Zu erst einmal: Führerschein:
1368,40€ + 7 Wochen + 0 Fehlerpunkte + eine praktische Prüfung = Dirk Meyer erhält seine Fahrerlaubnis. Weniger Stress, große Erleichterung.
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Das Studium hat letzte Woche wieder angefangen, und ich habe momentan unter folgenden Fächern zu leiden, und habe daneben geschrieben welchen Schulfächern sie bisher ungefähr entsprechen:
Biochemie (= Chemie)
Biometrie und Methodik (= Mathe)
Haushaltsökonomik (= Sozial-Wissenschaften / Wirtschaft)
Lebensmittelchemie (= Chemie)
Mikrobiologie & Hygiene (= Biologie / Chemie)
WiSo (= Sozial-Wissenschaften / Wirtschaft)
Ich denke das 3. Semester ELW wird schaffbar.
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Parkour läuft ständig voran. Ich versuche momentan (mehr oder minder) erfolgreich in Köln Läufe zu etablieren. Also das Trainieren von Parkour durch Anwenden der Techniken in "realen" Situationen. Momentan ist es meist ein Fangenspielen, aber es macht vielen Leuten Spaß, und die Zahl an Leuten, die mitmachen, steigt stetig.
Übe momentan an einer neuen Heimturnübung. Wenn sich Erfolg bei dieser Übung einstellt, werd ich das hier mal als kleinen Videoclip einstellen! :)
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Meiner Haut geht es derzeit relativ gut. Die Hömöopathische Therapie schlägt gut an.
Seie sie nun Placebo oder nicht:
Entweder ist meine Ärztin eine gute Ärztin, und sie behandelt mich wirklich.
Oder sie ist eine gute Quacksalberin, und verarscht mich effizient genug.
So oder so bin ich bereit dafür Geld auf den Tisch zu liegen, denn Verbesserung bemerk ich :)
Mir geht's eigentlich ganz gut. Lächle viel, und freu mich viel. Wetter ist auch mal schön (kalt und sonnig, genau wie ich's mag).
- Sumairu.
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Montag, 19. Oktober 2009
Freitag, 28. August 2009
Lebe noch & SpoHo
Grüße an die Leserschaft!
Meine sporadischen Beiträge rühren daher, dass ich selten Zeitmotivation (das ist Motivation sich Zeit zu nehmen) zum schreiben finde. Ich hab momentan in den Semesterferien eine Art "Sinnvollschwelle", die mich davon abhält anzufangen sinnvolle Dinge zu tun. Nichtsdestodennoch schreib ich grad hier, also schnell zum Thema:
Ich war vor einiger Zeit an der Kölner Sporthochschule an einem sehr interessanten Projekt mit dem Titel "Untersuchung zur Belastung des Bewegungsapparates bei verschiedenen Landungsformen nach Niedersprüngen". Was das in Parkoursprache heißt? Wir haben gedroppt.
Der Aufbau des Versuchs ist denkbar einfach zu beschreiben:
In der Sporthochschule existiert ein Raum, in dem sich so genannte "Kraftmessplatten" befinden. Wenn man nun Gewichtskraft auf diese Platten auswirkt, so können diese gemessen werden, und über einen Computer graphisch dargestellt und gespeichert werden. Man sieht also wie hoch die Belastung des Bodens, und somit gleichzeitig des Bewegungsapparates (actio = reactio), ist. Aber nicht nur das, man kann auch den Eintrittswinkel und die lateralen Kräfte beobachten.
Hinzu kommt noch eine Konstruktion die um die Platten herum aufgebaut ist:
An Stangengerüsten befinden sich, fein säuberlich, mathematisch im Raum verteilt mehrere Infrarotkameras, die gleichzeitig auch Infrarotlicht empfangen können. Wozu das ganze? Motion-Capturing.
Was vielen von euch sicherlich ein Begriff aus Computerspielen und Animationsfilmen ist, wurde auch mit uns gemacht. An bestimmte Knochen- und Gelenkpunkte unseres Körpers wurden mit Sekundenkleber kleine "Discokugeln" geklebt, die das Infrarotlicht reflektieren. Nach dem GPS-Verfahren (Trigonometrie) konnte man nun also, über die Vielzahl der Kameras, zu jedem Zeitpunkt bestimmen, wo im dreidimensionalen Raum sich der jeweilige, markierte Gelenkpunkt befindet, und so den Bewegungsapparat dreidimensional erfassen.
Die Sprünge an sich wurden stark variiert. Jeder erste Versuch wurde in den Stand gesprungen, d.h. mit einer kniebeugenähnlichen Bewegung gelandet. Der jeweils zweite Sprung wurde "umgeleitet", das heißt in den Lauf fortgesetzt, unter Zuhilfenahme der Hände z.B.. Der dritte Versuch wurde rollend beendet.
Das Trickreiche an den jeweiligen Sprungaufbauten, war die Variation von Höhe und Weite des Sprunges. Es fing relativ leicht an, und ich sollte von einem Kasten der etwa 1m Höhe hatte, und zuerst etwa 50cm vom Hindernis entfernt war, springen. Danach wurde dieser nach hinten geschoben, und somit die Distanz zum Hindernis vergrößert (auf etwa 1,5m). Dies wurde noch einmal wiederholt, bis wir eine Distanz von drei Metern erreicht hatten.
Das gleiche Prozedere wurde mit einer Kastenkonstruktion von etwa 2m Höhe wiederholt.
Die schwersten Sprünge waren eindeutig die hohen Sprünge auf Maximal- und Minimaldistanzen. Zum einen musste man 2m tief fallen, und ohne jegliche Vorwärtsenergie sich abrollen. Dabei befanden sich überall am Körper verteilt diese kleinen, "fest"geklebten Discokugeln, und sobald auch nur eine beim Landen den Körper verlässt, gilt der Versuch als ungültig. Genauso tut es schweineweh, wenn man beim Abrollen über eine dieser Kügelchen rollt. Ich hatte einige blaue Flecken...
Und der einzige Sprung, der mir völlig unmöglich war, war der weiteste, höchste Sprung ohne Umleitung der Energie, und ohne abzurollen. Zwei Meter Höhe, drei Meter Distanz, wie ein Präzi gelandet. Davon abgesehen, dass das Distanzen mäßig für mich nur durch den Höhenunterschied möglich ist, muss man auch so landen, dass sich der gesamte Fuß über den (kleinen !!) Kraftmessplatten befindet. Ich hab das Ding die ganze Zeit (mental, warum auch immer) versucht als Präzisionssprung zu springen, und meine Ballen waren tatsächlich auf den Kraftmessplatten, aber teilweise nicht jeder Fuß auf der dafür vorgesehen HÄLFTE der Platte, oder meine Ferse ragte über die Platten hinaus, oder ich kippte leicht nach vorne über, oder eine der Discokugeln flog weg, oder, oder, oder...
Wir haben im Nachhinein einen Versuch genommen, wo fast alles richtig war, bis auf die Tatsache, dass ich die Hände leicht zum Abstützen (ich kippte nach vorne um) benutzt hatte.
Das war nach etwa 30 dieser Sprünge... den Muskelkater könnt ihr euch vorstellen...
All das haben wir halb-nackt gemacht, damit die Discokugeln gut auf der Haut haften, und ausgestattet mit den Kalenji Ekiden, damit jeder Proband gleiche Voraussetzungen hat. Dann wurden wir noch vermessen (Armlänge, Beinlänge, Kopfbreite blabla, ALLES) und wurden kurz in der Biometrie mit einem Laser abgetastet. So haben wir also auch ein dreidimensionales Bild unseres Körpers bekommen. Sah interessant aus!
Soviel zu dem ganzen Ding! Ich bin gespannt, was sich durch die ganzen Sprünge ergibt, ob Abrollen hilft, wie groß die Belastungen bei derartigen Sprüngen tatsächlich sind (das sah kurzzeitig nach über 10-facher Körpergewichtsbelastung aus), und sonstigen Versuchsergebnissen. Wenn ich was neues weiß, tu ich's hier rein!
Semesterferien :3
- Dirk
Meine sporadischen Beiträge rühren daher, dass ich selten Zeitmotivation (das ist Motivation sich Zeit zu nehmen) zum schreiben finde. Ich hab momentan in den Semesterferien eine Art "Sinnvollschwelle", die mich davon abhält anzufangen sinnvolle Dinge zu tun. Nichtsdestodennoch schreib ich grad hier, also schnell zum Thema:
Ich war vor einiger Zeit an der Kölner Sporthochschule an einem sehr interessanten Projekt mit dem Titel "Untersuchung zur Belastung des Bewegungsapparates bei verschiedenen Landungsformen nach Niedersprüngen". Was das in Parkoursprache heißt? Wir haben gedroppt.
Der Aufbau des Versuchs ist denkbar einfach zu beschreiben:
In der Sporthochschule existiert ein Raum, in dem sich so genannte "Kraftmessplatten" befinden. Wenn man nun Gewichtskraft auf diese Platten auswirkt, so können diese gemessen werden, und über einen Computer graphisch dargestellt und gespeichert werden. Man sieht also wie hoch die Belastung des Bodens, und somit gleichzeitig des Bewegungsapparates (actio = reactio), ist. Aber nicht nur das, man kann auch den Eintrittswinkel und die lateralen Kräfte beobachten.
Hinzu kommt noch eine Konstruktion die um die Platten herum aufgebaut ist:
An Stangengerüsten befinden sich, fein säuberlich, mathematisch im Raum verteilt mehrere Infrarotkameras, die gleichzeitig auch Infrarotlicht empfangen können. Wozu das ganze? Motion-Capturing.
Was vielen von euch sicherlich ein Begriff aus Computerspielen und Animationsfilmen ist, wurde auch mit uns gemacht. An bestimmte Knochen- und Gelenkpunkte unseres Körpers wurden mit Sekundenkleber kleine "Discokugeln" geklebt, die das Infrarotlicht reflektieren. Nach dem GPS-Verfahren (Trigonometrie) konnte man nun also, über die Vielzahl der Kameras, zu jedem Zeitpunkt bestimmen, wo im dreidimensionalen Raum sich der jeweilige, markierte Gelenkpunkt befindet, und so den Bewegungsapparat dreidimensional erfassen.
Die Sprünge an sich wurden stark variiert. Jeder erste Versuch wurde in den Stand gesprungen, d.h. mit einer kniebeugenähnlichen Bewegung gelandet. Der jeweils zweite Sprung wurde "umgeleitet", das heißt in den Lauf fortgesetzt, unter Zuhilfenahme der Hände z.B.. Der dritte Versuch wurde rollend beendet.
Das Trickreiche an den jeweiligen Sprungaufbauten, war die Variation von Höhe und Weite des Sprunges. Es fing relativ leicht an, und ich sollte von einem Kasten der etwa 1m Höhe hatte, und zuerst etwa 50cm vom Hindernis entfernt war, springen. Danach wurde dieser nach hinten geschoben, und somit die Distanz zum Hindernis vergrößert (auf etwa 1,5m). Dies wurde noch einmal wiederholt, bis wir eine Distanz von drei Metern erreicht hatten.
Das gleiche Prozedere wurde mit einer Kastenkonstruktion von etwa 2m Höhe wiederholt.
Die schwersten Sprünge waren eindeutig die hohen Sprünge auf Maximal- und Minimaldistanzen. Zum einen musste man 2m tief fallen, und ohne jegliche Vorwärtsenergie sich abrollen. Dabei befanden sich überall am Körper verteilt diese kleinen, "fest"geklebten Discokugeln, und sobald auch nur eine beim Landen den Körper verlässt, gilt der Versuch als ungültig. Genauso tut es schweineweh, wenn man beim Abrollen über eine dieser Kügelchen rollt. Ich hatte einige blaue Flecken...
Und der einzige Sprung, der mir völlig unmöglich war, war der weiteste, höchste Sprung ohne Umleitung der Energie, und ohne abzurollen. Zwei Meter Höhe, drei Meter Distanz, wie ein Präzi gelandet. Davon abgesehen, dass das Distanzen mäßig für mich nur durch den Höhenunterschied möglich ist, muss man auch so landen, dass sich der gesamte Fuß über den (kleinen !!) Kraftmessplatten befindet. Ich hab das Ding die ganze Zeit (mental, warum auch immer) versucht als Präzisionssprung zu springen, und meine Ballen waren tatsächlich auf den Kraftmessplatten, aber teilweise nicht jeder Fuß auf der dafür vorgesehen HÄLFTE der Platte, oder meine Ferse ragte über die Platten hinaus, oder ich kippte leicht nach vorne über, oder eine der Discokugeln flog weg, oder, oder, oder...
Wir haben im Nachhinein einen Versuch genommen, wo fast alles richtig war, bis auf die Tatsache, dass ich die Hände leicht zum Abstützen (ich kippte nach vorne um) benutzt hatte.
Das war nach etwa 30 dieser Sprünge... den Muskelkater könnt ihr euch vorstellen...
All das haben wir halb-nackt gemacht, damit die Discokugeln gut auf der Haut haften, und ausgestattet mit den Kalenji Ekiden, damit jeder Proband gleiche Voraussetzungen hat. Dann wurden wir noch vermessen (Armlänge, Beinlänge, Kopfbreite blabla, ALLES) und wurden kurz in der Biometrie mit einem Laser abgetastet. So haben wir also auch ein dreidimensionales Bild unseres Körpers bekommen. Sah interessant aus!
Soviel zu dem ganzen Ding! Ich bin gespannt, was sich durch die ganzen Sprünge ergibt, ob Abrollen hilft, wie groß die Belastungen bei derartigen Sprüngen tatsächlich sind (das sah kurzzeitig nach über 10-facher Körpergewichtsbelastung aus), und sonstigen Versuchsergebnissen. Wenn ich was neues weiß, tu ich's hier rein!
Semesterferien :3
- Dirk
Montag, 29. Juni 2009
safe and sound
Keine Angst, keine Angst, lang zurück und mir geht's gut. Habe in Österreich verdammt viel mentalen Fortschritt gemacht, und die Zeit genossen. Danke noch einmal an die Familie Kalteis für ihre Gastfreundschaft!
Letzte Woche Dienstag habe ich in Halver (Kleinstadt in NRW) im Rahmen der Jugendzelttage einen Parkourworkshop geleitet. Photos und einen kleinen Text findet ihr hier:
http://www.beverlauftreff.de/laufen/laufumdeinleben.php
Ich werd wohl auch am 11.07 auf dem PlayStation Workshop in Frankfurt anzutreffen sein :)
Schläft viel...
- Dirk
Letzte Woche Dienstag habe ich in Halver (Kleinstadt in NRW) im Rahmen der Jugendzelttage einen Parkourworkshop geleitet. Photos und einen kleinen Text findet ihr hier:
http://www.beverlauftreff.de/laufen/laufumdeinleben.php
Ich werd wohl auch am 11.07 auf dem PlayStation Workshop in Frankfurt anzutreffen sein :)
Schläft viel...
