen Vadder!"
"Was den eeinen froit, iss dem annern die Nachtigoll."
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Laurent
Laurent von den Yamakasi. Ein Sparta-Adonis mit langen Haaren. Jetzt ohne Schwul zu klingen. Für sein Alter total derbst-über fit und wenn man neben ihm läuft hört man ihn nicht mal atmen. Ich glaube dieser Mann schwitzt nicht einmal. Er ist viel witziger und netter, bzw. offener, als ich ihn mir vorgestellt habe :)
Zitat(e):
"Down, Leg, Pushup!"
"Yes, he was a Yamakadog... but now he is too lazy..."
"I once wanted to do a jump this high 1000 times. But I only did it 876 times, because I was too tired. I already did 1000 pushups in the morning."
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Stanny
Ich weiß nicht, ob er von den Yamakasi ist, oder wie er mit Laurent befreundet ist. Auf jeden Fall auch ein sehr freundlicher Bursche, der sich beim Englischsprechen ganz süß Mühe gibt. Freue mich schon darauf ihn irgendwann wiederzutreffen :). Auch überaus fit und durchtrainiert.
Zitat(e):
"Yes. Pushups forever."
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Williams
Williams Belle von den Yamakasi. Eine Erscheinung für sich. Er wirkt so ruhig, so eingegliedert in die Umgebung, und doch sticht er total heraus. Der fitteste Mann, den ich je persönlich getroffen habe. Trotzdem immer gut gelaunt, am singen und selbst bei anstrengenden Kraftübungen lächelt er. Jegliche Akrobatik wird aus dem Handgelenk geschüttelt und sieht spielend einfach aus. Man spürt den Typen irgendwie, wenn er anwesend ist...
Zitat(e):
"Smile! You are like *grr*, why don't smile? :)"
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Yann
Yann Hnautra von den Yamakasi haben wir nur beim Essen getroffen, deswegen kann ich nicht so viel von ihm berichten. Er wirkt für mich wie ein spielender Affe, sehr lustig, freundlich. Sein Fuß war gebrochen. Ein Freund hatte ihm beim Dehnen geholfen und dabei den Fuß gebrochen... kein Kommentar.
Zitat(e):
"Yes... no... a little." (Auf die Frage, ob er Englisch spreche)
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Stéphane aka Scream
Er ist auch sehr freundlich, spricht recht gut Englisch und hat scheinbar gefallen an der deutschen Sprache gefunden. Kenne niemanden, der so präzise, leise und perfekt springt wie er. Immer auf der genau gleichen Stelle am Fußballen und immer fast ohne Geräusch, trotz seiner Körpergröße.
Zitat(e):
"Do you have to *psssh* or do you have to *PFFFT*?" (Auf die Frage, wo das nächste Klo seie)
"Krass!" (Nach einem weiten Präzi, den er gesprungen hat)
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GESAMTFAZIT
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Insgesamt war der Trip eine lustige, abenteuerliche Zeit die mich an kleine Grenzen gebracht hat. Vor allem meine gesundheitliche Verfassung betreffend. Jeden Tag Muskelkater, laufende Nase, Wunden voller Fusseln, Dreck und Krusten, sowie kein Tag ohne wirkliche Schmerzen. Mangelnde Hygiene und schlampige Ernährungsdisziplin fordern Tribut, die Haut schmerzt grade im Augenblick. Eigentlich noch nie so unter der Neurodermitis gelitten wie in dieser Woche. Jetzt wird erstmal wieder Disziplin gehalten.
Viel mehr Geld ausgegeben als geplant und wie geplant lief eigentlich ziemlich wenig.
Dennoch war es eine gute Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich habe viel gelernt, viele neue Leute kennengelernt und auch viel Spaß gehabt. Jetzt brauch ich erstmal 'ne Woche Urlaub, bevor die Schule wieder anfängt.
Erholung.
- Dirk
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TAGE
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Samstag
Nachdem wir im Zug nicht alle zusammen sitzen konnten (Spätbuchen zahlt sich so gar nicht aus), waren wir erst einmal von der Größe von Paris überwältigt. Vom "Gare du Nord" (Nord Bahnhof) aus war der Plan eigentlich nach "Villeneuve, Saint Georges", dem Ort in dem Armend's Ferienhaus war, weiterzufahren. Während der Fahrt im Thalys habe ich aber eine SMS bekommen, dass wir mit Gepäck am besten gleich nach Evry Courcoronnes durchfahren sollten. Also war die rausgesuchte Verbindung unnütz.
Wir haben uns irgendso ein Ticket gekauft, was sich später sogar als das richtige herausstelte (hoch meine mickrigen Französisch- und Metrokenntnisse!) sind wir bestimmt 10 Minuten durch den unterirdischen Bahnhofskomplex gelaufen, bis wir jemanden gefunden haben, der uns empfahl zum "Gare du Lyon" zu fahren und dort umzusteigen. Haben wir dann auch gemacht und kamen so gegen 18:00 in Evry Courcoronnes an und warteten am Ausgang des RER-Bahnhofes (RER == S-Bahn in Deutschland) auf Abholung, die durch Ben und Armend erfolgte.