- Dirk
Sonntag, 31. Mai 2009
Der Heimat den Rücken kehren
...keine Angst, ich komm wieder. Bin vom 01.06 - 05.06 bei Andi Kalteis in Lindau, am Bodensee :)
Dienstag, 28. April 2009
Still alive
Man mag es kaum glauben, aber ich lebe noch.
Zu erst gibt's ein kleines Update vom Eifel-Spielfilmdreh: Es gibt seit einiger Zeit einen Trailer dafür online. Der Film läuft vermutlich unter dem Titel "Extinction - The GMO [genetically modified organisms] Chronicles", ob in Kino, auf DVD oder ähnliches steht noch in den Sternen. Trailer gibt's hier zu sehen:
Bei 1:19 / 1:20 bin ich im rechten Bildrand zu sehen. :)
===================================================================
Im Parkourtraining geht es beständig bergauf. Hatte jetzt mein erstes oben- (Oberkörperfrei) und unten-ohne (Barfuß) Training und ich konnte, ich war selbst erstaunt, fast alle Techniken so ausführen, wie ich es gewohnt bin. Mein Laufstil hat sich automatisch auf Balle->Ferse gewechselt, und ich gehe generell momentan, wenn ich Barfuß unterwegs bin, im Ballengang und empfinde es als sehr angenehm. Danke an Malte in diesem Kontext, für den Anstoß :)
Planche verbessert sich beständig, die Rolle klappt inzwischen auf beiden Seiten fast gleich gut, nur ich habe seit dem Filmdreh (ungefähr) Probleme mit meinem linken Handgelenk. Ein Schmerz- / Schwächegefühl bei stützenden, bzw. schiebenden Bewegungen (Planche, Vaults etc.). Was das genau ist, weiß ich nicht, vermute aber eine Art Entzündung im Sehnenbereich. Ich werde das bald mal beim Orthopäden (habe einen, dem ich einigermaßen vertraue) checken lassen, und schauen was er sagt.
===================================================================
Weitere News wären, dass ich heute nicht zur Uni gegangen bin, und auch morgen meine erste Vorlesung ausfallen lasse, um an der Gustav-Stresemann-Realschule Parkourworkshops zu geben. Heute lief es schon recht gut, nur ich bin erkältet und kann dem "Hallen-Parkour" immer weniger abgewinnen. Ich find's total einschränkend Hindernisse zu bauen, die gerade zu danach schreien bestimmte Bewegungen hervorzurufen [Katzensprung-Kasten, Balance-Bank etc.]. Netter Nebenverdienst, aber ich weiß nicht, ob ich das weiterhin gut finde. Werde mal bisschen drüber nachdenken, ob Parkour überhaupt in Hallen umzusetzen ist. Werde da zunehmends pessimistisch, speziell im Rahmen von Schulsport.
===================================================================
Den neuen Semesterbeginn habe ich irgendwie überstanden, und finde mich nun im Studienalltag zurecht. Montags, Dienstags und Donnerstags muss ich um 5:30 aufstehen, was mich ziemlich fertig macht und ich meist nach der Uni erst einmal 1-2 Stunden Schlaf nachhole, weil ich nachts generell nicht gut schlafen kann (Insomnia?).
Das letzte Semester kann ich nun endgültig abhaken, alle fünf Prüfungen auf den ersten Versuch bestanden (und das war auch mein Ziel):
Grundnahrungsmittel: 3,0
Angewandte Mathematik und Statistik: 4,0
Biologie der Nutzpflanzen und Nutziere: 3,0
Anatomie und Physiologie der Tiere: 3,3
Grundlagen der Ökologie und des Ressourcenschutzes: 3,0
Die neuen Fächer im Semester sind:
Grundlagen der Ökonomie (VWL / BWL)
Grundlagen der Chemie (Für Agrar-, ELW und Biologen)
Grundlagen der Physik (Für Agrar-, ELW und Biologen)
Spezielle Chemie für ELW
und ein Seminar / Vortragskurs über "Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe", in dem wir selber Referate halten.
In Physik und Chemie (Grundlagen) haben wir verbindliche Praktika, jede Woche, weiterhin in Spezieller Chemie eine Praktikumswoche in der vorlesungsfreien Zeit, zeitgleich mit unseren Prüfungen, die wir auch in den Semesterferien schreiben. Die Zeit dort wird wohl stressig werden, aber da mach ich mir noch keinen Kopf drüber...
===================================================================
Ansonsten habe ich noch zwei Belegexemplare für einen Bericht in der Jugendzeitschrift YouMeU zugeschickt bekommen, in denen (ich glaube fast) fehlerfreie Berichte über Parkour abgedruckt worden. Vier Seiten, mit coolem Layout und riesigen Photos von mir :3
Werde ich evtl. noch hier zur Verfügung stellen
Wer die Anspielung im Titel versteht kriegt'n Kuchen :)
- Dirk
Zu erst gibt's ein kleines Update vom Eifel-Spielfilmdreh: Es gibt seit einiger Zeit einen Trailer dafür online. Der Film läuft vermutlich unter dem Titel "Extinction - The GMO [genetically modified organisms] Chronicles", ob in Kino, auf DVD oder ähnliches steht noch in den Sternen. Trailer gibt's hier zu sehen:
Bei 1:19 / 1:20 bin ich im rechten Bildrand zu sehen. :)
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Im Parkourtraining geht es beständig bergauf. Hatte jetzt mein erstes oben- (Oberkörperfrei) und unten-ohne (Barfuß) Training und ich konnte, ich war selbst erstaunt, fast alle Techniken so ausführen, wie ich es gewohnt bin. Mein Laufstil hat sich automatisch auf Balle->Ferse gewechselt, und ich gehe generell momentan, wenn ich Barfuß unterwegs bin, im Ballengang und empfinde es als sehr angenehm. Danke an Malte in diesem Kontext, für den Anstoß :)
Planche verbessert sich beständig, die Rolle klappt inzwischen auf beiden Seiten fast gleich gut, nur ich habe seit dem Filmdreh (ungefähr) Probleme mit meinem linken Handgelenk. Ein Schmerz- / Schwächegefühl bei stützenden, bzw. schiebenden Bewegungen (Planche, Vaults etc.). Was das genau ist, weiß ich nicht, vermute aber eine Art Entzündung im Sehnenbereich. Ich werde das bald mal beim Orthopäden (habe einen, dem ich einigermaßen vertraue) checken lassen, und schauen was er sagt.
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Weitere News wären, dass ich heute nicht zur Uni gegangen bin, und auch morgen meine erste Vorlesung ausfallen lasse, um an der Gustav-Stresemann-Realschule Parkourworkshops zu geben. Heute lief es schon recht gut, nur ich bin erkältet und kann dem "Hallen-Parkour" immer weniger abgewinnen. Ich find's total einschränkend Hindernisse zu bauen, die gerade zu danach schreien bestimmte Bewegungen hervorzurufen [Katzensprung-Kasten, Balance-Bank etc.]. Netter Nebenverdienst, aber ich weiß nicht, ob ich das weiterhin gut finde. Werde mal bisschen drüber nachdenken, ob Parkour überhaupt in Hallen umzusetzen ist. Werde da zunehmends pessimistisch, speziell im Rahmen von Schulsport.
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Den neuen Semesterbeginn habe ich irgendwie überstanden, und finde mich nun im Studienalltag zurecht. Montags, Dienstags und Donnerstags muss ich um 5:30 aufstehen, was mich ziemlich fertig macht und ich meist nach der Uni erst einmal 1-2 Stunden Schlaf nachhole, weil ich nachts generell nicht gut schlafen kann (Insomnia?).
Das letzte Semester kann ich nun endgültig abhaken, alle fünf Prüfungen auf den ersten Versuch bestanden (und das war auch mein Ziel):
Grundnahrungsmittel: 3,0
Angewandte Mathematik und Statistik: 4,0
Biologie der Nutzpflanzen und Nutziere: 3,0
Anatomie und Physiologie der Tiere: 3,3
Grundlagen der Ökologie und des Ressourcenschutzes: 3,0
Die neuen Fächer im Semester sind:
Grundlagen der Ökonomie (VWL / BWL)
Grundlagen der Chemie (Für Agrar-, ELW und Biologen)
Grundlagen der Physik (Für Agrar-, ELW und Biologen)
Spezielle Chemie für ELW
und ein Seminar / Vortragskurs über "Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe", in dem wir selber Referate halten.
In Physik und Chemie (Grundlagen) haben wir verbindliche Praktika, jede Woche, weiterhin in Spezieller Chemie eine Praktikumswoche in der vorlesungsfreien Zeit, zeitgleich mit unseren Prüfungen, die wir auch in den Semesterferien schreiben. Die Zeit dort wird wohl stressig werden, aber da mach ich mir noch keinen Kopf drüber...
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Ansonsten habe ich noch zwei Belegexemplare für einen Bericht in der Jugendzeitschrift YouMeU zugeschickt bekommen, in denen (ich glaube fast) fehlerfreie Berichte über Parkour abgedruckt worden. Vier Seiten, mit coolem Layout und riesigen Photos von mir :3
Werde ich evtl. noch hier zur Verfügung stellen
Wer die Anspielung im Titel versteht kriegt'n Kuchen :)
- Dirk
Sonntag, 15. März 2009
Dirkie goes to Hollywood
Bin gestern aus der Eifel von einem Spielfilmdreh zurückgekommen. Die Drehtage haben selten vor 24:00 ihr Ende gefunden, und zwei endeten mit dem Sonnenaufgang. Wenig Schlaf, wenig Wärme, wenig gute Ernährung: Meiner Haut geht's nicht sonderlich gut, ich bin ziemlich müde, habe aber dennoch eine Erfahrung gemacht, die sich lohnt:
Nette Menschen kennengelernt, Einblicke in ein Filmset gehabt, geile Spots gesehen und benutzen dürfen, Schauspieler hinter der Rolle kennengelernt, gefroren, geschwitzt, vollgematscht, erste Stunterfahrungen gemacht (ich bin 4x gestorben), wenig geschlafen, viel gewartet, geschminkt worden, abgeschminkt worden, frisiert worden, mit Cola gekämmt worden, rumgewitzelt... viel passiert :)
Bin mehr oder weniger immernoch müde und muss mich auf meine Anatomieklausur am Donnerstag vorbereiten. Heute noch Photos von einem Photographen (Danke an Alexander Daudrich!) bekommen, der mit mir zusammen vor dem Dreh im Mediapark geschossen hat. Werde wohl paar Photos ins Studi-VZ hochladen, weiß aber noch nicht welche.
Habe übrigens bisher alle geschriebenen Klausuren bestanden (Mathe: 4.0, Ökologie: 3.0, Botanik/Zoologie: 3.0).
Wenn ich irgendwelche Bilder, Videoclips oder andere Daten vom Film bekomme, geb ich weiter, was ich weitergeben darf.
Nette Menschen kennengelernt, Einblicke in ein Filmset gehabt, geile Spots gesehen und benutzen dürfen, Schauspieler hinter der Rolle kennengelernt, gefroren, geschwitzt, vollgematscht, erste Stunterfahrungen gemacht (ich bin 4x gestorben), wenig geschlafen, viel gewartet, geschminkt worden, abgeschminkt worden, frisiert worden, mit Cola gekämmt worden, rumgewitzelt... viel passiert :)
Bin mehr oder weniger immernoch müde und muss mich auf meine Anatomieklausur am Donnerstag vorbereiten. Heute noch Photos von einem Photographen (Danke an Alexander Daudrich!) bekommen, der mit mir zusammen vor dem Dreh im Mediapark geschossen hat. Werde wohl paar Photos ins Studi-VZ hochladen, weiß aber noch nicht welche.
Habe übrigens bisher alle geschriebenen Klausuren bestanden (Mathe: 4.0, Ökologie: 3.0, Botanik/Zoologie: 3.0).
Wenn ich irgendwelche Bilder, Videoclips oder andere Daten vom Film bekomme, geb ich weiter, was ich weitergeben darf.
Dienstag, 17. Februar 2009
Kickstart 2009
Lange Zeit kein Post mehr, hier ein Update über mich und meinen Weg:
Gesundheit:
Meiner Haut geht es ständig besser. Ich führ das auf striktere Ernährung, namentlich eine mehr oder minder strikte Warrior's Diet (siehe Archiv), sowie laktosefreie Milchprodukte, und Erfolge in Training, Berufsleben (Parkour-Business) und Privatem zurück.
Die betroffenen Stellen meiner Haut sind die gleichen, aber die Tiefe der Wunden, bzw. der Zustand der Haut bessert sich konstant. Dementsprechend dreht sich der Teufelskreis (Mir geht's mies, wegen schlechter Haut, daher kratz ich mehr, und die Haut wird schlechter) in die andere Richtung. Gefällt!
Training:
Rollen über beide Schultern klappen zunehmend besser, Aerial von sehr kleiner Erhöhung in einen Sandkasten einigermaßen gestanden, beidarmigen Planche geschafft, Kippe klappt bei fast jedem Versuch, mehrere Reck/Stangenbewegungen bereiten mir keine Angst mehr, Handstand auf hohen Mauern wird besser, Landungen und Präzis sind VIEL besser geworden, Kombinationen/Flow-work hat sich krass gesteigert, Selbstbewusstsein in Höhen hat sich gesteigert, ich hab den Palmspin über Stangen wieder gelernt, in der Halle Wallspin über die falsche Seite geschafft, Flugrollen über erste Hindernisse gemacht, gerader freistehender Handstand 45 Sekunden lang gehalten. Und ich hab mehrere "Kranke Sprünge" gestanden ;)
Einziges Manko: Hab mir leicht den Knöchel verknackst, und pausiere deshalb ein wenig.
Beruflich (Studium):
Der erste Klausurenblock ist überstanden, die Anatomieklausur steht am 19.03, die Grundnahrungsmittelklausur am 27.03 an.
Vom ersten Klausurenblock habe ich die Matheklausur schon definitiv bestanden, wenn auch nicht grade mit Pauken und Trompeten. Dennoch kann ich den ganzen Kram jetzt vergessen, und mir im Kopf Platz für andere Dinge machen. Ökologie bewohnt mich ein mittelmäßiges Gefühl, bei Biologie (= Botanik + Zoologie) bin ich recht sicher bestanden zu haben, dennoch auch nicht glamorös. Habe das erste Semester hauptsächlich zur Eingewöhnung ans Studentenleben, und zum Aufarbeiten meiner ersten drei Fehlwochen benutzt.
Beruflich (Parkour-Business):
Habe zwei weitere Geburtstagsworkshops gehalten, hab eine Anfrage vom Film, eine Anfrage vom Fernsehen auf'm Tisch, und kriege bald Photos von zwei Photographen; Einer von den beiden kam nur zufällig am Mediapark vorbei, und frug mich, ob ich "das nicht nochmal machen" könne, was ich bejahte unter der Prämisse das daraus entstehende Bildmaterial auch zur Verfügung gestellt zu kriegen :)
Weiterhin hatte ich noch ein sehr nettes Gespräch mit einem werten Herren einer schauspielerischen Institution, aus der sich sicherlich auch eine sehr erfolgreiche Kooperation entwickeln wird, und ein weiteres Telefonat mit einer Sportlehrerin für Workshops in ihrer Schulsportwoche.