Nachdem wir um zwei Ecken gegangen sind konnten wir schon Manpower sehen und hatten ihn uns größer vorgestellt. Am kleinen Spot wo wir "trainiert" (lies: rumgealbert) haben, haben wir erstmal der halben BPKC die Hand geschüttelt, eigentlich nur Hallo gesagt und rumgeblödelt, und sind dann über die Evry-Kathedrale mit dem Bus nach Lisses gefahren, um uns da ein bisschen umzuschauen. Wir waren auch noch auf der Dame, aber für mich ist die nichts. Ist auf jeden Fall mal viel gebogener, als sie auf den Videos aussieht... ich mag' sie nur aus der Ferne. Von nah isse blöd.
Am Abend in Armend's Ferienhaus und schlafen. Nicht viel passiert.
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Sonntag
Am Sonntag waren wir wieder mit Team ADD und Teilen der BPKC unterwegs. Wir haben an "La Défense" trainiert. Die Haltestelle heißt eigentlich "La Grande Arche de la Défense" aber alle sagen "Am Grande Arsch".
La Défense ist ein riesieger Hochhausdschungel und überwältigte mich schon wieder. Paris ist groß.
Trainiert haben wir im Hinterhof eines kleineren Komplexes in dem eine Art Gartenanlage mit vielen Mauern war. Auch diese riesigen Luftabzugsschacht-Pyramiden, die man aus Videos kennt. Auch die kleine Mauer, die balancierend von vielen überlaufen wird, die sich über eine breite Autostraße schlängelt.
Ich selber habe an dem Tag fast gar nichts gemacht, weilich mich noch super schwach und erkältet gefühlt habe. Nicht sonderlich viel passiert, aber viele Hände geschüttelt, weil es bei denen üblich ist Leute, die nach Parkour aussehen, mit einem "Bonjour" (das für einen Deutschen aufgrund von lokalem Dialekt klingt wie "Bojoch") oder einem "Salut" und einem Händeschütteln zu grüßen. Namen wurden nicht ausgetauscht und trainiert wurde durcheinander. Von den Leuten erkannte ich niemanden wirklich.
Abends zum Hotel Formule One. Wir mussten am nächsten Tag früh in Lisses sein und würden es sonst nicht zeitlich schaffen.
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Montag
Am Montag stand Yamakasi-Training auf dem Plan. Wir haben Laurent und einen seiner Freunde (Stanny!) am See, hinter der Dame du Lac getroffen und liefen erst zweimal um den See. Die erste Runde war für mich kein Problem, aber bei der zweiten Runde musste ich mehrere Pausen machen um mich zu kratzen. Es war leicht am Regnen, ich war am Schwitzen und meine Allergie machte sowieso schon Mucken. Jedenfalls bin ich halt irgendwie kratzenderweise weitergelaufen und wunderte mich, dass mir die ganze Truppe zurück entgegen kam.
Sie kamen um mich "abzuholen". Beim Warmlaufen ist es bei den Yamakasi üblich den langsamsten zu unterstützen und die restliche Strecke zu ihm zurückzulaufen und ihn ins Ziel zu bringen. Geiles Gefühl, wenn 20 Leute einen Abholen :).
Danach wurde gedehnt und dann kam das eigentliche Training.
Übermäßig viele Liegestützvariationen, Sprungkraftübungen, kurz: Eine bunte Mischung aus Lungenausdauer, Explosivkraft, Koordination und Kraftausdauer. Seeeeeeeehr viele "Pushups"!
Nach dem eigentlichen Training sind wir mit Laurent, Stanny, Ben, Nicole und Armend nach Evry gelaufen um noch ein wenig Techniktraining zu machen. Verschiedene Dreh- und Durchspringkombinationen an einem wackeligen Gitter in einem heruntergekommenen Parkhaus. Schöne Übungen, auf jeden Fall. Dann verabredeten wir uns noch zum gemeinsamen Mittagessen in einem örtlichen All-You-Can-Eat und Kay, Max, Yves und Armend trainierten noch mit Stanny (soweit ich weiß?), während Ben, Nicole und Ich kurz ins Hotel gingen.
Zum einen, weil ich noch Geld holen musste, zum anderen, weil ich unbedingt duschen musste. Nach jedem Nasswerden meiner Haut trocknet diese wieder und wird spröde, trocken und rissig. Dann tut eigentlich jede Bewegung weh.
Also ging ich geduscht und in denselben vom Training verschwitzten, vom Regen durchnässten, am Vortag auch schon getragenenen Klamotten (wir gingen ja "straight to the hotel") mit Ben und Nicole zum Bus um wieder nach Evry reinzufahren. Essen.
Lecker Essen. Eine Hauptspeise (habe leider Hühnchen genommen, was sich als ein gekochter Flügel herausstellte... hatte auf Paniertes gehofft... gab' noch ein Riesenfischstäbchen und so ein Hacksteakdingsie zur Auswahl), soviel Beilage wie man will (Nudeln, Reis, Fritten, Kartoffelpürree, rote Bohnen, Broccoli und keine Ahnung noch was alles) und ein Getränk für insgesamt 6,20€. Finde ich passabel, wenn man bedenkt, dass ein Döner in Frankreich 3,90€ kostet.
Das Essen war ganz lecker und wir haben uns viel mit Laurent unterhalten. Yann kam auch noch kurz dazu um Hände zu schütteln und hallo zu sagen.
Nach dem Essen ging es, glaube ich, nach Hause zu Armend.
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Dienstag
Am Dienstag stand Hallentraining mit Laurent, Stanny, BPKC und Team ADD auf dem Programm. Wir trafen uns in Evry Courcoronnes am Bahnhof um von dort aus zur Halle zu gehen.