Die Winterpause scheint vorbei zu sein, kommen viele Anfragen rein :)
Fühlt sich mächtig gut.
- Dirk
Gesundheit:
Meiner Haut geht es ständig besser. Ich führ das auf striktere Ernährung, namentlich eine mehr oder minder strikte Warrior's Diet (siehe Archiv), sowie laktosefreie Milchprodukte, und Erfolge in Training, Berufsleben (Parkour-Business) und Privatem zurück.
Die betroffenen Stellen meiner Haut sind die gleichen, aber die Tiefe der Wunden, bzw. der Zustand der Haut bessert sich konstant. Dementsprechend dreht sich der Teufelskreis (Mir geht's mies, wegen schlechter Haut, daher kratz ich mehr, und die Haut wird schlechter) in die andere Richtung. Gefällt!
Training:
Rollen über beide Schultern klappen zunehmend besser, Aerial von sehr kleiner Erhöhung in einen Sandkasten einigermaßen gestanden, beidarmigen Planche geschafft, Kippe klappt bei fast jedem Versuch, mehrere Reck/Stangenbewegungen bereiten mir keine Angst mehr, Handstand auf hohen Mauern wird besser, Landungen und Präzis sind VIEL besser geworden, Kombinationen/Flow-work hat sich krass gesteigert, Selbstbewusstsein in Höhen hat sich gesteigert, ich hab den Palmspin über Stangen wieder gelernt, in der Halle Wallspin über die falsche Seite geschafft, Flugrollen über erste Hindernisse gemacht, gerader freistehender Handstand 45 Sekunden lang gehalten. Und ich hab mehrere "Kranke Sprünge" gestanden ;)
Einziges Manko: Hab mir leicht den Knöchel verknackst, und pausiere deshalb ein wenig.
Beruflich (Studium):
Der erste Klausurenblock ist überstanden, die Anatomieklausur steht am 19.03, die Grundnahrungsmittelklausur am 27.03 an.
Vom ersten Klausurenblock habe ich die Matheklausur schon definitiv bestanden, wenn auch nicht grade mit Pauken und Trompeten. Dennoch kann ich den ganzen Kram jetzt vergessen, und mir im Kopf Platz für andere Dinge machen. Ökologie bewohnt mich ein mittelmäßiges Gefühl, bei Biologie (= Botanik + Zoologie) bin ich recht sicher bestanden zu haben, dennoch auch nicht glamorös. Habe das erste Semester hauptsächlich zur Eingewöhnung ans Studentenleben, und zum Aufarbeiten meiner ersten drei Fehlwochen benutzt.
Beruflich (Parkour-Business):
Habe zwei weitere Geburtstagsworkshops gehalten, hab eine Anfrage vom Film, eine Anfrage vom Fernsehen auf'm Tisch, und kriege bald Photos von zwei Photographen; Einer von den beiden kam nur zufällig am Mediapark vorbei, und frug mich, ob ich "das nicht nochmal machen" könne, was ich bejahte unter der Prämisse das daraus entstehende Bildmaterial auch zur Verfügung gestellt zu kriegen :)
Weiterhin hatte ich noch ein sehr nettes Gespräch mit einem werten Herren einer schauspielerischen Institution, aus der sich sicherlich auch eine sehr erfolgreiche Kooperation entwickeln wird, und ein weiteres Telefonat mit einer Sportlehrerin für Workshops in ihrer Schulsportwoche.
Die Winterpause scheint vorbei zu sein, kommen viele Anfragen rein :)
Fühlt sich mächtig gut.
- Dirk
Sonntag, 30. November 2008
Parkour business
Drei Parkourdinger über die ich berichten möchte:
1.) KinderKanal: Wissen macht Ah!
Zu allererst der Bericht aus dem KinderKanal. Nahezu perfekt, sehr zufrieden mit der Vorarbeit (auf alle Konditionen wurde eingegangen), mit der Absprache vor dem Drehtag (Datum, Ort, sowie Teilnehmer frei wählbar), mit der Gestaltung des Drehtages selbst (Getränke, unauffälliges und nicht-störendes Kamerateam), Nachbearbeitung (OFF-Text durch mich kontrolliert) und Endfassung sind alle wunderschön geworden. Ein sehr großes, und wohlverdientes Danke an Inka Friese!
2.) Lehrerfortbildung Duisburg
Letzten Mittwoch kapselte ich mich aus dem Uni-Alltag aus und begab mich nach Duisburg um in Zusammenarbeit mit der regionalen Sportentwicklung auf einer Sportlehrerfortbildung zum Thema Parkour zu referieren. Diese Anfrage wurde an mich persönlich als Fortführung eines vorherigen Lehrprojektes (2 Sportstunden an einem Gymnasium in Duisburg-Meiderich) geführt, da der damals zuständige Sportreferendar mich an seine Kollegen weiterempfohlen und meine Kontaktdaten weiter gereicht hat.
Nach einer ausführlichen Vorabsprache waren alle Vorbereitungen getroffen und der Kooperation stand nichts mehr im Wege.
Der Tag selber lief sehr zufriedenstellend ab, aber es kam, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (~25 Sportlehrer) zu einigen Wartezeiten an den einzelnen Lehrstationen des Hallen-Parcours. Die Teilnehmergruppe vereinte in sich alle Altersklassen (schätzungsweise 20-65) und war geschlechtsspezifisch bunt gemischt (etwa 50:50). Große, Kleine, Schwere, Leichte: Alles war dabei.
Alle Lehrer haben sich meinen verschiedenen, sie quälenden Aufgaben gestellt, und sicherlich einiges von Parkour mitnehmen können. Unter anderem ging ich auf den Aspekt der Sinneswahrnehmung (Parkourblick, Parcours mit geschlossenen Augen bewältigen, Tastsinn, "Landungen hören" etc.) ein, erläuterte Grundzüge parkourspezifischen Krafttrainings und Aufwärmens, und erklärte verschiedene philosophische Aspekte (Konfrontation mit persönlichen Ängsten, Halle vs. Straße, Freiheit und Fluchtgedanke etc.) in einem kurzen Paket, das einen Einblick in unsere Bewegungsform bringen sollte.
Weiterhin habe ich verdeutlicht, dass all dies nur als kleiner Ausblick auf den großen Komplex "Parkour" dienen könne, und wenn wirklich der Bedarf eines Lehrprojektes bestehen solle, ich gerne zur Beratung und Leitung zur Verfügung stehe. Auf dieses Angebot sprach mich nach der Veranstaltung eine der Teilnehmerinnen an und wird sich bei mir melden, um Parkour in eine Projektwoche an ihrer Schule einzubinden.
Ich freue mich drauf noch weitere Resonanz wieder zu kriegen.
3.) Parkour-Workshop, Familie K.
Gestern (Samstag) war ich nun wieder im Mediapark, um erst einmal meinem normalen Training nachzugehen. Nach vielem Überlegen und dem "Nicht-den-Boden-berühren" an einem Aufzughäusschen modifizierten die anwesenden Trainierenden und Ich den bestehenden Parcours durch blinde und einarmige Variationen und waren so gezwungen immer wieder neue Techniken (z.B. Verkeilen des Körpers zwischen Hindernis und Decke, Einarmiges Hangeln, Ertasten der Oberflächen, Ausreizen der Flexibilität um Platzmangel auszugleichen etc.) zu entwickeln um den gleichbleibenden Parkour bei immaginären Notsituationen zu bestehen. Sehr reizvolles Trainingskonzept, dass ich auch sicherlich weiterhin verfolgen werde.
Aber das eigentliche Hauptevent dieses Tages war Ich. Um das genauer zu erläutern veröffentliche ich hier einfach einen kurzen Ausschnitt des E-Mail Verkehrs:
Thorsten's Vater schenkte seinem Sohn also für sich, und seine Freunde, einen 3 stündigen Parkourworkshop im Mediapark, mit mir als Trainer. Thorstens Eltern brachten noch Verpflegung in Form von Törtchen und diversen Getränken mit, und ich forderte die 8 12-14 Jährigen in den drei Stunden, sodass jeder am Ende einen schönen Muskelkater für den nächsten Tag mitnehmen konnte. Klasse Idee des Vaters, Thorsten hat sich definitiv über den Tag gefreut, und die anderen Jungs kamen auch auf ihre Kosten.
Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg für alle Beteiligten (mich eingschlossen, denn die Jungs waren erstaunlich talentiert). Ich denke nicht jeder kann von sich behaupten jemand anderem zum Geburstag geschenkt worden zu sein, oder!?
Parkourmäßig ist also alles im Lot, mein eigenes Training kommt auch nicht zu kurz, und meine Trainerqualitäten kann ich durch Coaching- und Medienaufträge dieser Art auch ausbauen. Man lernt ja schließlich nie aus!
In vier Wochen ist Weihnachten!
- Dirk
1.) KinderKanal: Wissen macht Ah!
Zu allererst der Bericht aus dem KinderKanal. Nahezu perfekt, sehr zufrieden mit der Vorarbeit (auf alle Konditionen wurde eingegangen), mit der Absprache vor dem Drehtag (Datum, Ort, sowie Teilnehmer frei wählbar), mit der Gestaltung des Drehtages selbst (Getränke, unauffälliges und nicht-störendes Kamerateam), Nachbearbeitung (OFF-Text durch mich kontrolliert) und Endfassung sind alle wunderschön geworden. Ein sehr großes, und wohlverdientes Danke an Inka Friese!
2.) Lehrerfortbildung Duisburg
Letzten Mittwoch kapselte ich mich aus dem Uni-Alltag aus und begab mich nach Duisburg um in Zusammenarbeit mit der regionalen Sportentwicklung auf einer Sportlehrerfortbildung zum Thema Parkour zu referieren. Diese Anfrage wurde an mich persönlich als Fortführung eines vorherigen Lehrprojektes (2 Sportstunden an einem Gymnasium in Duisburg-Meiderich) geführt, da der damals zuständige Sportreferendar mich an seine Kollegen weiterempfohlen und meine Kontaktdaten weiter gereicht hat.
Nach einer ausführlichen Vorabsprache waren alle Vorbereitungen getroffen und der Kooperation stand nichts mehr im Wege.
Der Tag selber lief sehr zufriedenstellend ab, aber es kam, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (~25 Sportlehrer) zu einigen Wartezeiten an den einzelnen Lehrstationen des Hallen-Parcours. Die Teilnehmergruppe vereinte in sich alle Altersklassen (schätzungsweise 20-65) und war geschlechtsspezifisch bunt gemischt (etwa 50:50). Große, Kleine, Schwere, Leichte: Alles war dabei.
Alle Lehrer haben sich meinen verschiedenen, sie quälenden Aufgaben gestellt, und sicherlich einiges von Parkour mitnehmen können. Unter anderem ging ich auf den Aspekt der Sinneswahrnehmung (Parkourblick, Parcours mit geschlossenen Augen bewältigen, Tastsinn, "Landungen hören" etc.) ein, erläuterte Grundzüge parkourspezifischen Krafttrainings und Aufwärmens, und erklärte verschiedene philosophische Aspekte (Konfrontation mit persönlichen Ängsten, Halle vs. Straße, Freiheit und Fluchtgedanke etc.) in einem kurzen Paket, das einen Einblick in unsere Bewegungsform bringen sollte.
Weiterhin habe ich verdeutlicht, dass all dies nur als kleiner Ausblick auf den großen Komplex "Parkour" dienen könne, und wenn wirklich der Bedarf eines Lehrprojektes bestehen solle, ich gerne zur Beratung und Leitung zur Verfügung stehe. Auf dieses Angebot sprach mich nach der Veranstaltung eine der Teilnehmerinnen an und wird sich bei mir melden, um Parkour in eine Projektwoche an ihrer Schule einzubinden.
Ich freue mich drauf noch weitere Resonanz wieder zu kriegen.
3.) Parkour-Workshop, Familie K.
Gestern (Samstag) war ich nun wieder im Mediapark, um erst einmal meinem normalen Training nachzugehen. Nach vielem Überlegen und dem "Nicht-den-Boden-berühren" an einem Aufzughäusschen modifizierten die anwesenden Trainierenden und Ich den bestehenden Parcours durch blinde und einarmige Variationen und waren so gezwungen immer wieder neue Techniken (z.B. Verkeilen des Körpers zwischen Hindernis und Decke, Einarmiges Hangeln, Ertasten der Oberflächen, Ausreizen der Flexibilität um Platzmangel auszugleichen etc.) zu entwickeln um den gleichbleibenden Parkour bei immaginären Notsituationen zu bestehen. Sehr reizvolles Trainingskonzept, dass ich auch sicherlich weiterhin verfolgen werde.
Aber das eigentliche Hauptevent dieses Tages war Ich. Um das genauer zu erläutern veröffentliche ich hier einfach einen kurzen Ausschnitt des E-Mail Verkehrs:
Hallo Dirk Meyer,
irgendwann im Sommer 2007 habe ich Dich mal kurz kennengelernt. Du bist mit ein paar Leuten über den Media Park gelaufen und ich saß am Rand, um ein Auge auf meinen 11 jährigen Sohn Thorsten zu haben, der bei Dir mittrainierte. Diese Leidenschaft zum Parcouren ist ihm erhaltengeblieben und so turnt er mit zwei, drei Freunden durch unser Dorf (Erftstadt-Lechenich) oder wir fahren bei gutem Wetter schon mal so zum Media Park.
Seitdem wünscht er sich einen Tag mit Parcour + Anleiter für sich und seine Freunde. In 2007 gelang es mir nicht, dass irgendwie zu organisieren. Es scheitete damals an den üblichen versicherungstechnischen Bedenken der Schulen (private Nutzung einer Halle) und auch am Preis des Trainers (jemand von der Sporthochschule)
Thorsten's Vater schenkte seinem Sohn also für sich, und seine Freunde, einen 3 stündigen Parkourworkshop im Mediapark, mit mir als Trainer. Thorstens Eltern brachten noch Verpflegung in Form von Törtchen und diversen Getränken mit, und ich forderte die 8 12-14 Jährigen in den drei Stunden, sodass jeder am Ende einen schönen Muskelkater für den nächsten Tag mitnehmen konnte. Klasse Idee des Vaters, Thorsten hat sich definitiv über den Tag gefreut, und die anderen Jungs kamen auch auf ihre Kosten.
Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg für alle Beteiligten (mich eingschlossen, denn die Jungs waren erstaunlich talentiert). Ich denke nicht jeder kann von sich behaupten jemand anderem zum Geburstag geschenkt worden zu sein, oder!?
Parkourmäßig ist also alles im Lot, mein eigenes Training kommt auch nicht zu kurz, und meine Trainerqualitäten kann ich durch Coaching- und Medienaufträge dieser Art auch ausbauen. Man lernt ja schließlich nie aus!