Die Halle stellte sich als Tanzhalle mit weichen Hindernissen, vielen Matten, einer Reck-Barren-Konstruktion und weiteren kleinen Spielmöglichkleiten heraus. Das Training in der Halle war frei, also konnte jeder machen, was er wollte.
Nach dem Hallentraining ging es noch mit Stanny und ein paar anderen Läufern an die Kathedrale in Evry um dort noch locker zu trainieren.
Der Tag verlief, so glaube ich, ziemlich ereignislos. Glaube wir waren abends noch kurz in Lisses.
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Mittwoch
Am Mittwoch stand Training mit Tim von den Pisteurs und seinem Freund Stéphane (nicht Vigroux) an. Tim konnte aber leider nicht.
Wir trafen uns mit Ben am Grande Arsch um weiter nach Südwestparis zu fahren. Dort haben wir noch auf eine Fotografin (von Ben) gewartet, und sind dann mit dem Bus weiter in den Stadtkern gefahren. Fragt mich nicht wie der Ort heißt, oder wo es genau ist, für mich sieht das alles gleich aus. Überall Einkaufszentren, Neubaugebiete und Spots en masse.
Stéphanes Sprungkraft war übermenschlich und er flog, trotz seiner Größe (bestimmt über 1,90m) erstaunlich leichtfüßig und übelst präzise durch die Gegend. Präzis die ich nicht für möglich gehalten habe wurden gesprungen und die Spots in der Gegend waren der Hammer.
Irgendwie fehlte mir dennoch jeglicher Antrieb und ich war total faul und habe, so glaube ich, eigentlich gar nichts gemacht, weil ich null Energie hatte. Wieder vielen Leuten die Hand geschüttelt, ohne je ihren Namen erfahren zu haben.
Von dem Tag haben glaube ich 7 Leute Sonnenbrand bekommen. Ich nicht, ich hatte ja immer meine Sweatjacke an, weil ich ja eh nix gemacht habe. Hab' mich auch sonst viel im Schatten aufgehalten, weil ich zu faul war mich mit Sonnengel einzucremen. Hätte auch glaube ich meiner Haut ganz gut getan.
Am Abend zum Ferienhaus und schlafen. Glaube nicht so viel passiert :D.
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Donnerstag
Am Donnerstag wollte Armend mit den Yamakasis trainieren gehen und wir (sprich Yves, Kay, Max und Ich) wollten uns eine Pause gönnen um für Freitag (den letzten Tag) noch Energie zu haben. Irgendwie war aber alles anders und wir mussten die nächsten beiden Nächte im Hotel verbringen. "Warum?" mag' sich manch einer fragen, aber das ist nicht wirklich wichtig und keiner weiß eigentlich so wirklich warum. Soll an dieser Stelle egal sein.
Jedenfalls mussten wir das Haus mit all unserem Gepäck verlassen und entschlossen uns unsere Aggressionen über diesen Vorfall erst einmal mit ordentlichem Frühstück herunterzuspülen. Also zum Supermarkt und Bananen, Baguette und Frischkäse kaufen. Ersteren Beiden in Dritteres getaucht und mit Milch, bzw. Saft heruntergespült ergaben ein finanziell und kulinarisch tragbares Frühstück.
Wäre der Tag ruhiger verlaufen und hätten wir ein vielleicht entspannteres Aufstehen gehabt, dann hätten wir evtl. eine City-Tour gemacht und uns den Eifelturm angeschaut.
So sind wir aber nach Evry, bzw. Lisses gefahren und haben uns ein Zimmer zu viert gemietet. Zimmer heißt hier ein Hochbett, mit insgesamt zwei Matratzen. Die Untere was größer. Ich habe oben geschlafen, Max und Kay teilten sich das Bett unten und Yves schlief im Schlafsack auf dem Boden. Wir waren mit Einrichtung zufrieden. War ja schließlich spottbillig und für den Preis war es gut.
Danach sind wir nach Lisses rein und haben nochmal gefrühstückt, bzw. Essen und Trinken für den Tag gekauft. Danach haben wir die wohl meisten Szenen gefilmt (Gebt mir bitte 'ne Woche oder so für das Video...). Im Laufe des Tages haben wir noch Bruno kennengelernt, der die übelste Sprungkraft aus'm Handgelenk schüttelte. Der Typ lief in Shorts, T-Shirt und so Billig-Mode-Turnschuhen rum und sprang mal eben beidbeinig auf einen nasenhohen Zaun, den Lisses-Schul-Armsprung aus dem Stand und den bekanntesten Lisses Katze-Präzi (oder Katze-Arm) aus dem Gehen super locker. Sehr überraschende Sprungkraft.
Am Abend noch Blödeleien im Hotel und danach um 23:00 pennen. Am nächsten Tag ging um 5:30 der Wecker...
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Freitag
Heute war Yamakasitraining angesagt. Ein Experiment. Sie wollten zum ersten mal "24 hours in movement" ausprobieren. Wir trafen um etwa 6:10 Stanny am See hinter der Dame und dehnten und hüpften ein wenig. Laurent und Armend kamen später hinzu und wir liefen erst einmal etwa 30-40 Minuten (kann es total schlecht einschätzen, aber fühlte sich lang an...) durch kleine Vororte und einen Wald zu einer Parkfläche, an der mehrere große Hügel waren. Laurent zeigte auf einen Hügel und sagte "This is your new friend". 11x Raufsprinten, herunterjoggen und unten 11 Liegestützen. Nach der zweiten Wiederholung verlor ich jegliche Farbe aus dem Gesicht, schwitzte kalten Schweiß und mir wurde kotzübel. Habe weitergemacht.
Danach kamen tausend Liegestützvariationen an einer Parkbank wo mir zuerst noch übler wurde: Kennt ihr das, wenn sich übermäßig viel Flüssigkeit im Mund sammelt, die leicht sauer schmeckt? Die hab' ich jedenfalls ins Gebüsch gespuckt und nach noch ein paar mehr "Pushups" ging es mir dann "super bien". Die Farbe kehrte zurück und ich fühlte mich uber-stark... keine Ahnung warum.
Nach einiger Zeit und verschiedensten abstrakten Kraft- und Teamübungen kam Williams von den Yamakasi dazu und wärmte sich scheinbar endlos mit Sprungkraftübungen und wundervollen Handständen auf. Der Mann hat Ausstrahlung!
Als leichter Regen ansetzte gingen wir in den Wald um verschiedenste Krafttrainingsübungen zu machen. Seitwärts, vorwärts, laufend, hüpfend über kleine Balken. An einer Art Affenleiter Beinheben und an kleinen Baumstümpfen, die aus der Erde ragten, wer hätte es gedacht, Pushups...
Zu dem Zeitpunkt sagte Laurent das 24 Stunden Training ab, weil er zu Recht meinte "Physical is important, but you can't do it 24 hours. Normally we would also have done technical training, but it's raining too heavy".
Also Krafttraining im Regen. Total durchnässt, eingeweicht und Neurodermitisgeplagt (nass = super trocken) ins Hotel. Kurz Duschen und trockene, saubere Sachen unter den nassen, stinkenden suchen, halbfündig werden (zwar benutzt, aber noch erträglich) und wieder zum Bahnhof, mit Williams treffen, kurz was essen und dann zur Turnhalle.
In der Turnhalle ging bei uns allen (Armend, Kay, Max, Yves und Mir) gar nichts mehr, außer zuschauen wie Williams leichtfüßig durch die Gegend akrobatisiert. Nachdem wir die Halle wieder aufgeräumt haben, mit Laurent Emails getauscht haben, uns von allen verabschiedet haben (und Armend ein kleines Souvenir von Laurent bekommen hat) gingen wir zurück nach Evry um nochmal für heute einzukaufen.
SEHR viele Blödeleien später gingen wir dann schlafen. Wecker auf 6:30.
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Samstag
Das ist quasi heute.
Morgens aufstehen, letzte Sachen zusammenpacken, Müde aussehen und an der Bushaltestelle, im Bus, am RER-Bahnhof, und im RER einnicken. Am Gare du Nord wieder verwirrt sein, wieder über irgendwelche Metro-Absperrungen steigen, bzw. springen (ich glaube wir sind ~25x schwarzgefahren, was aber keinen stört. Wir sind neben der Security über die Absperrung gesprungen... sogar die Pariser halten Schwazfahrern die Drehkreuze an den Haltestellen auf), das richtige Gleis erstaunlich schnell finden, in den Zug einsteigen und warten. Beziehunsgweise auf rechte engem Raum ungemütlich ein bisschen einnicken, ein bisschen Lügen (oder Betrügen, oder Klopfen, oder Verarschen oder wie man das Kartenspiel jetzt nennt) spielen und schließlich ankommen. Der Mutter in die Arme fallen, ins Taxi steigen, zu Hause ankommen und auf die Couch schmeißen. PLATZ!!!! GROSSE RÄUME!!! KALTES TRINKEN UND HYGIENE!!!!
Duschen und auf der Couch einschlafen.
Dann Kontakt zu der Außenwelt. Mails checken, ICQ Gespräche abwirken, "Wie war Lisses?" Fragen mit einem "Ich schreib' dazu was in meinen Blog" abwürgen und Schmerzen haben.
Ich bin froh wieder da zu sein. Freue mich auf mein Bett heute Nacht.
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LEUTE
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Armend
Armend ist ein lustiger Zeitgenosse, wenn man merkt, dass er nicht so böse ist, wie er aussieht. Man kann gut mit ihm trainieren (weil er 'ne harte Sau ist) und kann auch sonst viel Spaß mit ihm haben. Vor allem wenn man sich in irgendwelchem deutschen Dialekten versucht oder mit ihm Essen geht.
Zitat(e):
"Sollen wir noch nach Lisses fahren jetzt? Trainieren?"
"Muskelkater? ... Nö, hab' keinen."
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Chris
Chris von BPKC ist ein recht guter Akrobat und man kann mit ihm eine sehr lustige Zeit verbringen. Interessant ist vor allem, dass er auch Penspinning, Cointricking und jegliche Kartentricks macht.
Zitat(e):
"Jaa! In meiner Familie haben alle so komische Namen... zum Beispiel mein Bruder, der Jerome. So. ... ... ..."
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Pablo und Simon
Pablo von BPKC und sein Bruder, der zum Fotografieren mitgefahren ist. Die beiden kommen von Mallorca und unterhalten sich ab und zu Spanisch. War lustig, mit ihnen auf Deutsch, Spanisch und Brocken Japanisch zu reden. Pablo ist auch Animegucker und so kamen zufällige Ausrufe wie "Halt die Klappe!" oder "Stirb!" oder "Guten Appetit!" auf Japanisch vor. Weiterhin ist Pablo uber-krank und macht 8-Fuß 360 Beschissen (lies: Precision).