In vier Wochen ist Weihnachten!
- Dirk
Montag, 17. November 2008
Kölnische Rundschau
Anziehende Bewegung
Von Tim Attenberger, 16.11.08, 21:33h
Die Stadt ist ihr Trainingsgelände: Bei "Le Parkour" geht es darum, einen vorher festgelegten Weg möglichst in Luftlinie zu bewältigen. Hindernisse, die auf der Strecke liegen, werden dabei überwunden. In Köln ist die Sportler-Szene recht aktiv.
Schon von weitem fällt Spaziergängern im Mediapark an Samstagen eine ungewöhnliche Gruppe auf: Junge Frauen und Männer in lässiger Sportkleidung ziehen sich an Mauervorsprüngen hoch, springen über Geländer oder balancieren auf schmalen Betonstegen. Das sieht auf den ersten Blick ein wenig seltsam aus, hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund, sie trainieren für die Sportart „Le Parkour“.
Eine Frau, die auf dem Fahrrad vorbeikommt, hält an und möchte wissen, was die Gruppe eigentlich macht. „Das erleben wir sehr oft“, sagt Dirk Meyer. Der 19-Jährige ist seit vier Jahren in der Parkour-Szene aktiv und in Köln der Kopf der Bewegung. „Leider begegnen uns viele Leute mit Vorurteilen, weil sie denken, dass wir etwas zerstören.“
Doch genau darum geht es den „Traceuren“ nicht. Im Gegenteil haben sie selber mit den Hinterlassenschaften anderer Gruppen zu kämpfen. Meyer hat auf dem Boden Glasscherben entdeckt und räumt nun Splitter für Splitter weg, damit sich niemand verletzt. Dann konzentriert er sich, schließt die Augen, schlägt sie wieder auf, deutet den geplanten Sprung zunächst nur an und geht die Bewegung in Gedanken nach. „Parkour ist eine Kopfsache, es geht darum, sich einer Aufgabe zu stellen“, erklärt er, nimmt einen kurzen Anlauf, springt über eine Mauerkante, sein Körper streckt sich dabei in die Länge. Auf dem Boden gelandet, rollt er sich ab.
Zähneputzen auf nur einem Bein
Besonders auf Außenstehende wirken solche Bewegungen anziehend. „Dadurch bekommt Parkour auch das falsche Image, eine spektakuläre Sportart zu sein, wobei es in Wirklichkeit nur um effizientes Bewegen geht.“ Diese Situation kennt auch Andreas Bindewald, der erst seit sieben Monaten dabei ist. „Instinktiv vergleicht man sich mit den anderen und wird unvorsichtig“, weiß der 19-Jährige. Schon zweimal habe er sich bei Sprüngen verletzt, weil er dafür noch nicht bereit war.
Da Parkour nicht in Vereinen organisiert ist, gibt es auch keinen geregelten Trainingsbetrieb. Interessenten finden ihren Weg zum Parkour über das Internet oder einen Workshop der „Playstation Art of Movement-Tour“, an der Meyer als Trainer mitwirkt: „Die Workshops sind eine der wenigen Möglichkeiten, sich zentral zu treffen, und Anfänger kriegen dort einen professionell angeleiteten Einblick.“
Lisa Lindenthal ist darüber schon hinaus und sucht sich ihren Weg durch die Betonlandschaft selber. „Man bekommt mit der Zeit einen Blick dafür, was man wo machen kann“, meint die 19-Jährige, die eine der wenigen Frauen im Parkour-Sport ist und das sehr bedauert. Viele Mädchen hätten einfach nicht genug Geduld. „Man kommt nur Schritt für Schritt voran. Ich übe sogar im Alltag und stehe beim Zähneputzen auf nur einem Bein“, erzählt sie und hüpft locker über den nächsten Betonpoller.

Danke noch einmal an Tim für die gute Zusammenarbeit!
Von Tim Attenberger, 16.11.08, 21:33h
Die Stadt ist ihr Trainingsgelände: Bei "Le Parkour" geht es darum, einen vorher festgelegten Weg möglichst in Luftlinie zu bewältigen. Hindernisse, die auf der Strecke liegen, werden dabei überwunden. In Köln ist die Sportler-Szene recht aktiv.
Schon von weitem fällt Spaziergängern im Mediapark an Samstagen eine ungewöhnliche Gruppe auf: Junge Frauen und Männer in lässiger Sportkleidung ziehen sich an Mauervorsprüngen hoch, springen über Geländer oder balancieren auf schmalen Betonstegen. Das sieht auf den ersten Blick ein wenig seltsam aus, hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund, sie trainieren für die Sportart „Le Parkour“.
Eine Frau, die auf dem Fahrrad vorbeikommt, hält an und möchte wissen, was die Gruppe eigentlich macht. „Das erleben wir sehr oft“, sagt Dirk Meyer. Der 19-Jährige ist seit vier Jahren in der Parkour-Szene aktiv und in Köln der Kopf der Bewegung. „Leider begegnen uns viele Leute mit Vorurteilen, weil sie denken, dass wir etwas zerstören.“
Doch genau darum geht es den „Traceuren“ nicht. Im Gegenteil haben sie selber mit den Hinterlassenschaften anderer Gruppen zu kämpfen. Meyer hat auf dem Boden Glasscherben entdeckt und räumt nun Splitter für Splitter weg, damit sich niemand verletzt. Dann konzentriert er sich, schließt die Augen, schlägt sie wieder auf, deutet den geplanten Sprung zunächst nur an und geht die Bewegung in Gedanken nach. „Parkour ist eine Kopfsache, es geht darum, sich einer Aufgabe zu stellen“, erklärt er, nimmt einen kurzen Anlauf, springt über eine Mauerkante, sein Körper streckt sich dabei in die Länge. Auf dem Boden gelandet, rollt er sich ab.
Zähneputzen auf nur einem Bein
Besonders auf Außenstehende wirken solche Bewegungen anziehend. „Dadurch bekommt Parkour auch das falsche Image, eine spektakuläre Sportart zu sein, wobei es in Wirklichkeit nur um effizientes Bewegen geht.“ Diese Situation kennt auch Andreas Bindewald, der erst seit sieben Monaten dabei ist. „Instinktiv vergleicht man sich mit den anderen und wird unvorsichtig“, weiß der 19-Jährige. Schon zweimal habe er sich bei Sprüngen verletzt, weil er dafür noch nicht bereit war.
Da Parkour nicht in Vereinen organisiert ist, gibt es auch keinen geregelten Trainingsbetrieb. Interessenten finden ihren Weg zum Parkour über das Internet oder einen Workshop der „Playstation Art of Movement-Tour“, an der Meyer als Trainer mitwirkt: „Die Workshops sind eine der wenigen Möglichkeiten, sich zentral zu treffen, und Anfänger kriegen dort einen professionell angeleiteten Einblick.“
Lisa Lindenthal ist darüber schon hinaus und sucht sich ihren Weg durch die Betonlandschaft selber. „Man bekommt mit der Zeit einen Blick dafür, was man wo machen kann“, meint die 19-Jährige, die eine der wenigen Frauen im Parkour-Sport ist und das sehr bedauert. Viele Mädchen hätten einfach nicht genug Geduld. „Man kommt nur Schritt für Schritt voran. Ich übe sogar im Alltag und stehe beim Zähneputzen auf nur einem Bein“, erzählt sie und hüpft locker über den nächsten Betonpoller.
Danke noch einmal an Tim für die gute Zusammenarbeit!
Montag, 10. November 2008
Kurnacherfolg, Berlin und Unileben
Jetzt einmal ein wenig ausführlicher.
Ich bin nun seit fünf Tagen aus meiner Kur zurück, und sehe mich meinem neuen Alltag gegenüber. Die Haut hat sich über den Verlauf der Kur über verschiedene Stadien, und Rückfälle, zu einem Zustand verbessert, der wesentlich erträglicher ist, als mein Anreisezustand. Dennoch merke ich jetzt langsam, wie die Haut sich verschlechtert. Das geschieht aber nur sehr langsam, und ich bin noch gespannt, wie es sich entwickeln wird.
Was ich mitgenommen habe:
- Freunde. Neue Leute, die ich kennengelernt habe, und die mich kennengelernt haben, auf anderen Ebenen als dies mit alten Bekanntschaften möglich wäre. Offen dem anderen gegenüber, und kontaktfreudig zur Tiefgründigkeit. Habe ziemlich intensive Gespräche über seriöse Themen geführt, und Leute gefunden, denen ich vertrauen kann.
- Gewicht. Ich habe 4-5 Kilo zugenommen, da man dort förmlich mit Essen bombardiert wird, und ich gerne und viel esse. Das merke ich jetzt an der Art, wie ich mich bewege, und wie Kleidung sitzt. Das braucht erst einmal ein wenig Arbeit.
- Elemente. Ich bin selber recht viel im Klinik-eigenen Schwimmbad geschwommen, und habe auch anderen dabei zugesehen, wie sie geschwommen sind. Ich fand es faszinierend wieder einmal zu sehen, wie adaptiv der Mensch ist, und dass er sich sogar im Wasser, bei zu Grunde liegender Körperbeherrschung und Technik, fast mühelos fortbewegen kann. Ich bin nie ein guter Schwimmer gewesen, hatte teilweise sogar panische Angst vor Wasser, die ich so ein bisschen abschwächen konnte.
- Aufmerksamkeit. Ich merke öfters, wenn ich mich kratze, und versuche, mehr oder minder erfolgreich, die Intensität, sowie die Häufigkeit, zu reduzieren. Ich habe an vielen Mitpatienten beobachtet, und auch hören können, wie sie teilweise hemmungslos kratzen, was mir schon in der Seele wehtat. Ich scheine schon mehr Selbstbeherrschung auf mich auszuüben, als manch anderer Neurodermitiker. Gleiches gilt auch über Wissen: Man wurde nicht wirklich ausgiebig informiert, und die Informationen, die uns gegeben wurden, waren für mich alte Hüte, waren für eine Vielzahl der anderen aber wissenschaftliches Neuland.
Fast alle Leute, die ich kennengelernt habe, verließen die Insel vor mir, und ließen mich mit einer Stimmung der Melancholie zurück. Ich vermisse nicht nur die Leute, sondern auch die Insel an sich. Das Sorglose, das Anspruchsfreie, das Gelassene.
=================================================================
Diesen Samstag habe ich den "PlayStation the Way" Tourstopp Berlin besucht, wie jedes Jahr. Ich habe alte Gesichter wieder gesehen, neue Leute kennengelernt, und die Zeit bei einer Kurfreundin verbracht, die sich nur allzu herzlich um mich gekümmert hat. Großen Dank nochmal an dich Maria!
Da ich immernoch angeschlagen durch eine Erkältung war, und quasi vier Wochen Trainingsentzug und Motivationsloch hatte, hat das Training starken Tribut gezollt, und ich krauche immernoch umher um ja jegliche Belastung der schmerzenden Muskeln zu vermeiden. Die verdammt dreckige, und verstaubte Halle, trug mit ihrem "Feinstaub" bei meinem Katalysator zu drastischer Verstopfung, und ich gab regelmäßige Auftritte in meinem eingeprobten Act als Husttenor. Ich habe immernoch nicht allen Staub aus der Lunge gehustet, so scheint es mir.
Der Workshop war in Ordnung, aber drastisch überfüllt. Ich hab die Tage genutzt, um nicht nur Parkour, sondern auch andere Fähigkeiten zu trainieren, die ich jetzt hier nicht weiter ausführen möchte. Für Parkour an sich war der Workshop in meinen Augen, in meiner Verfassung, nicht wirklich geeignet. Dennoch habe ich das Wochenende genossen.
=================================================================
Das Unileben! Eher noch der Unitod!
Ich habe drei-einhalb Wochen Studienunterlagen nachzuholen, und akklimatisiere mich nur langsam. Die Tatsache, dass ich seit der 9ten (oder so?) Klasse weder Biologie, noch Chemie, in der Schule hatte, macht das Ganze für mich nicht wirklich leichter. Ich habe zwar schon einige Kontakte geknüpft, stehe also nicht alleine im Regen, aber bis auf die Knochen durchgeweicht fühl ich mich trotzdem.
Ich werde vor Cytoplasma, Porifera, Mitose, Gameten und Zygoten geworfen, hantiere mit Mikroskopen ohne je eine Einführung in die Thematik erhalten zu haben, fahre mit irgendwelchen Bussen quer durch Bonn um irgendwo zu Vorlesungen zu erscheinen, und all das nur um am Ende verwirrter zu sein, als ich es vorher war.
Mein großes Uniproblem derzeit: Ich weiß nicht, was ich wissen muss.
Viele Dozenten halten ihren Stoff für "trivial", "elementar" oder "nicht erwähnenswert, da sie dies ja sowieso schon in der Oberstufe behandelt haben". Ich frage mich dann immer, wofür unsere Dozenten wohl bezahlt werden, wenn nicht zum vermitteln von Inhalten. Wenn wir das alles wissen würden, würden wir keine 500€ Studiengebühren pro Semester bezahlen, um uns in einer "40 Stunden Workload Woche" abzurackern, oder? ;)
Heute musste ich zum Beispiel eine Zeichnung eines Blattschnittes der "Rhoeo Discolor" in verschiedenen Stadien der Plasmolyse, bzw. Deplasmolyse, und dem Normalzustand anfertigen. Ich kannte weder die Pflanze, noch das Mikroskop, noch den Aufbau einer Zeichnung im Universitätskontext, noch die einzelnen Bestandteile einer Pflanzenzelle. Kurzum war ich recht aufgeschmissen, hab mich aber doch noch irgendwie so durchgemogelt, und bin mir nun im Klaren darüber, dass noch viel mehr Nachholbedarf besteht, als vorerst angenommen.
Hier einmal ein kurzer Fausthieb zur Nase an die ganzen "In den ersten drei Wochen macht man eh fast nichts"-Leute ;).
Irgendwie werd ich mich durchboxen.
To-Do-Liste durchblätternd.
- Dirk
Ich bin nun seit fünf Tagen aus meiner Kur zurück, und sehe mich meinem neuen Alltag gegenüber. Die Haut hat sich über den Verlauf der Kur über verschiedene Stadien, und Rückfälle, zu einem Zustand verbessert, der wesentlich erträglicher ist, als mein Anreisezustand. Dennoch merke ich jetzt langsam, wie die Haut sich verschlechtert. Das geschieht aber nur sehr langsam, und ich bin noch gespannt, wie es sich entwickeln wird.
Was ich mitgenommen habe:
- Freunde. Neue Leute, die ich kennengelernt habe, und die mich kennengelernt haben, auf anderen Ebenen als dies mit alten Bekanntschaften möglich wäre. Offen dem anderen gegenüber, und kontaktfreudig zur Tiefgründigkeit. Habe ziemlich intensive Gespräche über seriöse Themen geführt, und Leute gefunden, denen ich vertrauen kann.