Zitat(e):
"Urusai!!" (Halt die Klappe!)
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Theo
Theo von Team ADD halt. Ich dachte immer der wäre voll böse, weil der so aussieht. Ist aber voll nett. Komme super gut ihm mit klar :).
Zitat(e):
Kein wirkliches.
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Der ganze Rest von BPKC und Team ADD
Sorry Jungs, ich habe so viele kennengelernt. Ich weiß echt von euch allen noch die Namen, aber jetzt über jeden was zu schreiben ist zu viel.
Hab' euch lieb Jungs. Grüße nach Berlin!
p.s.: Johnny, Jonas, Robert, Pablo, Simon, Caro, Dag, Chris, Olli, Markus, Nicole, Ben, Max, Theo, Martin (der schon weg war, als wir kamen). Das sind alle?
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Mein Schwesterchen
Fühl dich umarmt :).
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Paul aka Puschen
Kenne ihn schon länger, aber immernoch super nett und super lustig. Der trickende Super-Saiyajin, den ich immer nur verletzt erlebe. Ihm ist Parkour zu einfach, deswegen springt er einfach mit einem Fuß... 9-Fuß Armsprung mit Händen hinter dem Kopf.
Zitat(e):
"Voll gut!"
"Moin!"
"Das hat gar nicht so viel mit den Haaren zu tun" (über seine Haare in Verbindung zum Super-Saiyajin)
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Nils
Nils der Sprücheklopfer :). Hat uns alle mit seinem Plattdeutsch zum Lachen gebracht. Hör mal auf zu rauchen, dann hör ich auf zu kratzen ;P.
"Ick bin deen Vadder!"
"Was den eeinen froit, iss dem annern die Nachtigoll."
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Laurent
Laurent von den Yamakasi. Ein Sparta-Adonis mit langen Haaren. Jetzt ohne Schwul zu klingen. Für sein Alter total derbst-über fit und wenn man neben ihm läuft hört man ihn nicht mal atmen. Ich glaube dieser Mann schwitzt nicht einmal. Er ist viel witziger und netter, bzw. offener, als ich ihn mir vorgestellt habe :)
Zitat(e):
"Down, Leg, Pushup!"
"Yes, he was a Yamakadog... but now he is too lazy..."
"I once wanted to do a jump this high 1000 times. But I only did it 876 times, because I was too tired. I already did 1000 pushups in the morning."
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Stanny
Ich weiß nicht, ob er von den Yamakasi ist, oder wie er mit Laurent befreundet ist. Auf jeden Fall auch ein sehr freundlicher Bursche, der sich beim Englischsprechen ganz süß Mühe gibt. Freue mich schon darauf ihn irgendwann wiederzutreffen :). Auch überaus fit und durchtrainiert.
Zitat(e):
"Yes. Pushups forever."
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Williams
Williams Belle von den Yamakasi. Eine Erscheinung für sich. Er wirkt so ruhig, so eingegliedert in die Umgebung, und doch sticht er total heraus. Der fitteste Mann, den ich je persönlich getroffen habe. Trotzdem immer gut gelaunt, am singen und selbst bei anstrengenden Kraftübungen lächelt er. Jegliche Akrobatik wird aus dem Handgelenk geschüttelt und sieht spielend einfach aus. Man spürt den Typen irgendwie, wenn er anwesend ist...
Zitat(e):
"Smile! You are like *grr*, why don't smile? :)"
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Yann
Yann Hnautra von den Yamakasi haben wir nur beim Essen getroffen, deswegen kann ich nicht so viel von ihm berichten. Er wirkt für mich wie ein spielender Affe, sehr lustig, freundlich. Sein Fuß war gebrochen. Ein Freund hatte ihm beim Dehnen geholfen und dabei den Fuß gebrochen... kein Kommentar.
Zitat(e):
"Yes... no... a little." (Auf die Frage, ob er Englisch spreche)
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Stéphane aka Scream
Er ist auch sehr freundlich, spricht recht gut Englisch und hat scheinbar gefallen an der deutschen Sprache gefunden. Kenne niemanden, der so präzise, leise und perfekt springt wie er. Immer auf der genau gleichen Stelle am Fußballen und immer fast ohne Geräusch, trotz seiner Körpergröße.
Zitat(e):
"Do you have to *psssh* or do you have to *PFFFT*?" (Auf die Frage, wo das nächste Klo seie)
"Krass!" (Nach einem weiten Präzi, den er gesprungen hat)
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GESAMTFAZIT
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Insgesamt war der Trip eine lustige, abenteuerliche Zeit die mich an kleine Grenzen gebracht hat. Vor allem meine gesundheitliche Verfassung betreffend. Jeden Tag Muskelkater, laufende Nase, Wunden voller Fusseln, Dreck und Krusten, sowie kein Tag ohne wirkliche Schmerzen. Mangelnde Hygiene und schlampige Ernährungsdisziplin fordern Tribut, die Haut schmerzt grade im Augenblick. Eigentlich noch nie so unter der Neurodermitis gelitten wie in dieser Woche. Jetzt wird erstmal wieder Disziplin gehalten.
Viel mehr Geld ausgegeben als geplant und wie geplant lief eigentlich ziemlich wenig.
Dennoch war es eine gute Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich habe viel gelernt, viele neue Leute kennengelernt und auch viel Spaß gehabt. Jetzt brauch ich erstmal 'ne Woche Urlaub, bevor die Schule wieder anfängt.
Erholung.
- Dirk
Donnerstag, 5. April 2007
Schienbein, Training und so Zeug halt
Hallo :)
Habe grade Blane's Post gelesen. Und ihr auch gleich. Bitte ganz durchlesen, ist es total wert. Die Kommentare sind auch lesenswert:
http://blane-parkour.blogspot.com/2007/04/dilution.html
Danach geht's weiter: Mein Schienbein ist zerdeppert. Heute wollte ich, um Abzukürzen, über eine etwa kniehohe Mauer. Also mit dem rechten Fuß drauf und mit dem linken drüber. Rechter Fuß rutscht ab, linkes Schienbein attackiert die Mauer. Gewinner: Eindeutig die Mauer. Eine ungelogen 3cm hohe Beule entfaltete sich und fiel inzwischen zu einem nun unmerklichen Hubel zusammen. Zwei Wunden am Schienbein und unangenehm war's schon. Wollte mich noch mit der Hand abfangen und pack in den Dornenbusch. Die Hand ist unversehrt, kein Kratzer. Hornhaut Rock 'n Roll.
Ansonsten noch eine neue CD gekauft. Piano Lounge. Piano Lounge + Sonnenschein im Zimmer bringt gute Laune. Trotz Verletzung.
Ansonsten geht der Backflip einigermaßen voran. Immernoch kein Gefühl dafür, aber die Hilfestellungen müssen immer weniger leisten. Das ist gut so. Mal schauen, evtl. nächste Woche weiter üben. Über das Wochenende werde ich meine Zeit wohl auf einer LAN-Party bei einem Freund meines Bruders verbringen. Tut mal gut sich zu schonen :)
Klaviergedudel im Ohr, kleine Träne im Auge und Lächeln im Gesicht.
- Dirk
Habe grade Blane's Post gelesen. Und ihr auch gleich. Bitte ganz durchlesen, ist es total wert. Die Kommentare sind auch lesenswert:
http://blane-parkour.blogspot.com/2007/04/dilution.html
Danach geht's weiter: Mein Schienbein ist zerdeppert. Heute wollte ich, um Abzukürzen, über eine etwa kniehohe Mauer. Also mit dem rechten Fuß drauf und mit dem linken drüber. Rechter Fuß rutscht ab, linkes Schienbein attackiert die Mauer. Gewinner: Eindeutig die Mauer. Eine ungelogen 3cm hohe Beule entfaltete sich und fiel inzwischen zu einem nun unmerklichen Hubel zusammen. Zwei Wunden am Schienbein und unangenehm war's schon. Wollte mich noch mit der Hand abfangen und pack in den Dornenbusch. Die Hand ist unversehrt, kein Kratzer. Hornhaut Rock 'n Roll.
Ansonsten noch eine neue CD gekauft. Piano Lounge. Piano Lounge + Sonnenschein im Zimmer bringt gute Laune. Trotz Verletzung.
Ansonsten geht der Backflip einigermaßen voran. Immernoch kein Gefühl dafür, aber die Hilfestellungen müssen immer weniger leisten. Das ist gut so. Mal schauen, evtl. nächste Woche weiter üben. Über das Wochenende werde ich meine Zeit wohl auf einer LAN-Party bei einem Freund meines Bruders verbringen. Tut mal gut sich zu schonen :)
Klaviergedudel im Ohr, kleine Träne im Auge und Lächeln im Gesicht.
- Dirk
Donnerstag, 29. März 2007
Neue Leiter und Ferien
Grüße erstmal an alle.
Ich poste momentan recht wenig, weil einfach wenig passiert und ich die ganze Zeit erkältet bin, also keine wirklichen großen Fortschritte mache. Bis auf die Tatsache, dass ich heute zum ersten Mal das Leiterspiel bis 6 Klimmzüge durchgehalten habe. Juchu! :)
Ansonsten habe ich mir für die Ferien vorgenommen, wenn das Wetter es zulässt, bisschen für die Klausuren nach den Ferien zu üben und jeden Montag, Mittwoch und Freitag mit Marc, Andrej, Yves (muss ich alle noch fragen) ein bisschen Akrobatik zu üben. Vielleicht kommt dann doch noch der Backflip. Aber für 3 Monate ist es schon zu spät.
mfg,
Dirk
Ich poste momentan recht wenig, weil einfach wenig passiert und ich die ganze Zeit erkältet bin, also keine wirklichen großen Fortschritte mache. Bis auf die Tatsache, dass ich heute zum ersten Mal das Leiterspiel bis 6 Klimmzüge durchgehalten habe. Juchu! :)
Ansonsten habe ich mir für die Ferien vorgenommen, wenn das Wetter es zulässt, bisschen für die Klausuren nach den Ferien zu üben und jeden Montag, Mittwoch und Freitag mit Marc, Andrej, Yves (muss ich alle noch fragen) ein bisschen Akrobatik zu üben. Vielleicht kommt dann doch noch der Backflip. Aber für 3 Monate ist es schon zu spät.
mfg,
Dirk
Sonntag, 11. März 2007
Hamburg...
...in Köln! Lorenz und Nils waren zu Besuch und wir hatten eine "sexy time"!
Samstag morgen die beiden um 11:09 am Bahnhof abgeholt und dort haben wir auch die ganzen anderen Personen eingesammelt. Dann also zu etwa 15 Leuten vom Hauptbahnhof zum Mediapark gedackelt, wo etwa 10 andere Leute auf uns gewartet haben. Im Laufe des Tages sind nochmal 10 Leute dazugestoßen. Also etwa 35 Leute.