- Gewicht. Ich habe 4-5 Kilo zugenommen, da man dort förmlich mit Essen bombardiert wird, und ich gerne und viel esse. Das merke ich jetzt an der Art, wie ich mich bewege, und wie Kleidung sitzt. Das braucht erst einmal ein wenig Arbeit.
- Elemente. Ich bin selber recht viel im Klinik-eigenen Schwimmbad geschwommen, und habe auch anderen dabei zugesehen, wie sie geschwommen sind. Ich fand es faszinierend wieder einmal zu sehen, wie adaptiv der Mensch ist, und dass er sich sogar im Wasser, bei zu Grunde liegender Körperbeherrschung und Technik, fast mühelos fortbewegen kann. Ich bin nie ein guter Schwimmer gewesen, hatte teilweise sogar panische Angst vor Wasser, die ich so ein bisschen abschwächen konnte.
- Aufmerksamkeit. Ich merke öfters, wenn ich mich kratze, und versuche, mehr oder minder erfolgreich, die Intensität, sowie die Häufigkeit, zu reduzieren. Ich habe an vielen Mitpatienten beobachtet, und auch hören können, wie sie teilweise hemmungslos kratzen, was mir schon in der Seele wehtat. Ich scheine schon mehr Selbstbeherrschung auf mich auszuüben, als manch anderer Neurodermitiker. Gleiches gilt auch über Wissen: Man wurde nicht wirklich ausgiebig informiert, und die Informationen, die uns gegeben wurden, waren für mich alte Hüte, waren für eine Vielzahl der anderen aber wissenschaftliches Neuland.
Fast alle Leute, die ich kennengelernt habe, verließen die Insel vor mir, und ließen mich mit einer Stimmung der Melancholie zurück. Ich vermisse nicht nur die Leute, sondern auch die Insel an sich. Das Sorglose, das Anspruchsfreie, das Gelassene.
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Diesen Samstag habe ich den "PlayStation the Way" Tourstopp Berlin besucht, wie jedes Jahr. Ich habe alte Gesichter wieder gesehen, neue Leute kennengelernt, und die Zeit bei einer Kurfreundin verbracht, die sich nur allzu herzlich um mich gekümmert hat. Großen Dank nochmal an dich Maria!
Da ich immernoch angeschlagen durch eine Erkältung war, und quasi vier Wochen Trainingsentzug und Motivationsloch hatte, hat das Training starken Tribut gezollt, und ich krauche immernoch umher um ja jegliche Belastung der schmerzenden Muskeln zu vermeiden. Die verdammt dreckige, und verstaubte Halle, trug mit ihrem "Feinstaub" bei meinem Katalysator zu drastischer Verstopfung, und ich gab regelmäßige Auftritte in meinem eingeprobten Act als Husttenor. Ich habe immernoch nicht allen Staub aus der Lunge gehustet, so scheint es mir.
Der Workshop war in Ordnung, aber drastisch überfüllt. Ich hab die Tage genutzt, um nicht nur Parkour, sondern auch andere Fähigkeiten zu trainieren, die ich jetzt hier nicht weiter ausführen möchte. Für Parkour an sich war der Workshop in meinen Augen, in meiner Verfassung, nicht wirklich geeignet. Dennoch habe ich das Wochenende genossen.
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Das Unileben! Eher noch der Unitod!
Ich habe drei-einhalb Wochen Studienunterlagen nachzuholen, und akklimatisiere mich nur langsam. Die Tatsache, dass ich seit der 9ten (oder so?) Klasse weder Biologie, noch Chemie, in der Schule hatte, macht das Ganze für mich nicht wirklich leichter. Ich habe zwar schon einige Kontakte geknüpft, stehe also nicht alleine im Regen, aber bis auf die Knochen durchgeweicht fühl ich mich trotzdem.
Ich werde vor Cytoplasma, Porifera, Mitose, Gameten und Zygoten geworfen, hantiere mit Mikroskopen ohne je eine Einführung in die Thematik erhalten zu haben, fahre mit irgendwelchen Bussen quer durch Bonn um irgendwo zu Vorlesungen zu erscheinen, und all das nur um am Ende verwirrter zu sein, als ich es vorher war.
Mein großes Uniproblem derzeit: Ich weiß nicht, was ich wissen muss.
Viele Dozenten halten ihren Stoff für "trivial", "elementar" oder "nicht erwähnenswert, da sie dies ja sowieso schon in der Oberstufe behandelt haben". Ich frage mich dann immer, wofür unsere Dozenten wohl bezahlt werden, wenn nicht zum vermitteln von Inhalten. Wenn wir das alles wissen würden, würden wir keine 500€ Studiengebühren pro Semester bezahlen, um uns in einer "40 Stunden Workload Woche" abzurackern, oder? ;)
Heute musste ich zum Beispiel eine Zeichnung eines Blattschnittes der "Rhoeo Discolor" in verschiedenen Stadien der Plasmolyse, bzw. Deplasmolyse, und dem Normalzustand anfertigen. Ich kannte weder die Pflanze, noch das Mikroskop, noch den Aufbau einer Zeichnung im Universitätskontext, noch die einzelnen Bestandteile einer Pflanzenzelle. Kurzum war ich recht aufgeschmissen, hab mich aber doch noch irgendwie so durchgemogelt, und bin mir nun im Klaren darüber, dass noch viel mehr Nachholbedarf besteht, als vorerst angenommen.
Hier einmal ein kurzer Fausthieb zur Nase an die ganzen "In den ersten drei Wochen macht man eh fast nichts"-Leute ;).
Irgendwie werd ich mich durchboxen.
To-Do-Liste durchblätternd.
- Dirk
Freitag, 7. November 2008
Wochenende (dieses)
Bin ich in Berlin.
Kur hat gut angeschlagen, Hautzustand ist ziemlich gut, die ersten Unitage waren interessant, aber anstrengend, Rest gibt's wenn ich wiederkomme und mehr Zeit habe :)
- Dirk
Kur hat gut angeschlagen, Hautzustand ist ziemlich gut, die ersten Unitage waren interessant, aber anstrengend, Rest gibt's wenn ich wiederkomme und mehr Zeit habe :)
- Dirk
Dienstag, 14. Oktober 2008
Von der Insel - Nummer Eins
Erster Blogpost von der Insel!
Ich bin nun schon seit 6 Tagen hier, und die Zeit verfliegt.
Letzte Woche Mittwoch hat es mich gegen 16:00 auf die Nordseeinsel Norderney verschlagen, um meine Kur anzutreten. Nach einer langweiligen Zugfahrt, und einer langweiligen Wartezeit auf die Fähre, betrat ich eben selbige um auf die kleine, aber feine Insel überzusetzen.
Dort angekommen wartete der Klinikbus auf mich, der mich samt Wanderrucksack dann zur Rezeption der "Nordsee-Kurklinik Norderney" beförderte, wo ich mich an der Rezeption anmeldete, ein paar Infozettel kriegte, darüber informiert wurde, dass sich meine Koffer bereits auf meinem Zimmer befinden (yay!), und aufgefordert wurde um 17:00 bei irgendsoeinem Vortrag, den ich inzwischen wieder vergessen habe, zu erscheinen.
Das Zimmer ist geräumig, hat alles was ich brauche, und die Gebäudeinnenreinigungsfachkraft stattet mich im 2-Tage Rhythmus (nach Wunsch) mit frischen Handtüchern aus, und bezieht wöchentlich mein Bett frisch. Einziges Manko am Zimmer ist, dass sich mein Fenster direkt am Vordach des Hauses befindet, und meine Parkourparanoia mich zwingt es beim Verlassen des Zimmers zu schließen, bzw. auf Kipp zu stellen. (Und ja, ich bin schon einmal durch's Fenster auf's Vordach, um mich umzuschauen.)
Die Klinik kann man sich wie ein 3,5 Sterne-Hotel vorstellen, vermute ich jetzt einmal ins Blaue. Drei Mahlzeiten am Tag, wobei die Mittlere kein Büffet ist, sondern eine Auswahl zwischen mehreren Optionen ist. Ich komm ernährungstechnisch auf meine Kosten, wundere mich aber schon noch über Instant-Suppen, Ketchup und Pommes Frites in einer Klinik. Generell wird Rohkost und gesunde Ernährung kleiner geschrieben, als es angepriesen wird. Dennoch konnte ich meine speziellen Wünsche äußern und kann auf MINUS-L (laktosefreie) Produkte zurückgreifen, und mich, wenn ich mal will, dennoch am normalen Essen bedienen.
Wir haben noch ein Schwimmbad, das mit gefiltertem Meerwasser gefüllt ist, eine Sauna (die ich noch nicht getestet habe, muss ich zugeben), einen Kraftraum (den ich nach Einweisung heute zum ersten Mal nutzen konnte), und mehrere andere kleine Spielereien. Die Wasserspender, die im Haus verteilt sind, sind regelmäßig damit beschäftigt meine Flaschen nachzufüllen.
Bisherige Therapien, wie z.B. Vollbäder in Meerwasser, Bestrahlung mit UVA1-Licht, Klimatherapie (= in der Nordsee stehen... 13°C Wasser bis Oberkante Unterlippe), verschiedene Cremes, sowie Histaminblocker Tabletten und Antibiotikum, haben meine Haut auf ein wunderbares Level heilen lassen, und der Schweiß brennt nicht mehr beim Sport, und ich muss mich nicht tausendmal eincremen. Bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt.
Soviel erst einmal zum ersten Post von der Insel; Ich sitz im Internetcafé und habe noch zwei Minuten, bevor's noch teurer wird.
Moin.
- Dirk
PS: Einer von den Einweisern sieht aus wie Laurent.
Ich bin nun schon seit 6 Tagen hier, und die Zeit verfliegt.
Letzte Woche Mittwoch hat es mich gegen 16:00 auf die Nordseeinsel Norderney verschlagen, um meine Kur anzutreten. Nach einer langweiligen Zugfahrt, und einer langweiligen Wartezeit auf die Fähre, betrat ich eben selbige um auf die kleine, aber feine Insel überzusetzen.
Dort angekommen wartete der Klinikbus auf mich, der mich samt Wanderrucksack dann zur Rezeption der "Nordsee-Kurklinik Norderney" beförderte, wo ich mich an der Rezeption anmeldete, ein paar Infozettel kriegte, darüber informiert wurde, dass sich meine Koffer bereits auf meinem Zimmer befinden (yay!), und aufgefordert wurde um 17:00 bei irgendsoeinem Vortrag, den ich inzwischen wieder vergessen habe, zu erscheinen.
Das Zimmer ist geräumig, hat alles was ich brauche, und die Gebäudeinnenreinigungsfachkraft stattet mich im 2-Tage Rhythmus (nach Wunsch) mit frischen Handtüchern aus, und bezieht wöchentlich mein Bett frisch. Einziges Manko am Zimmer ist, dass sich mein Fenster direkt am Vordach des Hauses befindet, und meine Parkourparanoia mich zwingt es beim Verlassen des Zimmers zu schließen, bzw. auf Kipp zu stellen. (Und ja, ich bin schon einmal durch's Fenster auf's Vordach, um mich umzuschauen.)
Die Klinik kann man sich wie ein 3,5 Sterne-Hotel vorstellen, vermute ich jetzt einmal ins Blaue. Drei Mahlzeiten am Tag, wobei die Mittlere kein Büffet ist, sondern eine Auswahl zwischen mehreren Optionen ist. Ich komm ernährungstechnisch auf meine Kosten, wundere mich aber schon noch über Instant-Suppen, Ketchup und Pommes Frites in einer Klinik. Generell wird Rohkost und gesunde Ernährung kleiner geschrieben, als es angepriesen wird. Dennoch konnte ich meine speziellen Wünsche äußern und kann auf MINUS-L (laktosefreie) Produkte zurückgreifen, und mich, wenn ich mal will, dennoch am normalen Essen bedienen.
Wir haben noch ein Schwimmbad, das mit gefiltertem Meerwasser gefüllt ist, eine Sauna (die ich noch nicht getestet habe, muss ich zugeben), einen Kraftraum (den ich nach Einweisung heute zum ersten Mal nutzen konnte), und mehrere andere kleine Spielereien. Die Wasserspender, die im Haus verteilt sind, sind regelmäßig damit beschäftigt meine Flaschen nachzufüllen.
Bisherige Therapien, wie z.B. Vollbäder in Meerwasser, Bestrahlung mit UVA1-Licht, Klimatherapie (= in der Nordsee stehen... 13°C Wasser bis Oberkante Unterlippe), verschiedene Cremes, sowie Histaminblocker Tabletten und Antibiotikum, haben meine Haut auf ein wunderbares Level heilen lassen, und der Schweiß brennt nicht mehr beim Sport, und ich muss mich nicht tausendmal eincremen. Bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt.
Soviel erst einmal zum ersten Post von der Insel; Ich sitz im Internetcafé und habe noch zwei Minuten, bevor's noch teurer wird.
Moin.
- Dirk
PS: Einer von den Einweisern sieht aus wie Laurent.
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Erste Reise
Fängt gleich an und geht in die Schweiz. Ein ParkourONE Treffen auf dem verschiedenste Sachen besprochen, geplant, verworfen, neu geplant, gegessen und besprungen werden. Ich komme vermutlich Sonntag Abend erst wieder. Ab Montag dann für zwei Tage wieder zu Hause.
Nächste Woche Mittwoch fahre ich dann auch schließlich für vier Wochen in Kur. 08.10 - 05.11 bin ich schlussfolgernd auch nur seeehr sporadisch zu erreichen. Ich werd wohl alle 2-3 Tage mal meine Mails checken, aber ob ich einen Messengerservice benutzen kann, weiß ich noch nicht genau. Also wenn, dann Mails an dirk ETT meyer-koeln PUNKET de.
Ich bin gespannt, und werde wohl auch ein-zwei Blogposts schreiben, wie die mich in der Kur behandeln, welche obskuren Therapien sie bei mir anwenden, und ob's was hilft, bzw. wie sich mein Gesundheitszustand verändert.
Anticipating!
- Dirk
Nächste Woche Mittwoch fahre ich dann auch schließlich für vier Wochen in Kur. 08.10 - 05.11 bin ich schlussfolgernd auch nur seeehr sporadisch zu erreichen. Ich werd wohl alle 2-3 Tage mal meine Mails checken, aber ob ich einen Messengerservice benutzen kann, weiß ich noch nicht genau. Also wenn, dann Mails an dirk ETT meyer-koeln PUNKET de.
Ich bin gespannt, und werde wohl auch ein-zwei Blogposts schreiben, wie die mich in der Kur behandeln, welche obskuren Therapien sie bei mir anwenden, und ob's was hilft, bzw. wie sich mein Gesundheitszustand verändert.
Anticipating!