Ich hab' mich vor allem verausgabt mit saut de bras / passe murailles und planche am "Plancheast". Weiterhin möchtegern Breakdance und möchtegern Capoeira mit Daniel (nicht vergessen!), Florian, Jason, Marc, Pascal und einigen Einlagen anderer Anwesenden. Gegen Ende war es nur noch Witze erzählen, Hose runterziehen und Yves bespringen (Videos / Fotos folgen noch?). Auch noch viel mit Nina trainiert. Dann sind Lorenz, Nils und Ich auch nach Hause. Von 12:00 bis etwa 18:00 also Training.
Zu Hause angekommen wurde dann gegessen und geduscht. Fertig waren wir alle sowieso und reif für's Bett. Um 21:30 dann auch tot in's Bett gefallen.
Heute morgen dann um 8:00 aufgestanden und erstmal ordentlich Frühstück. Gebratener Frühstücksspeck, Rührei, Brötchen, Toast, Käse, Wurst, Alles, Noch mehr, Schinken. Dann sind wir los gefahren zum Hauptbahnhof um die Hamburger Taschen einzuschließen. Sind auf Dauer doch störend. Dann sind wir zum Giga-Center (Spielhallendingsie) um Autorennen zu spielen. Und weil wir irgendwie wieder Hunger hatten und irgendwie das asiatische Essen lockte, und wir auch noch Zeit und Geld hatten, sind wir gegen 11:00 zum Wok-Man (Fastfood-Chinese) gegangen und fraßen uns die Hucke voll.
Gegen 12:00 waren wir dann am Rheinufer und NICHT bereit zum Training. Der Kater tötete uns von innen. Kein Entrinnen. Aber irgendwie schon, denn das Wetter war zu schön um nur rumzuliegen. Also leichte Präzisionssprünge, Handstände und Slow-Motion-Räder und dergleichen. Keine Fortschritte, da halbtot.
Als Lorenz und Nils sich verabschiedet hatten ging das Training aber noch lange weiter. Auf allen Vieren mega lange Treppen hoch. Obwohl es klar war, dass das keiner von uns in einem Stück schaffen wird, verlautbarte ich "30 Kniebeugen für jeden, der es nicht in einem durch schafft". Also oben nochmal 30 Kniebeugen. Die Arme konnten wir nach all dem etwa 2 Sekunden nach vorne ausstrecken, bevor die Muskeln wieder verweigerten und die Arme schlaff herunterfielen. Warm war es auch. Sehr sogar. Nur im Schatten wieder sofort sehr kalt.
Das Training war aber doch nicht so lange. Habe aber noch Obst sowie 1 Hamburger und 1 Chickenburger verdrückt. Und noch 2 Kugeln Eis, weil ich schwach bin und geil auf Eis war :). Um etwa 17:30 dann zu Hause angekommen, nochmal Semmelknödel mit Rotkohl und Rouladen gefuttert, paar Kekse, super lange geduscht (ein Traum!) und jetzt sitze ich hier tot und schreibe den Text hier. Heute ist mein Sündentag :)
Total Tot...
- Dirk
Samstag morgen die beiden um 11:09 am Bahnhof abgeholt und dort haben wir auch die ganzen anderen Personen eingesammelt. Dann also zu etwa 15 Leuten vom Hauptbahnhof zum Mediapark gedackelt, wo etwa 10 andere Leute auf uns gewartet haben. Im Laufe des Tages sind nochmal 10 Leute dazugestoßen. Also etwa 35 Leute.
Ich hab' mich vor allem verausgabt mit saut de bras / passe murailles und planche am "Plancheast". Weiterhin möchtegern Breakdance und möchtegern Capoeira mit Daniel (nicht vergessen!), Florian, Jason, Marc, Pascal und einigen Einlagen anderer Anwesenden. Gegen Ende war es nur noch Witze erzählen, Hose runterziehen und Yves bespringen (Videos / Fotos folgen noch?). Auch noch viel mit Nina trainiert. Dann sind Lorenz, Nils und Ich auch nach Hause. Von 12:00 bis etwa 18:00 also Training.
Zu Hause angekommen wurde dann gegessen und geduscht. Fertig waren wir alle sowieso und reif für's Bett. Um 21:30 dann auch tot in's Bett gefallen.
Heute morgen dann um 8:00 aufgestanden und erstmal ordentlich Frühstück. Gebratener Frühstücksspeck, Rührei, Brötchen, Toast, Käse, Wurst, Alles, Noch mehr, Schinken. Dann sind wir los gefahren zum Hauptbahnhof um die Hamburger Taschen einzuschließen. Sind auf Dauer doch störend. Dann sind wir zum Giga-Center (Spielhallendingsie) um Autorennen zu spielen. Und weil wir irgendwie wieder Hunger hatten und irgendwie das asiatische Essen lockte, und wir auch noch Zeit und Geld hatten, sind wir gegen 11:00 zum Wok-Man (Fastfood-Chinese) gegangen und fraßen uns die Hucke voll.
Gegen 12:00 waren wir dann am Rheinufer und NICHT bereit zum Training. Der Kater tötete uns von innen. Kein Entrinnen. Aber irgendwie schon, denn das Wetter war zu schön um nur rumzuliegen. Also leichte Präzisionssprünge, Handstände und Slow-Motion-Räder und dergleichen. Keine Fortschritte, da halbtot.