- Dirk
Sonntag, 14. September 2008
Uni, Photos und Interview
Am Mittwoch war ich im Studentensekreteriat der Universität Bonn, und bin seitdem eingeschriebener Student des ersten Bachelor of Science Studienganges in Fachrichtung "Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften". Über das Studi-VZ habe ich schon einige, zukünftige Kommilitonen kennenlernen können, und wir werden uns wohl auch bald mal treffen um uns über das Studienfach zu unterhalten, Bewegggründe zum Studium auszutauschen und uns gegenseitig kennenzulernen.
Die Gelegenheit werde ich auch gleich nutzen um jemanden darum zu bitten mir seine bisherigen Unterlagen nach meinem Kuraufenthalt, der die ersten drei Wochen des Studiums überschneidet, nachzureichen, bzw. mit dem ich mich während der Kur unterhalten kann, was gerade auf dem Campus abläuft. Ein kurzer Blick verriet mir, dass knapp 80% des Kurses weiblich sind ^^;.
Folgend den Photosessions mit Johannes Schmitt, auszubildender Photograph in Köln, habe ich einige Photos bereits erhalten. Macht euch eure eigene Meinung (ich find sie hammergeil), und äußert auch ruhig Kritik: Ich werde sie weiterleiten!







Weitere Photos werden wohl folgen!
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Gestern war ich trainieren und hab wieder einige Fortschritte gemerkt. Höhenangst strebt gegen Null, Handstand aus dem Stütz an einer Mauer funktioniert immer besser, Wallspin braucht fast keine Überwindung mehr und wird generell sauberer, Selbstsicherheit in vielen Bewegungen ist stärker geworden, und ich hab mich gefreut wieder alte Bekannte zu treffen :)
Weiterhin habe ich ein Interview für eine Fach- / Examensarbeit gegeben, welches das Thema "Parkour - Subkultur oder Trendsportart" beleuchten soll, was ich persönlich sehr interessant finde, und auch selber viele Gedankengänge zum Thema habe. Wenn ich ein Resultat, bzw. das Ergebnis sehen sollte, werde ich es hochladen.
Ich habe auch von Sat.1 eine DVD erhalten, wo ein kleiner Beitrag, den ich mal mit denen zusammen gemacht habe, drauf ist, den ich bald hochladen werde. Im Moment keine Lust / Zeit das umzukonvertieren.
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Meiner Haut geht's auch langsam besser, der Fehmarnschock klingt langsam ab. Jetzt müssen nur noch die angefressenen Kilos runter :P
Mir geht's recht gut :).
- Dirk
Die Gelegenheit werde ich auch gleich nutzen um jemanden darum zu bitten mir seine bisherigen Unterlagen nach meinem Kuraufenthalt, der die ersten drei Wochen des Studiums überschneidet, nachzureichen, bzw. mit dem ich mich während der Kur unterhalten kann, was gerade auf dem Campus abläuft. Ein kurzer Blick verriet mir, dass knapp 80% des Kurses weiblich sind ^^;.
Folgend den Photosessions mit Johannes Schmitt, auszubildender Photograph in Köln, habe ich einige Photos bereits erhalten. Macht euch eure eigene Meinung (ich find sie hammergeil), und äußert auch ruhig Kritik: Ich werde sie weiterleiten!
Weitere Photos werden wohl folgen!
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Gestern war ich trainieren und hab wieder einige Fortschritte gemerkt. Höhenangst strebt gegen Null, Handstand aus dem Stütz an einer Mauer funktioniert immer besser, Wallspin braucht fast keine Überwindung mehr und wird generell sauberer, Selbstsicherheit in vielen Bewegungen ist stärker geworden, und ich hab mich gefreut wieder alte Bekannte zu treffen :)
Weiterhin habe ich ein Interview für eine Fach- / Examensarbeit gegeben, welches das Thema "Parkour - Subkultur oder Trendsportart" beleuchten soll, was ich persönlich sehr interessant finde, und auch selber viele Gedankengänge zum Thema habe. Wenn ich ein Resultat, bzw. das Ergebnis sehen sollte, werde ich es hochladen.
Ich habe auch von Sat.1 eine DVD erhalten, wo ein kleiner Beitrag, den ich mal mit denen zusammen gemacht habe, drauf ist, den ich bald hochladen werde. Im Moment keine Lust / Zeit das umzukonvertieren.
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Meiner Haut geht's auch langsam besser, der Fehmarnschock klingt langsam ab. Jetzt müssen nur noch die angefressenen Kilos runter :P
Mir geht's recht gut :).
- Dirk
Montag, 8. September 2008
Zurück aus dem Urlaub
Und ich bin zurück aus dem Urlaub!
Ich war eine Woche auf der Ostseeinsel Fehmarn und habe meine Zeit hauptsächlich damit verbracht zu essen, zu lesen und zu schlafen. Tat gut mal richtig zu entspannen, aber meine Haut sieht leider ziemlich schlecht aus, weil ich auch mal Eis gegessen habe, und mich generell ernährungstechnisch nicht zurückgehalten habe.
Trainiert habe ich fast gar nicht. Ich hab jeden Tag etwa 10-15 Wiener (mit gebeugten Armen) gemacht, und am Badezimmerfenster mit dem falschen Arm geplancht. Sonst eigentlich nichts, außer Handstand für Photos (folgen noch).
Dieses Wochenende war ich dann in Hamburg um mit den lokalen Traceuren zu trainieren, und dort ist's, von der Szene her, ähnlich wie in Köln. Eine Handvoll die ordentlich trainieren, und viele, die einfach "dabei sind" oder einen auf dicke Hose machen :)
Hab mich gefreut Bjarne, Paul, Nils und Lorenz wieder zu treffen. Benni (BenniBo), mit dem ich mich ab und zu im Forum ein wenig "gefetzt" habe, ist auch super in Ordnung, und seine Familie ist auch cool drauf. Danke nochmal für die Übernachtungsmöglichkeit! Daniel (Daniel_sun), aus Hamburg, und Peter, aus Stade, sind auch korrekte Jungs. Das Training hat Spaß gemacht mit euch!
Das Training am Sonntag war für mich sehr gestört, weil's mich am ganzen Körper stark gejuckt hat, aber wir haben ein paar Aufnahmen gemacht und ich hab' paar Sachen geschafft, die ich vorher noch nicht konnte.
Bin froh wieder daheim zu sein :)
Bazim!
- Dirk
Ich war eine Woche auf der Ostseeinsel Fehmarn und habe meine Zeit hauptsächlich damit verbracht zu essen, zu lesen und zu schlafen. Tat gut mal richtig zu entspannen, aber meine Haut sieht leider ziemlich schlecht aus, weil ich auch mal Eis gegessen habe, und mich generell ernährungstechnisch nicht zurückgehalten habe.
Trainiert habe ich fast gar nicht. Ich hab jeden Tag etwa 10-15 Wiener (mit gebeugten Armen) gemacht, und am Badezimmerfenster mit dem falschen Arm geplancht. Sonst eigentlich nichts, außer Handstand für Photos (folgen noch).
Dieses Wochenende war ich dann in Hamburg um mit den lokalen Traceuren zu trainieren, und dort ist's, von der Szene her, ähnlich wie in Köln. Eine Handvoll die ordentlich trainieren, und viele, die einfach "dabei sind" oder einen auf dicke Hose machen :)
Hab mich gefreut Bjarne, Paul, Nils und Lorenz wieder zu treffen. Benni (BenniBo), mit dem ich mich ab und zu im Forum ein wenig "gefetzt" habe, ist auch super in Ordnung, und seine Familie ist auch cool drauf. Danke nochmal für die Übernachtungsmöglichkeit! Daniel (Daniel_sun), aus Hamburg, und Peter, aus Stade, sind auch korrekte Jungs. Das Training hat Spaß gemacht mit euch!
Das Training am Sonntag war für mich sehr gestört, weil's mich am ganzen Körper stark gejuckt hat, aber wir haben ein paar Aufnahmen gemacht und ich hab' paar Sachen geschafft, die ich vorher noch nicht konnte.
Bin froh wieder daheim zu sein :)
Bazim!
- Dirk
Mittwoch, 20. August 2008
Medienkram
Und Grüße an die Leserschaft!
Letzten Samstag, folglich der 16.08, habe ich mit Inka Friese vom KinderKanal / WDR zusammengearbeitet um einen Kurzbeitrag für die Show "Wissen macht Ah!" herzustellen. Die Kooperation hat mir sehr gut gefallen, ich konnte alle meine Vorschläge einbringen, die Aufnahmen werden vermutlich auch gut, und generell war ein sehr freundliches Ambiente. Gerne öfters solche Zusammenarbeit :)
Das besondere an diesem Beitrag ist, dass es keine Interviews gibt, dass heißt Informationen ausschließlich über den Erzähler eingebunden werden. Das mag zuerst Skepsis erregen, aber ich durfte vorab schon den Text des Erzählers querlesen und korrigieren. Den endgültigen Text werde ich auch noch erhalten, um ihn noch einmal zu überarbeiten. Die Aufnahmen werde ich auch kriegen, und vermutlich einen kleinen Sampler davon hochladen. Weiteres hierzu wird folgen.
-------------------------------------------------------------
Gestern war ich in Düsseldorf um mit Schauspielern und Regisseuren des jungen Schauspielhauses zu reden. Diese planen in ihrer Neu-Inszenierung des Wedekind Klassikers "Frühlingserwachen" [Mehr Infos] Künste der Fortbewegung einzubauen. Das generelle Mottos des Stücks ist "Live fast - die young", wo ich erstmal schlucken musste, da das nun überhaupt nicht meine Lebenseinstellung ist, und auch Parkourphilosophisch einige Fragen aufruft.
Nach eingehendem Gespräch mit allen involvierten kam ich aber zu dem Schluss, dass ich nicht Parkour weitergebe, in diesem Fall, sondern einfach urbanes Turnen. Es geht darum ein visuell ansprechendes Video zu schneiden, welches dann in der Vorstellung läuft während die Jungs auf der Bühne kleinere Sprünge ausführen.
Mein Job ist das Finden von geeigneten Orten, vermitteln von Grund- und Fortgeschrittenen Techniken, Training mit den Schauspielern und Überwachung des Videodrehs. Die drei Schauspieler habe ich schon getroffen, und es sind ausgesprochen fitte Jungs, die sehr schnell lernen. Ich bin gespannt auf das Endprodukt, und auf das fertige Theaterstück :)
-------------------------------------------------------------
Heute war ich mit Johannes Schmitt unterwegs. Er befindet sich gerade in einer Ausbilundg zum Photographen, und muss in diesem Zusammenhang eine Photodoku machen, die ein Berufsbild in 4-6 Bildern zusammenfasst. Da ich in der Tat momentan Parkour, und verwandte Bewegungskünste, meine einzige Einnahmequelle ist, und Johannes selber an Parkour interessiert ist, fiel die Wahl auf Parkour und Akrobatik.
Wir haben heute schon einige Photos gemacht, hauptsächlich ruhige Posen bzw. Akrobatik. Er wird mich demnächst auch noch einmal zum Training begleiten, damit wir photographisch eine Art "Trainerrolle" festhalten können.
Die Photos wird er mir auch zur Verfügung stellen, und einige werde ich wohl hochladen :)
Up on track.
- Dirk
Letzten Samstag, folglich der 16.08, habe ich mit Inka Friese vom KinderKanal / WDR zusammengearbeitet um einen Kurzbeitrag für die Show "Wissen macht Ah!" herzustellen. Die Kooperation hat mir sehr gut gefallen, ich konnte alle meine Vorschläge einbringen, die Aufnahmen werden vermutlich auch gut, und generell war ein sehr freundliches Ambiente. Gerne öfters solche Zusammenarbeit :)
Das besondere an diesem Beitrag ist, dass es keine Interviews gibt, dass heißt Informationen ausschließlich über den Erzähler eingebunden werden. Das mag zuerst Skepsis erregen, aber ich durfte vorab schon den Text des Erzählers querlesen und korrigieren. Den endgültigen Text werde ich auch noch erhalten, um ihn noch einmal zu überarbeiten. Die Aufnahmen werde ich auch kriegen, und vermutlich einen kleinen Sampler davon hochladen. Weiteres hierzu wird folgen.
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Gestern war ich in Düsseldorf um mit Schauspielern und Regisseuren des jungen Schauspielhauses zu reden. Diese planen in ihrer Neu-Inszenierung des Wedekind Klassikers "Frühlingserwachen" [Mehr Infos] Künste der Fortbewegung einzubauen. Das generelle Mottos des Stücks ist "Live fast - die young", wo ich erstmal schlucken musste, da das nun überhaupt nicht meine Lebenseinstellung ist, und auch Parkourphilosophisch einige Fragen aufruft.
Nach eingehendem Gespräch mit allen involvierten kam ich aber zu dem Schluss, dass ich nicht Parkour weitergebe, in diesem Fall, sondern einfach urbanes Turnen. Es geht darum ein visuell ansprechendes Video zu schneiden, welches dann in der Vorstellung läuft während die Jungs auf der Bühne kleinere Sprünge ausführen.
Mein Job ist das Finden von geeigneten Orten, vermitteln von Grund- und Fortgeschrittenen Techniken, Training mit den Schauspielern und Überwachung des Videodrehs. Die drei Schauspieler habe ich schon getroffen, und es sind ausgesprochen fitte Jungs, die sehr schnell lernen. Ich bin gespannt auf das Endprodukt, und auf das fertige Theaterstück :)
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Heute war ich mit Johannes Schmitt unterwegs. Er befindet sich gerade in einer Ausbilundg zum Photographen, und muss in diesem Zusammenhang eine Photodoku machen, die ein Berufsbild in 4-6 Bildern zusammenfasst. Da ich in der Tat momentan Parkour, und verwandte Bewegungskünste, meine einzige Einnahmequelle ist, und Johannes selber an Parkour interessiert ist, fiel die Wahl auf Parkour und Akrobatik.
Wir haben heute schon einige Photos gemacht, hauptsächlich ruhige Posen bzw. Akrobatik. Er wird mich demnächst auch noch einmal zum Training begleiten, damit wir photographisch eine Art "Trainerrolle" festhalten können.
Die Photos wird er mir auch zur Verfügung stellen, und einige werde ich wohl hochladen :)
Up on track.
- Dirk
Sonntag, 3. August 2008
Parcouring Tour 2008
Gestern war es nun soweit:
Parkour trifft Parcouring.
Angetrieben von der Debatte, die in diesem Thread stattfand, machte ich mich diesen Samstag auf den Weg zum Karstadt in Köln um den Köln-Stopp der "Asics Parcouring Tour" zu besuchen, mit den Athleten des Teams zu sprechen, und Diskussionen mit der Organisatoren zu führen.
Grundsätzlich erstmal zur Veranstaltung:
Ein kleines Zelt von Asics beinhaltete eine Stereoanlage, jede Menge Schuh-Kartons, Getränke für die Athleten und jede Menge Nachfüllbehälter für Smint-Goodies, wobei Smint und Karstadt-Sport hier als Nebensponsoren auftraten.