Als Lorenz und Nils sich verabschiedet hatten ging das Training aber noch lange weiter. Auf allen Vieren mega lange Treppen hoch. Obwohl es klar war, dass das keiner von uns in einem Stück schaffen wird, verlautbarte ich "30 Kniebeugen für jeden, der es nicht in einem durch schafft". Also oben nochmal 30 Kniebeugen. Die Arme konnten wir nach all dem etwa 2 Sekunden nach vorne ausstrecken, bevor die Muskeln wieder verweigerten und die Arme schlaff herunterfielen. Warm war es auch. Sehr sogar. Nur im Schatten wieder sofort sehr kalt.
Das Training war aber doch nicht so lange. Habe aber noch Obst sowie 1 Hamburger und 1 Chickenburger verdrückt. Und noch 2 Kugeln Eis, weil ich schwach bin und geil auf Eis war :). Um etwa 17:30 dann zu Hause angekommen, nochmal Semmelknödel mit Rotkohl und Rouladen gefuttert, paar Kekse, super lange geduscht (ein Traum!) und jetzt sitze ich hier tot und schreibe den Text hier. Heute ist mein Sündentag :)
Total Tot...
- Dirk
Dienstag, 2. Januar 2007
Alles hat einen Anfang, nur die Wurst hat zwei.
Dieser Post hier ist dazu da, die Absichten dieses Blogs zu erklären. Ich will hier meine Erfolge in mehreren Bereichen veröffentlichen. Namentlich Parkour, Akrobatik, Heimturnen und gesunde Ernährung. Informationen über Parkour auf www.parkour.de, Informationen über Akrobatik auf www.trickstutorials.com und Informationen über Heimturnen auf www.beastskills.com.
Parkour mache ich jetzt seit ungefähr zwei Jahren, Akrobatik fange ich jetzt gerade erst an, und Heimturnen seit etwa einem Jahr. Gesund ernährt habe ich mich eigentlich seit Parkour, habe aber in der letzten Zeit, wegen der ganzen Festtage, die Ernährung ein wenig vernachlässigt und dementsprechend zugelegt. Mein aktuelles Kampfgewicht beträgt 70,9 kg und wird auch Teil meines Blogs sein, da ich so selber die Fortschritte anhand alter Posts sehen kann.
Meine Ziele, auch für das neue Jahr, sind also: Besser werden in Parkour, Gewicht verlieren, grundlegende Akrobatik lernen, gesünder leben. Und natürlich freundlich zu den Menschen sein, Leute zum Lachen bringen und Spaß am Leben haben. Aber das gilt ja sowieso schon immer.
Dieser Blog dreht sich also hauptsächlich um physische Fortschritte. Ich werde hier auch regelmäßig über die Entwicklung meiner Neurodermitis berichten. Im Moment ist eigentlich meine ganze Haut betroffen, bis auf den Bereich auf dem Rücken, direkt unter dem Nacken. Ich bin gespannt, wie sich das mit gesünderer Ernährung und mehr Sport entwickeln wird.
Um ein bisschen Pfiff in die Sache zu bringen, setze ich mir hier auch Ziele und zwinge mich somit sie auch zu erreichen. Ich möchte in spätestens drei Monaten in der Lage sein, einen Rückwärtssalto aus dem Stand auf meinen Füßen zu landen. Weiterhin möchte ich jeden Monat ein bis zwei Kilo Gewicht verlieren (bis ich natürlich zufrieden bin, dann nicht mehr).
Also erst einmal genug der Laberei, die ersten richtigen Posts und Fotos / Videos folgen sicherlich bald.
Als dann!
Parkour mache ich jetzt seit ungefähr zwei Jahren, Akrobatik fange ich jetzt gerade erst an, und Heimturnen seit etwa einem Jahr. Gesund ernährt habe ich mich eigentlich seit Parkour, habe aber in der letzten Zeit, wegen der ganzen Festtage, die Ernährung ein wenig vernachlässigt und dementsprechend zugelegt. Mein aktuelles Kampfgewicht beträgt 70,9 kg und wird auch Teil meines Blogs sein, da ich so selber die Fortschritte anhand alter Posts sehen kann.
Meine Ziele, auch für das neue Jahr, sind also: Besser werden in Parkour, Gewicht verlieren, grundlegende Akrobatik lernen, gesünder leben. Und natürlich freundlich zu den Menschen sein, Leute zum Lachen bringen und Spaß am Leben haben. Aber das gilt ja sowieso schon immer.
Dieser Blog dreht sich also hauptsächlich um physische Fortschritte. Ich werde hier auch regelmäßig über die Entwicklung meiner Neurodermitis berichten. Im Moment ist eigentlich meine ganze Haut betroffen, bis auf den Bereich auf dem Rücken, direkt unter dem Nacken. Ich bin gespannt, wie sich das mit gesünderer Ernährung und mehr Sport entwickeln wird.
Um ein bisschen Pfiff in die Sache zu bringen, setze ich mir hier auch Ziele und zwinge mich somit sie auch zu erreichen. Ich möchte in spätestens drei Monaten in der Lage sein, einen Rückwärtssalto aus dem Stand auf meinen Füßen zu landen. Weiterhin möchte ich jeden Monat ein bis zwei Kilo Gewicht verlieren (bis ich natürlich zufrieden bin, dann nicht mehr).
Also erst einmal genug der Laberei, die ersten richtigen Posts und Fotos / Videos folgen sicherlich bald.
Als dann!
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