Die Hindernisse bestanden aus lackiertem Holz und waren in zwei, als autonome Einheiten, aufgebauten Komplexen aufgeteilt. Jeder Komplex bestand aus verschiedenen Anordnungen von geraden und angeschrägten Hindernissen, Stangen und ähnlichem. Generell machte die Anlage auf den ersten Anschein einen recht soliden Eindruck, wurde aber beim Aufbau nicht von Traceuren betreut, was dazu führte, dass die Dinger beim leichtesten Regen (der sich oft blicken ließ) total rutschig wurden.
Viele Sprünge waren auch nicht wirklich möglich, aber das liegt generell an der eingeschränkten Kreativität an bewegungsorientierten Hindernissen: Sie werden aufgebaut mit dem Gedanken an bestimmte Sprünge, die man dort dann einfach ableisten kann, und gut ist.
Reizvoll war noch die Ladefläche des Pickups, der vermutlich zum Transport diente, denn diese war eben und konnte mit Rollen und dergleichen überquert werden.
Als Athleten waren Andreas Müller (breakerandi, von Dynamic Concepts), Jan (vom "Team Cologne"), Daniel Scherer (von Dynamic Concepts) und Mathias Esser (Parcouring Weltmeister). Zu den Personen sage ich nichts.
Wen ich aber speziell getroffen, ist Alexander Berger. Mitarbeiter von Kultos Entertainment, die unter anderem Splash Diving und Parcouring als Sportartenkonzepte erfunden haben und weiter als Sportarten verbreiten und managen.
Alexander Berger ist innerhalb von Kultos, zusammen mit Julia Dreblow, für die Organisation des "Projekt PARCOURING" zuständig (Quelle: http://www.kultos.de/index.php?id=406).
Er ist mir mit Respekt gegenüber getreten, hat sich trotz seiner Aufsichtsrolle die Zeit genommen mit mir eine lange Diskussion (schätzungsweise mindestens über einer Stunde) zu führen, um die Fronten zwischen Parkour und Parcouring zu klären, Vorurteile aus dem Weg zu schaffen, und generellen Meinungsaustausch zu betreiben.
Ich möchte hier einmal kurz anmerken, dass vermutlich kein Traceur bisher direkten Kontakt zur Management-Ebene von Parcouring hatte, und somit jegliche Meinungen die bisher gebildet wurden auf Vorurteilen, (gewollten Fehl-)Interpretationen, bzw. Informationen von Dritten stammt.
Ich hoffe mal die meisten, die das hier lesen, kennen mich, und wissen, auf welcher Grundlage ich mit Menschen umgehe, wie ich diesen gegenüber trete, und wie es um meine Menschenkenntnis aussieht.
Ich kann euch sagen, dass Alex mir mit Respekt gegenüber getreten ist. Vorurteilsfrei, ehrlich und offen. Ich habe ihn als ehrgeizigen, zielorientierten, sympathischen, intelligenten, nicht-geldgierigen Gesprächspartner kennengelernt und geschätzt.
Wir haben über sehr vieles geredet:
Uns erst einmal gegenseitig vorgestellt, über unseren sportlichen Werdegang, über unsere Erfahrungen und Vorurteile gegenüber Parkour und Parcouring, über unsere Erfahrungen mit öffentlichen Behörden und vieles mehr (auch privates) ausgetauscht, und ich möchte euch hier erst einmal ein paar, von mir ausgesehen definitive, Fakten auf den Tisch legen.
Parcouring, als Name, ist nicht an Parkour angelehnt.
Ich weiß, dass wurde schon mehrere Male behauptet, von verschiedenen Leuten innerhab der Parcouring-Szene und ich hab's selbst nicht geglaubt, aber durch das Gespräch mit Alex und Einblicken in seine Persönlichkeit kann ich diese Aussage als wahr zur Kenntnis nehmen. Gesucht wurde für diese Wettkampfsportart ein Name, der als "Lautmalerei" fungiert, und einem Außenstehenden schon durch den Namen eine Idee von dem ganzen gibt. "Parcours" ist vielen Deutschen ein Begriff, und steht im Duden. Das "-ing" wurde angehängt um sich an andere Sportarten wie "Skiing" und "Swimming" anzulehnen, und internationalen Anklang zu finden.
Der Name ist, so hat die Organisationsführung später gemerkt und eingeräumt, ein "Schnellschuss" gewesen und die Komplikationen mit der existierenden Sportart "Parkour" wurden übergangen / übersehen (nicht absichtlich). Bei der Namenschaffung dieses Projektes war Alex auch nicht selber beteiligt.
Das Ziel von Parcouring ist NICHT Geldmacherei.
Das mache ich an zwei Punkten fest:
1) Parcouring macht nicht genügend Geld um wirklich als Geldmacherei sinnvoll zu sein. Wenn Kultos planen würde große Kasse zu machen, dann gäbe es einfachere, skrupellosere Methoden um dies zu erreichen. Dies würde z.B. Sponsorings mit Nicht-Sportmarken beinhalten.
2) Alex' Persönlichkeit: Er ist selber langjähriger (25 Jahre Leistungsschwimmen) Sportler, und zeigte mir gegenüber in vielen Gesprächsabschnitten mehrere Persönlichkeitszügen, die man von einem Traceur erwarten würde. Ich kenne andere Geldgeile Persönlichkeiten, und muss sagen, dass Alex nicht so auf mich wirkte.
Das Ziel von Parcouring ist eine Verbreitung der Sportart "Hindernisse überqueren".
Ich schreibe hier ganz bewusst Sportart, denn Parcouring ist, ungleich Parkour, nicht an moralisch-philosophische Grundsätze und Charakterzüge gebunden, sondern bezieht sich auf das bloße Überqueren von Hindernissen. "Hindernisse überqueren", bzw. Parcouring, als bloße Sportart bietet Jugendlichen großes Potenzial ihre ohnehin schon vorhandene Umgebung als Sportgerät zu nutzen, ihren eigenen Körper kennenzulernen, wegzukommen von "uncoolen Sportarten" wie Turnen, ein Bekämpfen der steigenden Fettleibigkeit und sinkenden motorischen Fähigkeiten der deutschen Bevölkerungen zu gewährleisten.
Parcouring ist nicht medien-geil.
Ich kann das bewusst nicht an einzelnen Personen festmachen, denn in jeder Szene gibt es Leute die sich vor Kameras groß fühlen. Das kann man Parcouring an sich aber nicht vorhalten. Alex hat aber genauso Probleme das Spagat zwischen guter Sportentwicklung und spektakulärer Berichterstattungen zu schaffen, das wir alle wohl zu genüge kennen. Er selber hat auch schon negative Erfahrungen mit Herren und Damen von Medienanstalten gemacht, und ich denke da können wir ihm mitfühlen.
Die Parcouring-WM ist ein Weg, nicht ein Selbstzweck.
Parcouring per se muss keine Wettkampfsportart sein. Weiterhin kann Parkour auf keiner Grundlage jedem Menschen auf dieser Welt verbieten, sich auf einer moralisch-philosophisch neutralen Plattform im Überqueren von Hindernissen zu messen. Dies geschieht schon seit Jahrzehnten, bevor Parkour überhaupt erfunden wurde, in jeder militärischen Ausbildung und wird auch dort, teilweise, in Wettkämpfen ausgetragen. Dort hat sich noch niemand beschwert.
Weiterhin wurde ein Wettkampf nicht gewählt, um möglichst viele Sponsoren anzuziehen, sondern um das Überqueren von Hindernissen als Sportart an eine breite Masse heranzutragen. Um jedem die Augen zu öffnen: Der, der da über Stangen springt und sich an Mauern hochzieht, trainiert. Er ist kein Einbrecher.
Weltmeister, Teams und dergleichen sind Mittel zum Zweck: Die Leute brauchen Idole, Leute die sie anhimmeln können, brauchen Konkurrenz. So ist die Gesellschaft heutzutage aufgebaut. Überlegt einmal: Denkt ihr Fußball hätte sich so entwickelt, ohne Idole/Popstars wie Ballack, Beckham und Beckenbauer? Sicherlich nicht.
Die einfachste, schnellste und sicherste Methode einen Sport zu verbreiten ist, einen internationalen Wettkampf auszurufen und den über Medieninstitutionen an die Welt heranzutragen. Alex räumte ein, dass dies mit sicherheit nicht die ideologisch reinste Art ist dies zu tun, aber ich musste ihm auch eingestehen, dass mir keine bessere einfiel.
Parcouring bringt Traceuren, die nicht teilnehmen, dennoch Vorteile.
Durch ein erhöhtes Bewusstsein für die artverwandten Sportarten werden Traceure erhöhte Toleranz von Ordnungshütern erfahren, einfacheren Zugang zu sicheren Trainingsumgebungen ermöglicht kriegen, und generell vom Staat eher wahrgenommen werden.
Ein weiterer Vorteil ist das Interesse medizinisch-wissenschaftlicher Institutionen: Es werden durch Wettkämpfe auch Wettkampfstudien angespornt. Wieviel Belastung entsteht bei einem Katzensprung, was tun wir unseren Körpern bei Sprüngen von zwei Metern auf Beton an, erfüllt die Rolle überhaupt einen Zweck? All diese Fragen könnten mit den richtigen Geldern, dem richtigen Equipment, von Institutionen erforscht und beantwortet werden.
Im Grunde wollen Parcouring und Parkour (u.A. ParkourONE) dasselbe Ziel, durch verschiedene Wege, erreichen: Das öffentliche Etablieren einer anerkannten Sportart, bzw. Disziplin / Kunstform, die das Überqueren der Hindernisse in natürlichen/urbanen Lebensräumen beinhaltet, gekoppelt mit einer wachsenden Toleranz gegenüber Ausübenden dieser Sportarten und einer Akzeptanz in der Bevölkerung für diese ungewöhnlichen Fortbewegungsarten.
All diese Fakten, die Gespräche, meine Erfahrungen in der Vergangenheit, meine eigene Stellung im Parkourpolitikgefüge, etc. bringen mich zu einem ernüchternden Ergebnis:
Traceure, bzw. Ausübende von Parkour, denn diese Anschuldigungen decken sich garantiert nicht mit den Grundsätzen von Parkour und entsprechen nicht meinem Bild von einem Traceur, und ich fasse mir da selber an die Nase und beinhalte mich in dieser Aufzählung, neigen zu Schwarzmalerei, absichtlicher Misinterpretation, Intoleranz, mangelndem Respekt und der Unfähigkeit konstruktiver Kritik.
Kleine Beispiele:
Schreiben von Droh- oder Beleidigungsemails, Boykottieren von bestimmten Veranstaltungen bzw. Sportarten (früher Freerunning, jetzt Parcouring), das Abstufen anderer Persönlichkeiten aufgrund von Informationen von Dritten (keine Namen), unreifes Verhalten in Forenbeiträgen, Planung zur akuten Boykottierung, Verhinderung oder Sabotierung der Parcouring-WM und viele andere Kleinigkeiten, die euch sicherlich bewusst sind.
Bei einer so, fast fanatischen, Verteidigung der eigenen Grundsätze denke ich sofort an fanatische Religiongsübungen und "Parkour-Kult" taucht in meinem Kopf wieder auf, "Dropper-Kiddies" werden gnadenlos runtergemacht.
Jetzt kommt der Apell an euch (Traceure und Angehende):
Parcouring ist da, und Parcouring wird bleiben. Es gibt kein "Ich ignoriere es so lange, bis es verschwindet", es gibt kein "Alle Parcouringausübenden sind geldgeile, wettkampf-geile Arschlöcher". Parcouring ist existent, und langsam wird es Zeit dafür es zu akzeptieren.
Ich sage bewusst nicht: Meldet euch zur WM an und werdet Weltmeister, oder was auch immer, aber ich merke selber, dass Boykott zu nichts führt als noch mehr Stress und Ignoranz, auf beiden Seiten.
Deswegen ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo ihr loswerden könnt, und sollt, definitiv in einem angemessenen Ton, mit Respekt für den Gegenüber, was euch an Parkour, oder an Parcouring nicht gefällt, und ob ihr Ideen habt, wie man die gemeinsame Entwicklung, die parallele Entwicklung, dieser beiden Sportarten konstruktiv gestalten kann.
Sagt nicht "Der Name Parcouring ist scheiße und das geht nie gut", sondern schlagt einen anderen Namen vor, der genauso lautmalerisch ist. Sagt nicht "Parcouring führt zu Wettkampf und Wettkampf ist scheiße", sondern sagt, wie man einen Wettkampf so gestalten kann, dass er gesund über die Bühne läuft und nicht auf Traceure ausstrahlt, und akzeptiert, dass manche Leute sich gerne messen, unter anderem im Überqueren von Hindernissen. Gebt Ratschläge, anstatt Beleidigungen, und wir schauen, was die Zukunft bringen wird.
Dirk Meyer, 4 Jahre Parkour
ParkourONE Köln
Parkour.de TEAM
Parkour trifft Parcouring.
Angetrieben von der Debatte, die in diesem Thread stattfand, machte ich mich diesen Samstag auf den Weg zum Karstadt in Köln um den Köln-Stopp der "Asics Parcouring Tour" zu besuchen, mit den Athleten des Teams zu sprechen, und Diskussionen mit der Organisatoren zu führen.
Grundsätzlich erstmal zur Veranstaltung:
Ein kleines Zelt von Asics beinhaltete eine Stereoanlage, jede Menge Schuh-Kartons, Getränke für die Athleten und jede Menge Nachfüllbehälter für Smint-Goodies, wobei Smint und Karstadt-Sport hier als Nebensponsoren auftraten.
Die Hindernisse bestanden aus lackiertem Holz und waren in zwei, als autonome Einheiten, aufgebauten Komplexen aufgeteilt. Jeder Komplex bestand aus verschiedenen Anordnungen von geraden und angeschrägten Hindernissen, Stangen und ähnlichem. Generell machte die Anlage auf den ersten Anschein einen recht soliden Eindruck, wurde aber beim Aufbau nicht von Traceuren betreut, was dazu führte, dass die Dinger beim leichtesten Regen (der sich oft blicken ließ) total rutschig wurden.
Viele Sprünge waren auch nicht wirklich möglich, aber das liegt generell an der eingeschränkten Kreativität an bewegungsorientierten Hindernissen: Sie werden aufgebaut mit dem Gedanken an bestimmte Sprünge, die man dort dann einfach ableisten kann, und gut ist.
Reizvoll war noch die Ladefläche des Pickups, der vermutlich zum Transport diente, denn diese war eben und konnte mit Rollen und dergleichen überquert werden.
Als Athleten waren Andreas Müller (breakerandi, von Dynamic Concepts), Jan (vom "Team Cologne"), Daniel Scherer (von Dynamic Concepts) und Mathias Esser (Parcouring Weltmeister). Zu den Personen sage ich nichts.
Wen ich aber speziell getroffen, ist Alexander Berger. Mitarbeiter von Kultos Entertainment, die unter anderem Splash Diving und Parcouring als Sportartenkonzepte erfunden haben und weiter als Sportarten verbreiten und managen.
Alexander Berger ist innerhalb von Kultos, zusammen mit Julia Dreblow, für die Organisation des "Projekt PARCOURING" zuständig (Quelle: http://www.kultos.de/index.php?id=406).
Er ist mir mit Respekt gegenüber getreten, hat sich trotz seiner Aufsichtsrolle die Zeit genommen mit mir eine lange Diskussion (schätzungsweise mindestens über einer Stunde) zu führen, um die Fronten zwischen Parkour und Parcouring zu klären, Vorurteile aus dem Weg zu schaffen, und generellen Meinungsaustausch zu betreiben.
Ich möchte hier einmal kurz anmerken, dass vermutlich kein Traceur bisher direkten Kontakt zur Management-Ebene von Parcouring hatte, und somit jegliche Meinungen die bisher gebildet wurden auf Vorurteilen, (gewollten Fehl-)Interpretationen, bzw. Informationen von Dritten stammt.
Ich hoffe mal die meisten, die das hier lesen, kennen mich, und wissen, auf welcher Grundlage ich mit Menschen umgehe, wie ich diesen gegenüber trete, und wie es um meine Menschenkenntnis aussieht.
Ich kann euch sagen, dass Alex mir mit Respekt gegenüber getreten ist. Vorurteilsfrei, ehrlich und offen. Ich habe ihn als ehrgeizigen, zielorientierten, sympathischen, intelligenten, nicht-geldgierigen Gesprächspartner kennengelernt und geschätzt.
Wir haben über sehr vieles geredet:
Uns erst einmal gegenseitig vorgestellt, über unseren sportlichen Werdegang, über unsere Erfahrungen und Vorurteile gegenüber Parkour und Parcouring, über unsere Erfahrungen mit öffentlichen Behörden und vieles mehr (auch privates) ausgetauscht, und ich möchte euch hier erst einmal ein paar, von mir ausgesehen definitive, Fakten auf den Tisch legen.
Parcouring, als Name, ist nicht an Parkour angelehnt.
Ich weiß, dass wurde schon mehrere Male behauptet, von verschiedenen Leuten innerhab der Parcouring-Szene und ich hab's selbst nicht geglaubt, aber durch das Gespräch mit Alex und Einblicken in seine Persönlichkeit kann ich diese Aussage als wahr zur Kenntnis nehmen. Gesucht wurde für diese Wettkampfsportart ein Name, der als "Lautmalerei" fungiert, und einem Außenstehenden schon durch den Namen eine Idee von dem ganzen gibt. "Parcours" ist vielen Deutschen ein Begriff, und steht im Duden. Das "-ing" wurde angehängt um sich an andere Sportarten wie "Skiing" und "Swimming" anzulehnen, und internationalen Anklang zu finden.
Der Name ist, so hat die Organisationsführung später gemerkt und eingeräumt, ein "Schnellschuss" gewesen und die Komplikationen mit der existierenden Sportart "Parkour" wurden übergangen / übersehen (nicht absichtlich). Bei der Namenschaffung dieses Projektes war Alex auch nicht selber beteiligt.
Das Ziel von Parcouring ist NICHT Geldmacherei.
Das mache ich an zwei Punkten fest:
1) Parcouring macht nicht genügend Geld um wirklich als Geldmacherei sinnvoll zu sein. Wenn Kultos planen würde große Kasse zu machen, dann gäbe es einfachere, skrupellosere Methoden um dies zu erreichen. Dies würde z.B. Sponsorings mit Nicht-Sportmarken beinhalten.
2) Alex' Persönlichkeit: Er ist selber langjähriger (25 Jahre Leistungsschwimmen) Sportler, und zeigte mir gegenüber in vielen Gesprächsabschnitten mehrere Persönlichkeitszügen, die man von einem Traceur erwarten würde. Ich kenne andere Geldgeile Persönlichkeiten, und muss sagen, dass Alex nicht so auf mich wirkte.
Das Ziel von Parcouring ist eine Verbreitung der Sportart "Hindernisse überqueren".
Ich schreibe hier ganz bewusst Sportart, denn Parcouring ist, ungleich Parkour, nicht an moralisch-philosophische Grundsätze und Charakterzüge gebunden, sondern bezieht sich auf das bloße Überqueren von Hindernissen. "Hindernisse überqueren", bzw. Parcouring, als bloße Sportart bietet Jugendlichen großes Potenzial ihre ohnehin schon vorhandene Umgebung als Sportgerät zu nutzen, ihren eigenen Körper kennenzulernen, wegzukommen von "uncoolen Sportarten" wie Turnen, ein Bekämpfen der steigenden Fettleibigkeit und sinkenden motorischen Fähigkeiten der deutschen Bevölkerungen zu gewährleisten.
Parcouring ist nicht medien-geil.
Ich kann das bewusst nicht an einzelnen Personen festmachen, denn in jeder Szene gibt es Leute die sich vor Kameras groß fühlen. Das kann man Parcouring an sich aber nicht vorhalten. Alex hat aber genauso Probleme das Spagat zwischen guter Sportentwicklung und spektakulärer Berichterstattungen zu schaffen, das wir alle wohl zu genüge kennen. Er selber hat auch schon negative Erfahrungen mit Herren und Damen von Medienanstalten gemacht, und ich denke da können wir ihm mitfühlen.
Die Parcouring-WM ist ein Weg, nicht ein Selbstzweck.
Parcouring per se muss keine Wettkampfsportart sein. Weiterhin kann Parkour auf keiner Grundlage jedem Menschen auf dieser Welt verbieten, sich auf einer moralisch-philosophisch neutralen Plattform im Überqueren von Hindernissen zu messen. Dies geschieht schon seit Jahrzehnten, bevor Parkour überhaupt erfunden wurde, in jeder militärischen Ausbildung und wird auch dort, teilweise, in Wettkämpfen ausgetragen. Dort hat sich noch niemand beschwert.
Weiterhin wurde ein Wettkampf nicht gewählt, um möglichst viele Sponsoren anzuziehen, sondern um das Überqueren von Hindernissen als Sportart an eine breite Masse heranzutragen. Um jedem die Augen zu öffnen: Der, der da über Stangen springt und sich an Mauern hochzieht, trainiert. Er ist kein Einbrecher.
Weltmeister, Teams und dergleichen sind Mittel zum Zweck: Die Leute brauchen Idole, Leute die sie anhimmeln können, brauchen Konkurrenz. So ist die Gesellschaft heutzutage aufgebaut. Überlegt einmal: Denkt ihr Fußball hätte sich so entwickelt, ohne Idole/Popstars wie Ballack, Beckham und Beckenbauer? Sicherlich nicht.
Die einfachste, schnellste und sicherste Methode einen Sport zu verbreiten ist, einen internationalen Wettkampf auszurufen und den über Medieninstitutionen an die Welt heranzutragen. Alex räumte ein, dass dies mit sicherheit nicht die ideologisch reinste Art ist dies zu tun, aber ich musste ihm auch eingestehen, dass mir keine bessere einfiel.
Parcouring bringt Traceuren, die nicht teilnehmen, dennoch Vorteile.
Durch ein erhöhtes Bewusstsein für die artverwandten Sportarten werden Traceure erhöhte Toleranz von Ordnungshütern erfahren, einfacheren Zugang zu sicheren Trainingsumgebungen ermöglicht kriegen, und generell vom Staat eher wahrgenommen werden.
Ein weiterer Vorteil ist das Interesse medizinisch-wissenschaftlicher Institutionen: Es werden durch Wettkämpfe auch Wettkampfstudien angespornt. Wieviel Belastung entsteht bei einem Katzensprung, was tun wir unseren Körpern bei Sprüngen von zwei Metern auf Beton an, erfüllt die Rolle überhaupt einen Zweck? All diese Fragen könnten mit den richtigen Geldern, dem richtigen Equipment, von Institutionen erforscht und beantwortet werden.
Im Grunde wollen Parcouring und Parkour (u.A. ParkourONE) dasselbe Ziel, durch verschiedene Wege, erreichen: Das öffentliche Etablieren einer anerkannten Sportart, bzw. Disziplin / Kunstform, die das Überqueren der Hindernisse in natürlichen/urbanen Lebensräumen beinhaltet, gekoppelt mit einer wachsenden Toleranz gegenüber Ausübenden dieser Sportarten und einer Akzeptanz in der Bevölkerung für diese ungewöhnlichen Fortbewegungsarten.
All diese Fakten, die Gespräche, meine Erfahrungen in der Vergangenheit, meine eigene Stellung im Parkourpolitikgefüge, etc. bringen mich zu einem ernüchternden Ergebnis:
Traceure, bzw. Ausübende von Parkour, denn diese Anschuldigungen decken sich garantiert nicht mit den Grundsätzen von Parkour und entsprechen nicht meinem Bild von einem Traceur, und ich fasse mir da selber an die Nase und beinhalte mich in dieser Aufzählung, neigen zu Schwarzmalerei, absichtlicher Misinterpretation, Intoleranz, mangelndem Respekt und der Unfähigkeit konstruktiver Kritik.
Kleine Beispiele:
Schreiben von Droh- oder Beleidigungsemails, Boykottieren von bestimmten Veranstaltungen bzw. Sportarten (früher Freerunning, jetzt Parcouring), das Abstufen anderer Persönlichkeiten aufgrund von Informationen von Dritten (keine Namen), unreifes Verhalten in Forenbeiträgen, Planung zur akuten Boykottierung, Verhinderung oder Sabotierung der Parcouring-WM und viele andere Kleinigkeiten, die euch sicherlich bewusst sind.
Bei einer so, fast fanatischen, Verteidigung der eigenen Grundsätze denke ich sofort an fanatische Religiongsübungen und "Parkour-Kult" taucht in meinem Kopf wieder auf, "Dropper-Kiddies" werden gnadenlos runtergemacht.
Jetzt kommt der Apell an euch (Traceure und Angehende):
Parcouring ist da, und Parcouring wird bleiben. Es gibt kein "Ich ignoriere es so lange, bis es verschwindet", es gibt kein "Alle Parcouringausübenden sind geldgeile, wettkampf-geile Arschlöcher". Parcouring ist existent, und langsam wird es Zeit dafür es zu akzeptieren.
Ich sage bewusst nicht: Meldet euch zur WM an und werdet Weltmeister, oder was auch immer, aber ich merke selber, dass Boykott zu nichts führt als noch mehr Stress und Ignoranz, auf beiden Seiten.
Deswegen ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo ihr loswerden könnt, und sollt, definitiv in einem angemessenen Ton, mit Respekt für den Gegenüber, was euch an Parkour, oder an Parcouring nicht gefällt, und ob ihr Ideen habt, wie man die gemeinsame Entwicklung, die parallele Entwicklung, dieser beiden Sportarten konstruktiv gestalten kann.
Sagt nicht "Der Name Parcouring ist scheiße und das geht nie gut", sondern schlagt einen anderen Namen vor, der genauso lautmalerisch ist. Sagt nicht "Parcouring führt zu Wettkampf und Wettkampf ist scheiße", sondern sagt, wie man einen Wettkampf so gestalten kann, dass er gesund über die Bühne läuft und nicht auf Traceure ausstrahlt, und akzeptiert, dass manche Leute sich gerne messen, unter anderem im Überqueren von Hindernissen. Gebt Ratschläge, anstatt Beleidigungen, und wir schauen, was die Zukunft bringen wird.
Dirk Meyer, 4 Jahre Parkour
ParkourONE Köln
Parkour.de TEAM
Dienstag, 22. Juli 2008
Das Wochenende war cool
!
Es hat Spaß gemacht alte Gesichter wieder zu treffen (Daniel, Gregor, Jason, Enis, Danny, Caro, Isa, Anja, Binh, John, Bene, Benny uvm.), neue Leute kennenzulernen (Kamil, Michi, Verena, Iris, Birgit uvm.) und an den Hindernisse zu trainieren.
Meine Haut hat sich bissel verschlechtert, und ich habe mich fast nur von trockenen Brötchen und Reiswaffeln ernährt, aber's passt schon :)
Ach ja, Michi ist jetzt das dritte Mädchen, dass es in meiner Gegenwart zum ersten Mal schafft sich beidarmig an einer Mauer hochzuziehen. Sollte ich mich für sowas buchen lassen? :)
Erschöpft.
- Dirk
Es hat Spaß gemacht alte Gesichter wieder zu treffen (Daniel, Gregor, Jason, Enis, Danny, Caro, Isa, Anja, Binh, John, Bene, Benny uvm.), neue Leute kennenzulernen (Kamil, Michi, Verena, Iris, Birgit uvm.) und an den Hindernisse zu trainieren.
Meine Haut hat sich bissel verschlechtert, und ich habe mich fast nur von trockenen Brötchen und Reiswaffeln ernährt, aber's passt schon :)
Ach ja, Michi ist jetzt das dritte Mädchen, dass es in meiner Gegenwart zum ersten Mal schafft sich beidarmig an einer Mauer hochzuziehen. Sollte ich mich für sowas buchen lassen? :)
Erschöpft.
- Dirk
Donnerstag, 17. Juli 2008
Dienstag, 15. Juli 2008
Success story
Hallöchen!
Mit meiner Haut geht's bergauf, ich hab viel trainiert und bin nicht total im Eimer, der PlayStation Workshop am Wochenende ging glatt über die Bühne, und letzten Donnerstag habe ich den wohl bisher mentalsten Sprung meines Lebens gemacht.
Heute habe ich Post von der Rentenversicherung bekommen:
Sie freuen sich mir mitzuteilen, dass sie mir vier Wochen stationären Aufenthalt in einer Klinik auf Norderney genehmigen! Genauen Zeitraum etc. kriege ich noch.
Habe mich auch dazu entschlossen ab jetzt jeden Medienauftritt, den ich habe, hier auf dem Blog zu veröffentlichen. Müsste bald noch was vom Sat.1 kommen, was ich letzte Woche Mittwoch gemacht habe. Wenn ich die DVD per Post kriege lade ich es unverzüglich hoch.
Sonnenschein und oben ohne!
- Dirk
Mit meiner Haut geht's bergauf, ich hab viel trainiert und bin nicht total im Eimer, der PlayStation Workshop am Wochenende ging glatt über die Bühne, und letzten Donnerstag habe ich den wohl bisher mentalsten Sprung meines Lebens gemacht.
Heute habe ich Post von der Rentenversicherung bekommen:
Sie freuen sich mir mitzuteilen, dass sie mir vier Wochen stationären Aufenthalt in einer Klinik auf Norderney genehmigen! Genauen Zeitraum etc. kriege ich noch.
Habe mich auch dazu entschlossen ab jetzt jeden Medienauftritt, den ich habe, hier auf dem Blog zu veröffentlichen. Müsste bald noch was vom Sat.1 kommen, was ich letzte Woche Mittwoch gemacht habe. Wenn ich die DVD per Post kriege lade ich es unverzüglich hoch.
Sonnenschein und oben ohne!
- Dirk
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